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Europäische Metropolregionen in Deutschland

In Deutschland gibt es elf Metropolregionen (Stand: November 2021), denen eine bundesweite und zum Teil auch internationale Bedeutung hinsichtlich der wirtschaftlichen, politischen sowie sozialen und kulturellen Entwicklung zukommt. Nachdem im Jahr 1995 den Gebieten Rhein-Ruhr, Berlin-Brandenburg, München, Rhein-Main, Stuttgart und Hamburg durch die Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO) der Titel "Metropolregion" verliehen wurde, erfolgte im Jahr 1997 eine Erweiterung der Definition auf die Region Mitteldeutschland sowie im Jahr 2005 auf Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg, Nürnberg, Nordwest und Rhein-Neckar.
Die Metropolregionen haben neben zahlreichen Landkreisen und kreisfreien Städten meist einen urbanen Kern und fördern durch die Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft eine internationale Konkurrenzfähigkeit. Nennenswerte Zentren sind beispielsweise Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, München, Stuttgart und Köln. Vor allem sollen die Metropolregionen Wachstum und Innovation vorantreiben.

Gemessen an der Fläche ist Berlin-Brandenburg mit über 30.500 Quadratkilometern die größte Metropolregion, dicht gefolgt vom Raum Hamburg. Die zwei Gebiete erfreuen sich großer Beliebtheit, jedes Jahr zieht es mehr Menschen dort hin und nur wenige ziehen fort. Metropolregionen kennzeichnen sich durch eine hohe Bevölkerungsdichte aus, insbesondere in der Rhein-Ruhr Region haben viele Menschen ihren Lebensmittelpunkt gefunden. Dort wurden zuletzt im Vergleich aller Regionen die meisten Einwohner:innen gezählt. Die Region ist ebenfalls dicht besiedelt und zählt über 830 Einwohner:innen pro Quadratkilometer. In Stuttgart ist die Bevölkerung besonders jung. Der Anteil der unter 18-Jährigen lag dort bei 17,1 Prozent.

Wirtschaftliche Bedeutung der Metropolregionen

Metropolregionen sind wichtige Wirtschaftszentren und tragen einen großen Teil zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes bei. Unter allen Metropolregionen in Deutschland konnte Rhein-Ruhr mit Abstand sowohl das höchste BIP als auch die meisten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten verzeichnen. Im Gebiet München war die Arbeitslosenquote besonders niedrig und lag dort unter einem Anteil von drei Prozent Arbeitslosen an allen Erwerbspersonen. Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Metropolregion München spiegelt sich auch in der Kaufkraft wider.

Faktoren des wirtschaftlichen Erfolgs und der Wettbewerbsfähigkeit sind eine ausgeprägte Infrastruktur mit einem leistungsstarken Verkehrsnetz. Durch internationale Flughäfen, wie beispielsweise dem Frankfurt Airport als einem der wichtigsten Luftfahrt-Drehkreuze Europas oder dem Franz Josef Strauß-Airport München, wird eine gute Erreichbarkeit geleistet. Die Metropolregionen Rhein-Ruhr und FrankfurtRheinMain sind mit über elf Autobahnen durch zahlreiche Verkehrsknotenpunkte gekennzeichnet und haben ein bemerkenswertes Straßennetz. Vor allem die Zentren innerhalb der Regionen sind durch große U-Bahnnetze geprägt und steuern die Raumnutzung nachhaltig.

Antreiber der technologischen Entwicklung

Zudem kommt den elf Regionen eine große Bedeutung hinsichtlich der kulturellen sowie technologischen Entwicklung zu. Dies zeichnet sich unter anderem durch eine hohe Anzahl an Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen aus. In Rhein-Ruhr lag die Anzahl der Studierenden an Hochschulen über 600.000. Dort waren neben der Region Stuttgart ebenfalls besonders viele Personen in High-Tech-Branchen beschäftigt. Auch die Metropolregion München stellt durch renommierte Universitäten und Wissenschaftseinrichtungen eine relevante Forschungsregion dar.

