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Statistiken zu Trends im Einkaufsverhalten in Österreich

Am Anfang der Corona-Pandemie im März 2020 hätte wohl niemand erwartet, wie lange sich diese ziehen und welche weitreichenden Folgen sich daraus ergeben werden. Sorgen um die ausreichende Lebensmittelversorgung im ersten Lockdown haben zu Hamsterkäufen geführt. Dabei kam es zu einem sprunghaften Anstieg der Nachfrage nach länger haltbaren Produkten: der Absatz von Kohlgemüse, Gemüsekonserven, Pilzen, Fertiggerichten und Tiefkühlobst stieg signifikant im Vergleich zum Vorjahr. Die Menschen machen sich seltener als früher auf den Weg zum Einkaufen, aber dafür fallen die Einkäufe meist größer aus. Im Zuge der sich verändernden Einkaufsgewohnheiten haben sich bestehende Trends wie Gesundheitsbewusstsein und Nachhaltigkeit beim Lebensmitteleinkauf verstärkt und die Verbreitung von Smartphone-Shopping und bargeldlosem Bezahlen wurde beschleunigt.

Österreicher bestellen mehr im Internet

Während der Corona-Krise wurde rund eine Million Euro mehr pro Tag für Online-Shopping ausgegeben als im Vorjahr. Bei einer Umfrage im Juli 2020 gaben 23 Prozent der Österreicher an, seit Beginn der Corona-Krise mehr als sonst im Internet einzukaufen. Rund ein Drittel der Online-Händler profitieren von einer gestiegenen Kundenzahl oder positiven Effekte auf die Produktentwicklung und Innovationskraft. Aktuell kaufen 59 Prozent der Konsumenten mindestens einmal pro Monat online ein, davon 19 Prozent mindestens einmal pro Woche.


Regionalität als Qualitätsmerkmal

Bereits in den vergangenen Jahren sind die Themen Umwelt- und Klimaschutz immer stärker in den Fokus der Berichterstattung gerückt und haben die Konsumenten dazu veranlasst, beim Einkauf von Lebensmitteln des täglichen Bedarfs mehr auf die regionale Herkunft zu achten. Ein Viertel der Österreicher hat während der Krise mehr regionale Produkte eingekauft als vorher und knapp die Hälfte (47 Prozent) sagen, dass sie zukünftig vermehrt regional einkaufen werden. Lebensmittel, die bevorzugt aus regionaler Erzeugung gekauft werden, sind Obst und Gemüse, Fleisch und Wurst sowie Eier. Auch eine Branchenexperten-Umfrage im Januar 2021 bestätigt die Trends: Transparenz hinsichtlich der Herkunft und Herstellung von Lebensmitteln sowie deren ökologische Nachhaltigkeit stehen dabei in Zukunft an oberster Stelle.


Online-Lieferservices nehmen Fahrt auf

Der Online-Handel mit Lebensmitteln, der in Österreich lange Zeit ein Nischendasein führte, erlebte im ersten Corona-Jahr einen Boom. Gemäß Berechnungen vom Handelsverband Österreich ist die Anzahl der Online-Käufer von Lebensmitteln innerhalb von zwei Jahren um 73 Prozent auf 730.000 gewachsen. Besonders Lieferdienste der Gastronomie, der Direktvermarkter oder der Supermärkte werden immer häufiger in Anspruch genommen. Laut einer Umfrage im März 2020 gaben rund 17 Prozent der Österreicher an, Lebensmittel oder Güter des täglichen Bedarfs online zu bestellen. Besonders beliebt ist die Bestellvariante bei den 25 bis 34-Jährigen. Dabei bestellen (junge) Männer häufiger Essen bei Online-Lieferservices als Frauen.


Smartphone-Shopping auf dem Vormarsch

Der Anteil der Smartphone-Shopper nimmt weiterhin zu. Bereits 2020 hatte jeder Dritte Österreicher ab 15 Jahren schon einmal Einzelhandelswaren via Smartphone im Internet gekauft - ein Jahr vorher war es noch jeder Vierte. Anfang 2021 war das Smartphone das beliebteste Gerät für Online-Bestellungen. Dies zeigt sich auch in den Ausgaben im österreichischen Mobile Commerce bzw. Smartphone-Shopping: diese sind 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent gestiegen.


Akzeptanz von bargeldlosem Bezahlen steigt

Bargeldlos zu bezahlen ist für viele Österreicher mittlerweile selbstverständlich. Dieser Trend wird sich voraussichtlich in den nächsten Jahren fortsetzen. Bereits vor dem Ausbruch der Pandemie erreichte das Transaktionsvolumen von bargeldlosen Zahlungen Höchstwerte. Bevorzugten 2018 noch 61 Prozent der Österreicher Bargeld als Zahlungsmittel, verringert sich ihre Zahl bis 2020 auf 57 Prozent. 12 Prozent der Konsumenten bezahlen bereits via Smartphone-App. Die beliebtesten Anbieter mobiler Zahlungssysteme in Restaurants, Geschäften und anderen Verkaufsstellen sind Apple Pay, BankCard Mobil, ELBA-pay und Payback Pay. Österreich liegt jedoch beim Zahlen mit Karte oder Smartphone noch immer hinter anderen europäischen Ländern zurück.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Trends im Einkaufsverhalten in Österreich" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Online-Handel

Smartphone-Shopping

Bargeldloses Bezahlen

Interessante Statistiken

In den folgenden 7 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 59 Statistiken aus dem Thema "Trends im Einkaufsverhalten in Österreich".

