Statistiken zu Preisen für Wohnimmobilien in der Schweiz

Veröffentlicht von Ute Wöhrmann, 20.03.2019
Der durchschnittliche monatliche Mietpreis bewohnter Wohnungen in der Schweiz lag im Jahr 2017 bei 15,9 CHF/m². Am höchsten war er im Kanton Zug (19,5 CHF/m²), am niedrigsten im Kanton Jura (11 CHF/m²). Neben dem Standort unterschied sich der monatliche Mietpreis auch nach Wohnungsgröße: Für Wohnungen mit 1 Zimmer musste mit durchschnittlich 18,2 CHF/m² die höchste Miete aufgebracht werden, für Wohnungen mit 4 Zimmern dagegen mit 15,2 CHF/m² die niedrigste. Laut dem Swiss Real Estate Offer Index lagen die Angebotspreise für Mietwohnungen in der Schweiz im Februar 2019 bei 256,8 CHF/m²/Jahr. Der Index zeigte für die Schweizer Regionen bei den Mietangeboten eine Spanne von 220,2 CHF/m²/Jahr (Ostschweiz) bis zu 311,7 CHF/m²/Jahr (Region Zürich). Der Mietpreisindex des Bundesamtes für Statistik Schweiz zeigte für den Zeitraum 2000 bis 2018 einen kontinuierlichen Anstieg. Der Mietpreisindex ist mit einem Gewichtsanteil von rund 20 Prozent der gewichtigste Teilindex des Landesindexes der Konsumentenpreise (LIK) für die Schweiz. Der LIK misst die Preisentwicklung der für die privaten Haushalte bedeutsamen Waren und Dienstleistungen. Er gibt an, in welchem Umfang die Konsumenten bei Preisveränderungen die Ausgaben erhöhen oder senken müssen, um das Verbrauchsvolumen konstant halten zu können.

Der Angebotspreis für Eigentumswohnungen in der Schweiz lag im Februar 2019 bei 7.142,3 CHF/m², für Einfamilienhäuser bei 6.315,9 CHF/m². Sowohl bei Eigentumswohnungen als auch bei Einfamilienhäusern war im Zeitraum von 2000 bis 2018 ein nahezu durchgehender Preisanstieg zu verzeichnen. Der Immobilienblasenindex der UBS für den Eigenheimmarkt in der Schweiz lag im 4. Quartal 2018 bei bei 0,87 Punkten und damit in der Boom-Zone. Der Immobilienblasenindex bildet in Form von Standardabweichungen ab, wie der Immobilienmarkt vom Wert 0, der als Mittelwert normiert wurde, abweicht. Bewegt sich der Index unterhalb von -1, so wird von "Abschwung" gesprochen. Für die "Balancezone" stehen Werte zwischen -1 und 0. Werte zwischen 0 und 1 gelten als "Immobilienboom", Indexwerte zwischen 1 und 2 als eine "Risikozone". Bei Werten oberhalb von 2 wird eine "Immobilienblase" angenommen.

Der Anteil der Miete für selbstgenutzten Wohnraum am gesamten verfügbaren Haushaltseinkommen privater Haushalte in der Schweiz lag 2016 bei 25,2 Prozent. Der Anteil der Wohnkosten kam auf 24,6 Prozent. Die Quote der Überbelastung durch Wohnkosten der Bevölkerung betrug 12 Prozent. Die Konsumentenpreise für Wohnen und Energie (LIK) in der Schweiz stiegen im Jahr 2018 um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Eine im Jahr 2017 durchgeführte Umfrage unter Deutsch- und Westschweizern ergab, dass 54,4 Prozent für Wohneigentum sparen, sei es monatlich oder unregelmäßig. Generell rechnen Privatpersonen eher mit steigenden Immobilienpreisen, während professionelle Investoren standortabhängig von einer unterschiedlichen Preisentwicklung ausgehen.

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