Weitere Informationen und Statistiken finden sich im Dossier zu den Metropolregionen in Deutschland.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Europäische Metropolregionen in Deutschland" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Wirtschaft und Beschäftigung

Infrastruktur

Bildung und Innovation

Interessante Statistiken

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Europäische Metropolregionen in Deutschland

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Europäische Metropolregionen in Deutschland

In Deutschland gibt es elf Metropolregionen (Stand: November 2021), denen eine bundesweite und zum Teil auch internationale Bedeutung hinsichtlich der wirtschaftlichen, politischen sowie sozialen und kulturellen Entwicklung zukommt. Nachdem im Jahr 1995 den Gebieten Rhein-Ruhr, Berlin-Brandenburg, München, Rhein-Main, Stuttgart und Hamburg durch die Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO) der Titel "Metropolregion" verliehen wurde, erfolgte im Jahr 1997 eine Erweiterung der Definition auf die Region Mitteldeutschland sowie im Jahr 2005 auf Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg, Nürnberg, Nordwest und Rhein-Neckar.
Die Metropolregionen haben neben zahlreichen Landkreisen und kreisfreien Städten meist einen urbanen Kern und fördern durch die Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft eine internationale Konkurrenzfähigkeit. Nennenswerte Zentren sind beispielsweise Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, München, Stuttgart und Köln. Vor allem sollen die Metropolregionen Wachstum und Innovation vorantreiben.

Gemessen an der Fläche ist Berlin-Brandenburg mit über 30.500 Quadratkilometern die größte Metropolregion, dicht gefolgt vom Raum Hamburg. Die zwei Gebiete erfreuen sich großer Beliebtheit, jedes Jahr zieht es mehr Menschen dort hin und nur wenige ziehen fort. Metropolregionen kennzeichnen sich durch eine hohe Bevölkerungsdichte aus, insbesondere in der Rhein-Ruhr Region haben viele Menschen ihren Lebensmittelpunkt gefunden. Dort wurden zuletzt im Vergleich aller Regionen die meisten Einwohner:innen gezählt. Die Region ist ebenfalls dicht besiedelt und zählt über 830 Einwohner:innen pro Quadratkilometer. In Stuttgart ist die Bevölkerung besonders jung. Der Anteil der unter 18-Jährigen lag dort bei 17,1 Prozent.

Wirtschaftliche Bedeutung der Metropolregionen

Metropolregionen sind wichtige Wirtschaftszentren und tragen einen großen Teil zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes bei. Unter allen Metropolregionen in Deutschland konnte Rhein-Ruhr mit Abstand sowohl das höchste BIP als auch die meisten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten verzeichnen. Im Gebiet München war die Arbeitslosenquote besonders niedrig und lag dort unter einem Anteil von drei Prozent Arbeitslosen an allen Erwerbspersonen. Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Metropolregion München spiegelt sich auch in der Kaufkraft wider.

Faktoren des wirtschaftlichen Erfolgs und der Wettbewerbsfähigkeit sind eine ausgeprägte Infrastruktur mit einem leistungsstarken Verkehrsnetz. Durch internationale Flughäfen, wie beispielsweise dem Frankfurt Airport als einem der wichtigsten Luftfahrt-Drehkreuze Europas oder dem Franz Josef Strauß-Airport München, wird eine gute Erreichbarkeit geleistet. Die Metropolregionen Rhein-Ruhr und FrankfurtRheinMain sind mit über elf Autobahnen durch zahlreiche Verkehrsknotenpunkte gekennzeichnet und haben ein bemerkenswertes Straßennetz. Vor allem die Zentren innerhalb der Regionen sind durch große U-Bahnnetze geprägt und steuern die Raumnutzung nachhaltig.

Antreiber der technologischen Entwicklung

Zudem kommt den elf Regionen eine große Bedeutung hinsichtlich der kulturellen sowie technologischen Entwicklung zu. Dies zeichnet sich unter anderem durch eine hohe Anzahl an Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen aus. In Rhein-Ruhr lag die Anzahl der Studierenden an Hochschulen über 600.000. Dort waren neben der Region Stuttgart ebenfalls besonders viele Personen in High-Tech-Branchen beschäftigt. Auch die Metropolregion München stellt durch renommierte Universitäten und Wissenschaftseinrichtungen eine relevante Forschungsregion dar.

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