Gesamtbevölkerung in Frankreich bis 2018

Frankreich: Gesamtbevölkerung von 2008 bis 2018 (in Millionen Einwohner)

Gesamtbevölkerung in Frankreich bis 2018 Frankreichs Einwohnerzahl wächst und das Land zählt im Jahr 2018 rund 64,7 Millionen Einwohner. Insbesondere in Deutschland wird im Diskurs bezüglich des demographischen Wandels gerne auf das Positivbeispiel Frankreich und die hohe französische Geburtenrate verwiesen. Frankreich besitzt die höchste Fertilitätsrate in der Europäischen Union (EU), aber auch Französinnen bekommen immer weniger Kinder. Die Geburtenrate liegt unter dem Bestandhaltungsniveau.
Migration für Frankreich weniger wichtig?

Hinsichtlich der natürlichen Bevölkerungsentwicklung gibt es in der EU nur drei Staaten die einen höheren natürlichen Bevölkerungszuwachs als Frankreich besitzen. Mit Blick auf die allgemeine Bevölkerungsentwicklung (Zuwachsrate) ergibt sich jedoch ein anderes Bild: Frankreich liegt hier im europäischen Vergleich nur auf Platz 11. Das heißt, dass zwar in den meisten EU-Ländern weniger Kinder pro Frau, als in Frankreich geboren werden, viele EU-Länder aber durch höhere Migrationssalden insgesamt trotzdem ein höheres Bevölkerungswachstum als Frankreich verzeichnen.

Natürliche Bevölkerungsentwicklung oder Migration?

Grundsätzlich kann bei der Bevölkerungsentwicklung zwischen dem natürlichen Bevölkerungswachstum und der Zuwachsrate (allgemeines Bevölkerungswachstum) unterschieden werden:
  • natürliches Bevölkerungswachstum
  • Das natürliche Bevölkerungswachstum ergibt sich aus der Verrechnung von Geburten und Todesfällen.
  • Zuwachsrate
  • Bei der Zuwachsrate wird das natürliche Bevölkerungswachstum mit dem Migrationssaldo, also dem Saldo aus Immigration (Einwanderung) und Emigration (Emigration) verrechnet.
  • Zusammenhang
  • Industrieländer benötigen im Allgemeinen eine Geburtenrate (Fertilitätsrate) von durchschnittlich 2,1 Kindern je Frau, um den Bestand der Population konstant zu halten (Bestandhaltungsniveau). Für ein positives Bevölkerungswachstum wird dementsprechend eine höhere Geburtenrate oder ein positiver Migrationssaldo benötigt.
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Frankreich: Gesamtbevölkerung von 2008 bis 2018 (in Millionen Einwohner)

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Einwohner in Millionen
2018*64,73
201764,62
201664,47
201564,3
201464,03
201363,7
201263,38
201163,07
201062,77
200962,47
200862,14
Einwohner in Millionen
2018*64,73
201764,62
201664,47
201564,3
201464,03
201363,7
201263,38
201163,07
201062,77
200962,47
200862,14
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Frankreichs Einwohnerzahl wächst und das Land zählt im Jahr 2018 rund 64,7 Millionen Einwohner. Insbesondere in Deutschland wird im Diskurs bezüglich des demographischen Wandels gerne auf das Positivbeispiel Frankreich und die hohe französische Geburtenrate verwiesen. Frankreich besitzt die höchste Fertilitätsrate in der Europäischen Union (EU), aber auch Französinnen bekommen immer weniger Kinder. Die Geburtenrate liegt unter dem Bestandhaltungsniveau.
Migration für Frankreich weniger wichtig?

Hinsichtlich der natürlichen Bevölkerungsentwicklung gibt es in der EU nur drei Staaten die einen höheren natürlichen Bevölkerungszuwachs als Frankreich besitzen. Mit Blick auf die allgemeine Bevölkerungsentwicklung (Zuwachsrate) ergibt sich jedoch ein anderes Bild: Frankreich liegt hier im europäischen Vergleich nur auf Platz 11. Das heißt, dass zwar in den meisten EU-Ländern weniger Kinder pro Frau, als in Frankreich geboren werden, viele EU-Länder aber durch höhere Migrationssalden insgesamt trotzdem ein höheres Bevölkerungswachstum als Frankreich verzeichnen.

Natürliche Bevölkerungsentwicklung oder Migration?

Grundsätzlich kann bei der Bevölkerungsentwicklung zwischen dem natürlichen Bevölkerungswachstum und der Zuwachsrate (allgemeines Bevölkerungswachstum) unterschieden werden:
  • natürliches Bevölkerungswachstum
  • Das natürliche Bevölkerungswachstum ergibt sich aus der Verrechnung von Geburten und Todesfällen.
  • Zuwachsrate
  • Bei der Zuwachsrate wird das natürliche Bevölkerungswachstum mit dem Migrationssaldo, also dem Saldo aus Immigration (Einwanderung) und Emigration (Emigration) verrechnet.
  • Zusammenhang
  • Industrieländer benötigen im Allgemeinen eine Geburtenrate (Fertilitätsrate) von durchschnittlich 2,1 Kindern je Frau, um den Bestand der Population konstant zu halten (Bestandhaltungsniveau). Für ein positives Bevölkerungswachstum wird dementsprechend eine höhere Geburtenrate oder ein positiver Migrationssaldo benötigt.
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Dr. Felix Wunderer

Dr. Felix Wunderer
VP Business Communication Products, Deutsche Telekom AG

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