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Suizidraten ausgewählter Länder nach Geschlecht im Jahr 2016
(pro 100.000 Einwohner)
Suizidraten ausgewählter Länder nach Geschlecht 2016
Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) belief sich die Selbstmordrate in Deutschland 2016 auf durchschnittlich 9,1 Suizide je 100.000 Einwohner*. Im internationalen Vergleich belegt die Bundesrepublik damit einen Platz im Mittelfeld. Traurige Spitzenreiter waren Russland und Südkorea mit Raten von 26,5 bzw. 20,2 Suiziden je 100.000 Einwohner. In Deutschland zeigt der Langzeittrend zwar eine deutliche Abwärtsbewegung - so hat sich die Summe der Suizide seit Beginn der Achtzigerjahre nahezu halbiert -, dennoch sterben Jahr für Jahr immer noch rund 10.000 Menschen durch Selbsttötung und damit mehr als aufgrund von Verkehrsunfällen, Drogen und HIV zusammen.

Warum sinken die Zahlen in Deutschland?

Zwar lässt sich der Rückgang der Selbstmordzahlen nicht auf eine einzige Ursache zurückführen noch kann man den Anteil einzelner Maßnahmen exakt beziffern. Experten nennen jedoch effektivere Vorsorgemaßnahmen, eine verbesserte Aufklärung und eine gewachsene Sensibilität in der medialen Berichterstattung als Gründe für den Rückgang. Auch die Verkleinerung von Packungsgrößen schwerer Medikamente, so dass eine Selbsttötung mit dem Inhalt einer Packung ausgeschlossen ist, trägt zur Reduktion der Zahlen bei.

Alters- und geschlechtsspezifische Besonderheiten

Die Selbstmordrate zeigt in nahezu allen Ländern deutliche Unterschiede in der Geschlechter- und Altersverteilung. Deutsche Männer etwa bringen sich mit 13,6 Selbstmorden je 100.000 nahezu dreimal so häufig um wie Frauen (4,8 je 100.000). Auch steigen die Suizidraten mit voranschreitendem Alter deutlich an: liegen sie bis zum Alter von 45 Jahren unter dem Bundesdurchschnitt, steigen sie bis zum 70. Lebensjahr auf rund 15 je 100.000, um dann in der Altersgruppe der über 85-Jährigen auf über 30 je 100.000 anzusteigen.

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Suizidraten ausgewählter Länder nach Geschlecht im Jahr 2016
(pro 100.000 Einwohner)
ZusammenMännerFrauen
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Quelle

Veröffentlichungsdatum

August 2018

Region

Weltweit

Erhebungszeitraum

2016

Hinweise und Anmerkungen

* altersstandardisiert

Suizidraten ausgewählter Länder nach Geschlecht 2016
Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) belief sich die Selbstmordrate in Deutschland 2016 auf durchschnittlich 9,1 Suizide je 100.000 Einwohner*. Im internationalen Vergleich belegt die Bundesrepublik damit einen Platz im Mittelfeld. Traurige Spitzenreiter waren Russland und Südkorea mit Raten von 26,5 bzw. 20,2 Suiziden je 100.000 Einwohner. In Deutschland zeigt der Langzeittrend zwar eine deutliche Abwärtsbewegung - so hat sich die Summe der Suizide seit Beginn der Achtzigerjahre nahezu halbiert -, dennoch sterben Jahr für Jahr immer noch rund 10.000 Menschen durch Selbsttötung und damit mehr als aufgrund von Verkehrsunfällen, Drogen und HIV zusammen.

Warum sinken die Zahlen in Deutschland?

Zwar lässt sich der Rückgang der Selbstmordzahlen nicht auf eine einzige Ursache zurückführen noch kann man den Anteil einzelner Maßnahmen exakt beziffern. Experten nennen jedoch effektivere Vorsorgemaßnahmen, eine verbesserte Aufklärung und eine gewachsene Sensibilität in der medialen Berichterstattung als Gründe für den Rückgang. Auch die Verkleinerung von Packungsgrößen schwerer Medikamente, so dass eine Selbsttötung mit dem Inhalt einer Packung ausgeschlossen ist, trägt zur Reduktion der Zahlen bei.

Alters- und geschlechtsspezifische Besonderheiten

Die Selbstmordrate zeigt in nahezu allen Ländern deutliche Unterschiede in der Geschlechter- und Altersverteilung. Deutsche Männer etwa bringen sich mit 13,6 Selbstmorden je 100.000 nahezu dreimal so häufig um wie Frauen (4,8 je 100.000). Auch steigen die Suizidraten mit voranschreitendem Alter deutlich an: liegen sie bis zum Alter von 45 Jahren unter dem Bundesdurchschnitt, steigen sie bis zum 70. Lebensjahr auf rund 15 je 100.000, um dann in der Altersgruppe der über 85-Jährigen auf über 30 je 100.000 anzusteigen.

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