Gesamtbevölkerung in Spanien bis 2018

Spanien: Gesamtbevölkerung von 2008 bis 2018 (in Millionen Einwohner)

Gesamtbevölkerung in Spanien bis 2018 Die Einwohnerzahl von Spanien steigt im Jahr 2018 leicht an und beträgt geschätzt rund 46,45 Millionen Personen. In der aktuellen Dekade hat sich die Einwohnerzahl Spaniens insgesamt nur leicht verringert. Das ist erstaunlich, da Spanien seit Jahren nicht nur eine der geringsten Geburtenraten der Welt aufweist, sondern zeitgleich auch negative Migrationssalden zu beklagen hatte.
Wirtschaftskrise führt zu Auswanderungswelle

Spanien leidet auch gegenwärtig noch unter den Folgen der US-Finanzkrise von 2007, die sich zur Weltwirtschaftskrise entwickelte. Die Arbeitslosigkeit in Spanien, insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit führte zu einer massiven Auswanderungswelle. Allein im Jahr 2013 verlor Spanien rund eine Viertelmillion Einwohner aufgrund des negativen Wanderungssaldos. Dass typischerweise eher die junge Generation das Land verließ, spiegelt sich in der Altersstruktur Spaniens wider und hat die demographische Lage des Landes verschärft.

Natürliche Bevölkerungsentwicklung oder Migration?

Grundsätzlich kann bei der Bevölkerungsentwicklung zwischen dem natürlichen Bevölkerungswachstum und der Zuwachsrate (allgemeines Bevölkerungswachstum) unterschieden werden:
  • natürliches Bevölkerungswachstum
  • Das natürliche Bevölkerungswachstum ergibt sich aus der Verrechnung von Geburten und Todesfällen.
  • Zuwachsrate
  • Bei der Zuwachsrate wird das natürliche Bevölkerungswachstum mit dem Migrationssaldo, also dem Saldo aus Immigration (Einwanderung) und Emigration (Auswanderung) verrechnet.
  • Zusammenhang
  • Industrieländer benötigen im Allgemeinen eine Geburtenrate (Fertilitätsrate) von durchschnittlich 2,1 Kindern je Frau, um den Bestand der Population konstant zu halten (Bestandhaltungsniveau). Für ein positives Bevölkerungswachstum wird dementsprechend eine höhere Geburtenrate oder ein positiver Migrationssaldo benötigt.
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Spanien: Gesamtbevölkerung von 2008 bis 2018 (in Millionen Einwohner)

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Einwohner in Millionen
2018*46,45
201746,41
201646,4
201546,41
201446,46
201346,59
201246,77
201146,74
201046,56
200946,37
200845,98
Einwohner in Millionen
2018*46,45
201746,41
201646,4
201546,41
201446,46
201346,59
201246,77
201146,74
201046,56
200946,37
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Die Einwohnerzahl von Spanien steigt im Jahr 2018 leicht an und beträgt geschätzt rund 46,45 Millionen Personen. In der aktuellen Dekade hat sich die Einwohnerzahl Spaniens insgesamt nur leicht verringert. Das ist erstaunlich, da Spanien seit Jahren nicht nur eine der geringsten Geburtenraten der Welt aufweist, sondern zeitgleich auch negative Migrationssalden zu beklagen hatte.
Wirtschaftskrise führt zu Auswanderungswelle

Spanien leidet auch gegenwärtig noch unter den Folgen der US-Finanzkrise von 2007, die sich zur Weltwirtschaftskrise entwickelte. Die Arbeitslosigkeit in Spanien, insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit führte zu einer massiven Auswanderungswelle. Allein im Jahr 2013 verlor Spanien rund eine Viertelmillion Einwohner aufgrund des negativen Wanderungssaldos. Dass typischerweise eher die junge Generation das Land verließ, spiegelt sich in der Altersstruktur Spaniens wider und hat die demographische Lage des Landes verschärft.

Natürliche Bevölkerungsentwicklung oder Migration?

Grundsätzlich kann bei der Bevölkerungsentwicklung zwischen dem natürlichen Bevölkerungswachstum und der Zuwachsrate (allgemeines Bevölkerungswachstum) unterschieden werden:
  • natürliches Bevölkerungswachstum
  • Das natürliche Bevölkerungswachstum ergibt sich aus der Verrechnung von Geburten und Todesfällen.
  • Zuwachsrate
  • Bei der Zuwachsrate wird das natürliche Bevölkerungswachstum mit dem Migrationssaldo, also dem Saldo aus Immigration (Einwanderung) und Emigration (Auswanderung) verrechnet.
  • Zusammenhang
  • Industrieländer benötigen im Allgemeinen eine Geburtenrate (Fertilitätsrate) von durchschnittlich 2,1 Kindern je Frau, um den Bestand der Population konstant zu halten (Bestandhaltungsniveau). Für ein positives Bevölkerungswachstum wird dementsprechend eine höhere Geburtenrate oder ein positiver Migrationssaldo benötigt.
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Dr. Felix Wunderer

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VP Business Communication Products, Deutsche Telekom AG

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