Statistiken zu den Kunden der Postbank, Sparkassen, der Deutschen Bank, der Volksbank etc.

Die Banken und Sparkassen in Deutschland werden unter dem Ausdruck "Kreditinstitut" zusammengefasst. Im Jahr 2017 gab es in Deutschland insgesamt rund 1800 Kreditinstitute. Man unterscheidet dabei zwischen Banken, Volksbanken und Sparkassen.

Eine Bank ist in der Regel ein privates Geldinstitut. Dagegen gehört eine Volksbank ihren Eigentümern, und nur diese dürfen bei einer solchen Bank ein Konto unterhalten. Um dort ein Konto zu eröffnen, muss man demnach einen Anteilsschein kaufen und so Miteigentümer der Volksbank werden. Die Anteilsscheine werden verzinst. Sparkassen sind öffentlich-rechtliche Anstalten und gehören kommunalen Trägern, also Städten oder Gemeinden. Sie dienen nicht in erster Linie der Gewinnerzielung, sondern wurden im 19. Jahrhundert ursprünglich geschaffen, um auch der ärmeren Stadtbevölkerung die Teilnahme an Bankgeschäften zu ermöglichen. Jedoch wurden viele der ursprünglichen Regelungen gelockert, sodass viele Sparkassen inzwischen auch überregional tätig sind.

In der Verbrauchs- und Medienanalyse (VuMA) aus dem Jahr 2017 gaben rund 45 Prozent der Befragten an, dass sie ein Gehalts-/Girokonto bei einer Sparkasse haben. Die Kundenstrukturen der größten Kreditinstitute in Deutschland – Commerzbank, Deutsche Bank, Postbank, Volksbank, Sparda-Bank, Sparkassen-Finanzgruppe und ING-DiBa weisen etliche Unterschiede auf, wie zum Beispiel in Bezug auf die Demografie, Einstellungen, Versicherungen, sowie das Sparen und den Umgang mit Geld und Finanzen.

Während rund 19,5 Prozent der Sparkassen-Kunden 70 Jahre und älter sind, liegt dieser Anteil bei den Kunden der Commerzbank bei rund 11,2 Prozent. Hinsichtlich der Bildung gibt es ebenfalls Diskrepanzen: Etwa 14 Prozent der ING-DiBa-Kunden haben als höchsten Schulabschluss einen Hauptschulabschluss. Im Vergleich dazu, sind es bei den Kunden der Volksbank rund 37,5 Prozent mit diesem Bildungsgrad. Rund 18,8 Prozent der Commerzbank-Kunden und rund 10,7 Prozent der Sparkassen-Kunden haben ein monatliches Netto-Einkommen von 2.000 bis unter 2.500 Euro zur Verfügung.

Auch in Sachen Finanzen werden Unterschiede deutlich - während rund 6,4 Prozent der ING-DiBa-Kunden keine Kreditkarte besitzen und sich auch keine zulegen wollen, trifft dies dagegen auf etwa 43,8 Prozent der Kunden der Sparkassen-Finanzgruppe zu. Rund die Hälfte der Deutsche Bank-Kunden nutzen Online-Banking zur Abwicklung ihrer Bankgeschäfte, dagegen sind es bei den Sparkassen-Kunden rund 38,9 Prozent und bei den Kunden der ING-DiBa etwa 82,6 Prozent. Die Wahl der richtigen Bank hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem von der Beratungsleistung, dem Service und dem Preis. Für rund 51,4 Prozent der Postbank-Kunden ist der Faktor „Preis/Gebühren“ bei dem Entscheidungsprozess relevanter als die Beratung und der Service. Die Kunden der Volksbank setzen ihre Prioritäten dagegen anders und achten mehrheitlich eher auf den Service.

Weitere relevante Daten zu Demographie, Einstellungen, Versicherungen, sowie das Sparen und den Umgang mit Geld und Finanzen bieten die Zielgruppen-Dossiers zu den Kunden der größten Banken und Sparkassen in Deutschland:

Sparkassen-Kunden
Deutsche Bank-Kunden
Postbank-Kunden
Commerzbank-Kunden
Volksbank-Kunden
Sparda Bank-Kunden
ING-DiBa-Kunden


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Kunden von Banken und Sparkassen - Wichtige Statistiken

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