Trends im Einkaufsverhalten in Österreich

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Statistiken zu Trends im Einkaufsverhalten in Österreich

Am Anfang der Corona-Pandemie im März 2020 hätte wohl niemand erwartet, wie lange sich diese ziehen und welche weitreichenden Folgen sich daraus ergeben werden. Sorgen um die ausreichende Lebensmittelversorgung im ersten Lockdown haben zu Hamsterkäufen geführt. Dabei kam es zu einem sprunghaften Anstieg der Nachfrage nach länger haltbaren Produkten: der Absatz von Kohlgemüse, Gemüsekonserven, Pilzen, Fertiggerichten und Tiefkühlobst stieg signifikant im Vergleich zum Vorjahr. Die Menschen machen sich seltener als früher auf den Weg zum Einkaufen, aber dafür fallen die Einkäufe meist größer aus. Im Zuge der sich verändernden Einkaufsgewohnheiten haben sich bestehende Trends wie Gesundheitsbewusstsein und Nachhaltigkeit beim Lebensmitteleinkauf verstärkt und die Verbreitung von Smartphone-Shopping und bargeldlosem Bezahlen wurde beschleunigt.

Österreicher bestellen mehr im Internet

Während der Corona-Krise wurde rund eine Million Euro mehr pro Tag für Online-Shopping ausgegeben als im Vorjahr. Bei einer Umfrage im Juli 2020 gaben 23 Prozent der Österreicher an, seit Beginn der Corona-Krise mehr als sonst im Internet einzukaufen. Rund ein Drittel der Online-Händler profitieren von einer gestiegenen Kundenzahl oder positiven Effekte auf die Produktentwicklung und Innovationskraft. Aktuell kaufen 59 Prozent der Konsumenten mindestens einmal pro Monat online ein, davon 19 Prozent mindestens einmal pro Woche.


Regionalität als Qualitätsmerkmal

Bereits in den vergangenen Jahren sind die Themen Umwelt- und Klimaschutz immer stärker in den Fokus der Berichterstattung gerückt und haben die Konsumenten dazu veranlasst, beim Einkauf von Lebensmitteln des täglichen Bedarfs mehr auf die regionale Herkunft zu achten. Ein Viertel der Österreicher hat während der Krise mehr regionale Produkte eingekauft als vorher und knapp die Hälfte (47 Prozent) sagen, dass sie zukünftig vermehrt regional einkaufen werden. Lebensmittel, die bevorzugt aus regionaler Erzeugung gekauft werden, sind Obst und Gemüse, Fleisch und Wurst sowie Eier. Auch eine Branchenexperten-Umfrage im Januar 2021 bestätigt die Trends: Transparenz hinsichtlich der Herkunft und Herstellung von Lebensmitteln sowie deren ökologische Nachhaltigkeit stehen dabei in Zukunft an oberster Stelle.


Online-Lieferservices nehmen Fahrt auf

Der Online-Handel mit Lebensmitteln, der in Österreich lange Zeit ein Nischendasein führte, erlebte im ersten Corona-Jahr einen Boom. Gemäß Berechnungen vom Handelsverband Österreich ist die Anzahl der Online-Käufer von Lebensmitteln innerhalb von zwei Jahren um 73 Prozent auf 730.000 gewachsen. Besonders Lieferdienste der Gastronomie, der Direktvermarkter oder der Supermärkte werden immer häufiger in Anspruch genommen. Laut einer Umfrage im März 2020 gaben rund 17 Prozent der Österreicher an, Lebensmittel oder Güter des täglichen Bedarfs online zu bestellen. Besonders beliebt ist die Bestellvariante bei den 25 bis 34-Jährigen. Dabei bestellen (junge) Männer häufiger Essen bei Online-Lieferservices als Frauen.


Smartphone-Shopping auf dem Vormarsch

Der Anteil der Smartphone-Shopper nimmt weiterhin zu. Bereits 2020 hatte jeder Dritte Österreicher ab 15 Jahren schon einmal Einzelhandelswaren via Smartphone im Internet gekauft - ein Jahr vorher war es noch jeder Vierte. Anfang 2021 war das Smartphone das beliebteste Gerät für Online-Bestellungen. Dies zeigt sich auch in den Ausgaben im österreichischen Mobile Commerce bzw. Smartphone-Shopping: diese sind 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent gestiegen.


Akzeptanz von bargeldlosem Bezahlen steigt

Bargeldlos zu bezahlen ist für viele Österreicher mittlerweile selbstverständlich. Dieser Trend wird sich voraussichtlich in den nächsten Jahren fortsetzen. Bereits vor dem Ausbruch der Pandemie erreichte das Transaktionsvolumen von bargeldlosen Zahlungen Höchstwerte. Bevorzugten 2018 noch 61 Prozent der Österreicher Bargeld als Zahlungsmittel, verringert sich ihre Zahl bis 2020 auf 57 Prozent. 12 Prozent der Konsumenten bezahlen bereits via Smartphone-App. Die beliebtesten Anbieter mobiler Zahlungssysteme in Restaurants, Geschäften und anderen Verkaufsstellen sind Apple Pay, BankCard Mobil, ELBA-pay und Payback Pay. Österreich liegt jedoch beim Zahlen mit Karte oder Smartphone noch immer hinter anderen europäischen Ländern zurück.

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