Länder mit den größten Goldreserven
(in Tonnen; Stand: Oktober 2018)
Länder mit den größten Goldreserven 2018
Diese Statistik zeigt die Länder mit den größten Goldreserven* weltweit (Stand: Oktober 2018). Abgebildet werden die von den Zentralbanken der jeweiligen Länder gehaltenen Goldbestände. In diesem Jahr umfassten die Goldreserven der USA mehr als 8.100 Tonnen, Russland verzeichnete zum Zeitpunkt der Erhebung Goldreserven in Höhe von 2.066,2 Tonnen.

Das Edelmetall Gold wird seit Jahrtausenden für rituelle Gegenstände und Schmuck sowie als Zahlungsmittel verwendet. Von Investoren wird Gold als weitgehend krisensichere Anlageform geschätzt, da es als wert- und inflationsbeständig gilt. Für Notenbanken, wie zum Beispiel die Deutsche Bundesbank, stellt Gold traditionell einen wesentlichen Bestandteil der offiziellen Währungsreserven dar.
Der Zweck nationaler Goldreserven bestand früher zumeist in der Deckung von Währungen (Goldstandard). Heutzutage dient die Aufbewahrung von Gold als nationale Reserve für Krisenzeiten sowie als Risikoausgleich für Schwankungen des US-Dollars (Kurs des Goldes fällt bei steigendem Dollarkurs und umgekehrt), da Gold in Dollar gehandelt wird. Für Anleger bedeutet dies, dass Sie beim Verkauf Ihres Goldes zunächst US-Dollar erhalten und diese dann zum jeweils gültigen Wechselkurs in Euro umtauschen müssen.

Der Goldpreis bildet sich beim sogenannten „Londoner Fixing“ aufgrund von Angebot und Nachfrage auf den internationalen Goldhandelsplätzen. Im Jahr 2015 lag der Goldpreis je Feinunze im Durchschnitt bei rund 1.160,6 US-Dollar. Eine Feinunze ist ein Massemaß für Edelmetalle. Ihr Gewicht entspricht der Apotheker-Unze (1 oz.tr. = 31,1034768 g), bezieht sich aber nur auf den Edelmetallanteil. Die Nachfrage nach Gold resultiert traditionell aus den Bereichen Schmuck, Technologie und Investment; das Angebot aus den Bereichen Minenproduktion (d. h. neu gefördertes Gold), Nettoverkäufe von Zentralbanken bzw. offiziellen Stellen und recyceltes Gold.
Länder mit den größten Goldreserven
(in Tonnen; Stand: Oktober 2018)
Goldreserven in Tonnen
USA8.133,5
Deutschland3.369,7
Italien2.451,8
Frankreich2.436
Russland2.066,2
China1.842,6
Schweiz1.040
Japan765,2
Niederlande612,5
Indien586,4
Taiwan423,6
Portugal382,5
Kasachstan341,2
Saudi-Arabien323,1
Vereinigtes Königreich310,3
Libanon286,8
Spanien281,6
Österreich280
Türkei269,3
Belgien227,4
Philippinen197,9
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Quelle

World Gold Council

Veröffentlichungsdatum

Dezember 2018

Region

Weltweit

Erhebungszeitraum

Oktober 2018

Hinweise und Anmerkungen

* Laut Quelle fehlen die Angaben von Ländern, die ihre Goldbestände in den letzten 6 Monaten nicht an den IMF berichtet haben sowie die Länder, bei denen zwar bekannt ist, dass sie über Goldreserven verfügen, diese allerdings nicht veröffentlichen.
Die Abkürzung IMF steht für International Monetary Fund, zu deutsch auch Internationaler Währungsfonds (IWF). Der IWF ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und hat seinen Sitz in Washington, D.C., USA.

Länder mit den größten Goldreserven 2018
Diese Statistik zeigt die Länder mit den größten Goldreserven* weltweit (Stand: Oktober 2018). Abgebildet werden die von den Zentralbanken der jeweiligen Länder gehaltenen Goldbestände. In diesem Jahr umfassten die Goldreserven der USA mehr als 8.100 Tonnen, Russland verzeichnete zum Zeitpunkt der Erhebung Goldreserven in Höhe von 2.066,2 Tonnen.

Das Edelmetall Gold wird seit Jahrtausenden für rituelle Gegenstände und Schmuck sowie als Zahlungsmittel verwendet. Von Investoren wird Gold als weitgehend krisensichere Anlageform geschätzt, da es als wert- und inflationsbeständig gilt. Für Notenbanken, wie zum Beispiel die Deutsche Bundesbank, stellt Gold traditionell einen wesentlichen Bestandteil der offiziellen Währungsreserven dar.
Der Zweck nationaler Goldreserven bestand früher zumeist in der Deckung von Währungen (Goldstandard). Heutzutage dient die Aufbewahrung von Gold als nationale Reserve für Krisenzeiten sowie als Risikoausgleich für Schwankungen des US-Dollars (Kurs des Goldes fällt bei steigendem Dollarkurs und umgekehrt), da Gold in Dollar gehandelt wird. Für Anleger bedeutet dies, dass Sie beim Verkauf Ihres Goldes zunächst US-Dollar erhalten und diese dann zum jeweils gültigen Wechselkurs in Euro umtauschen müssen.

Der Goldpreis bildet sich beim sogenannten „Londoner Fixing“ aufgrund von Angebot und Nachfrage auf den internationalen Goldhandelsplätzen. Im Jahr 2015 lag der Goldpreis je Feinunze im Durchschnitt bei rund 1.160,6 US-Dollar. Eine Feinunze ist ein Massemaß für Edelmetalle. Ihr Gewicht entspricht der Apotheker-Unze (1 oz.tr. = 31,1034768 g), bezieht sich aber nur auf den Edelmetallanteil. Die Nachfrage nach Gold resultiert traditionell aus den Bereichen Schmuck, Technologie und Investment; das Angebot aus den Bereichen Minenproduktion (d. h. neu gefördertes Gold), Nettoverkäufe von Zentralbanken bzw. offiziellen Stellen und recyceltes Gold.
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