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Statistiken zu Preisen für Wohnimmobilien in der Schweiz

Sowohl für Mietimmobilien als auch für Immobilieneigentum gibt es eine Reihe unterschiedlicher Indizes, die Miet- oder Angebotspreise sowie Preisentwicklungen beschreiben. Im Folgenden sind einige davon beispielhaft vorgestellt.

Mietimmobilien

  • Der Swiss Real Estate Offer Index wird in Echtzeit (realtime) berechnet und aktualisiert. Er ist ein hedonischer Index, in dem die Eigenschaften der inserierten Objekte berücksichtigt werden. Daher führen Unterschiede und Entwicklungen bei diesen nicht zu Verzerrungen des Index im Lauf der Zeit. Laut Swiss Real Estate Offer Index lagen die Angebotspreise für Mietwohnungen in der Schweiz im November 2020 bei 258,2 CHF/m²/Jahr. Der Index zeigte für die Schweizer Regionen bei den Mietangeboten eine Spanne von 220,4 CHF/m²/Jahr (Ostschweiz) bis zu 318,2 CHF/m²/Jahr (Region Zürich).
  • Der Mietpreisindex des Bundesamtes für Statistik Schweiz ist mit einem Gewichtsanteil von rund 20 Prozent der gewichtigste Teilindex des Landesindexes der Konsumentenpreise (LIK) für die Schweiz. Der LIK misst die Preisentwicklung der für die privaten Haushalte bedeutsamen Waren und Dienstleistungen. Er gibt an, in welchem Umfang die Konsumenten bei Preisveränderungen die Ausgaben erhöhen oder senken müssen, um das Verbrauchsvolumen konstant halten zu können. Der Mietpreisindex des BFS zeigte für den Zeitraum 2000 bis 2019 einen kontinuierlichen Anstieg.
  • Der homegate.ch-Angebotsmietindex misst die monatliche, qualitätsbereinigte Veränderung der Mieten für neue und wieder zu vermietende Wohnungen. Ausgehend vom Basismonat Januar 2009 (Indexwert = 100) lag der Mietindex im November 2020 bei 115 Punkten.

Immobilieneigentum

  • Der Swiss Real Estate Offer Index (s.o.) lag im November 2020 für Eigentumswohnungen bei 7.417,1 CHF/m², für Einfamilienhäuser bei 6.718,1 CHF/m².
  • Die SWX IAZI Indizes repräsentieren basierend auf effektiven Handänderungen die tatsächlichen Entwicklungen auf dem Markt und berücksichtigen ebenso die unterschiedlichen Eigenschaften der gehandelten Objekte (hedonischer Index). Ausgehend vom 4. Quartal 1997 (Index 100) lag der Preisindex für Eigentumswohnungen in der Schweiz im 3. Quartal 2020 bei 196,8 Punkten, der für Einfamilienhäuser bei 185,42 Punkten.
  • Der UBS Swiss Real Estate Bubble Index für den Schweizer Eigenheimmarkt bildet in Form von Standardabweichungen ab, wie der Immobilienmarkt vom Wert 0, der als Mittelwert normiert wurde, abweicht. Bewegt sich der Index unterhalb von -1, so wird von "Abschwung" gesprochen. Für die "Balancezone" stehen Werte zwischen -1 und 0. Werte zwischen 0 und 1 gelten als "Immobilienboom", Indexwerte zwischen 1 und 2 als eine "Risikozone". Bei Werten oberhalb von 2 wird eine "Immobilienblase" angenommen. Der Immobilienblasenindex lag im 3. Quartal 2020 bei 2,05 Punkten und damit faktisch in der Blasenzone.
  • Der Real Estate Risk Index (RERI) setzt sich aus insgesamt sechs Subindizes zusammen, die sowohl makroökonomische Faktoren wie Arbeitslosenquoten oder den Einkaufsmanager-Index berücksichtigen, aber auch spezifische Daten zur Kreditvergabe und zum Zinsmarkt miteinbeziehen. Er rangiert zwischen 1 und 6, wobei mit steigender Indexzahl auch das Risiko auf dem Markt zunimmt. Dabei kann sich das Risiko sowohl auf einen drohenden Preiszerfall als auch auf eine Überhitzung des Marktes beziehen. Der Index bezieht sich auf selbst genutztes Wohneigentum, also Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser. Im 3. Quartal 2020 stand der RERI bei 3,8 Punkten.

Wohnkosten

Der Anteil der Miete für selbstgenutzten Wohnraum am gesamten verfügbaren Haushaltseinkommen privater Haushalte in der Schweiz lag 2019 bei 26,4 Prozent. Der Anteil der Wohnkosten kam auf 25,6 Prozent. Die Quote der Überbelastung durch Wohnkosten der Bevölkerung betrug 14,2 Prozent. Die Konsumentenpreise für Wohnen und Energie (LIK) in der Schweiz stiegen im Jahr 2019 um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Immobilienpreise und Corona-Krise

Eine Umfrage im März 2020 unter Investoren, die in den vergangenen Jahren am Schweizer Immobilienmarkt aktiv waren, ergab, dass 62 Prozent von ihnen für das Jahr 2020 aufgrund der COVID-19-Pandemie mit einem sinkenden Immobilien-Investmentvolumen rechneten. Für Wohn- und Logistikimmobilien gingen sie von einer gleichbleibenden bzw. steigenden Kaufpreisentwicklung aus, für Büro-, Detailhandels- und Hotelimmobilien dagegen von leicht bzw. stark sinkenden Preisen.



Interessante Statistiken

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