Corporate-Lösungen testen?
+49 (40) 284841-968
kundenservice@statista.com

Statistiken zu Fairtrade in der Schweiz

Fairtrade bezeichnet eine Handelspartnerschaft, die mit ihrem Gütesiegel gerechtere Handelsbedingungen wie faire Mindestlöhne für die Produzenten, sowie Sozial- und auch Umweltstandards bei der Herstellung der Produkte garantiert. Die Einhaltung der Fairtrade-Standards für nachhaltig angebaute und fair gehandelte Produkte wird durch ein internationales Kontrollsystem sichergestellt, welches in der Schweiz von der Max Havelaar-Stiftung (Schweiz) vergeben wird. Anfangs waren es Weltläden, die für den Verkauf fair gehandelter Produkte sorgten; den ersten Weltladen der Schweiz gab es 1974. Inzwischen findet man Produkte aus fairem Handel aber auch im Naturkostfachhandel und in den meisten Supermärkten. Mehr als jede zweite in der Schweiz verkaufte Banane stammt bereits aus fairem Handel. Insgesamt sind in der Schweiz über 3.000 Produkte mit dem Fairtrade Max Havelaar-Label erhältlich.

Rekord bei Fairtrade-Produkten

Statistik: Umsatz mit Fairtrade-Produkten in der Schweiz | Statista Die Max Havelaar-Stiftung hat im Jahr 2020 trotz der Corona-Krise erneut einen Verkaufsrekord mit Fairtrade-Produkten in der Schweiz erzielt. Der Umsatz kletterte um 5,6 Prozent auf 860 Millionen Franken. Im Vorjahr hatte das Wachstum noch über 2,5 Prozent betragen. Gestiegen ist auch der Umsatzbetrag pro Kopf. Durchschnittlich gab jeder Konsument 99 Franken für fair gehandelte Produkte aus, im Vorjahr waren es 94 Franken gewesen. Die wichtigste Warengruppe sind Kakaoprodukte und Schokolade, die mit 23,4 Prozent den größten Anteil am Fairtrade-Umsatz ausmachen. 22 Prozent des Fair-Trade-Umsatzes wurde mit frischen Südfrüchten erwirtschaftet und 22,8 Prozent gehen auf die Getränke zurück.

Die Pandemie hat das Einkaufsverhalten der Konsumenten verändert

Statistik: Fairtrade-Produkte mit Umsatzwachstum in der Schweiz während der Corona-Krise | Statista Seit der Corona-Krise ist die Nachfrage nach Snacks gestiegen. Trockenfrüchte und Nüsse sowie Produkte für Vorräte wie Brotaufstriche, Reis und Quinoa, aber auch Genussprodukte wie Biskuits oder Glacè verzeichneten Zuwächse. Die Krise hat einerseits den Wunsch nach Nachhaltigkeit noch einmal gestärkt, wodurch die Nachfrage nach Produkten mit Fairtrade-Gütesiegel einen weiteren Schub erhielt. Andererseits haben die Blumen- und Pflanzenverkäufe wegen der Schließung der Blumenläden während der Lockdowns gelitten. Auch in der Gastronomie hat es Einbußen gegeben, insbesondere beim Kaffee, Fruchtsaft und bei den Backwaren.

Die Schweizer sind Weltmeister beim Kauf von Fairtrade-Produkten

Absoluter Spitzenreiter, was die Pro-Kopf-Ausgaben für Fairtrade-Produkte in den einzelnen Ländern betrifft, ist die Schweiz. Zum Vergleich: In Deutschland lag der Fairtrade-Umsatz 2020 bei rund 2 Milliarden Euro (dies entspricht gerade einmal 20,50 Euro pro Person), in Österreich bei circa 351 Millionen Euro (rund 35 Euro pro Person). Die wichtigsten Absatzländer von Fairtrade-Produkten in Europa, gemessen am gesamten Umsatz, sind das Vereinigte Königreich und Deutschland. (Stand: 2017)
Insgesamt ist der Fair-Trade-Anteil am Handel jedoch nach wie vor sehr gering. Der Preiskampf im Lebensmitteleinzelhandel sorgt dafür, dass nachhaltige Produkte es es nicht leicht haben.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Fairtrade in der Schweiz" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Umsatz und Absatz von Fairtrade-Produkten

Verbrauchererhebungen zu ethischen Konsum

Interessante Statistiken

In den folgenden 4 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten {amountStatistics} Statistiken aus dem Thema "Fairtrade in der Schweiz".

Fairtrade in der Schweiz

Dossier zum Thema

Alle wichtigen Statistiken redaktionell aufbereitet - direkt downloadbar als PPT & PDF!
TOP SELLER

Statistiken zu Fairtrade in der Schweiz

Fairtrade bezeichnet eine Handelspartnerschaft, die mit ihrem Gütesiegel gerechtere Handelsbedingungen wie faire Mindestlöhne für die Produzenten, sowie Sozial- und auch Umweltstandards bei der Herstellung der Produkte garantiert. Die Einhaltung der Fairtrade-Standards für nachhaltig angebaute und fair gehandelte Produkte wird durch ein internationales Kontrollsystem sichergestellt, welches in der Schweiz von der Max Havelaar-Stiftung (Schweiz) vergeben wird. Anfangs waren es Weltläden, die für den Verkauf fair gehandelter Produkte sorgten; den ersten Weltladen der Schweiz gab es 1974. Inzwischen findet man Produkte aus fairem Handel aber auch im Naturkostfachhandel und in den meisten Supermärkten. Mehr als jede zweite in der Schweiz verkaufte Banane stammt bereits aus fairem Handel. Insgesamt sind in der Schweiz über 3.000 Produkte mit dem Fairtrade Max Havelaar-Label erhältlich.

Rekord bei Fairtrade-Produkten

Statistik: Umsatz mit Fairtrade-Produkten in der Schweiz | Statista Die Max Havelaar-Stiftung hat im Jahr 2020 trotz der Corona-Krise erneut einen Verkaufsrekord mit Fairtrade-Produkten in der Schweiz erzielt. Der Umsatz kletterte um 5,6 Prozent auf 860 Millionen Franken. Im Vorjahr hatte das Wachstum noch über 2,5 Prozent betragen. Gestiegen ist auch der Umsatzbetrag pro Kopf. Durchschnittlich gab jeder Konsument 99 Franken für fair gehandelte Produkte aus, im Vorjahr waren es 94 Franken gewesen. Die wichtigste Warengruppe sind Kakaoprodukte und Schokolade, die mit 23,4 Prozent den größten Anteil am Fairtrade-Umsatz ausmachen. 22 Prozent des Fair-Trade-Umsatzes wurde mit frischen Südfrüchten erwirtschaftet und 22,8 Prozent gehen auf die Getränke zurück.

Die Pandemie hat das Einkaufsverhalten der Konsumenten verändert

Statistik: Fairtrade-Produkte mit Umsatzwachstum in der Schweiz während der Corona-Krise | Statista Seit der Corona-Krise ist die Nachfrage nach Snacks gestiegen. Trockenfrüchte und Nüsse sowie Produkte für Vorräte wie Brotaufstriche, Reis und Quinoa, aber auch Genussprodukte wie Biskuits oder Glacè verzeichneten Zuwächse. Die Krise hat einerseits den Wunsch nach Nachhaltigkeit noch einmal gestärkt, wodurch die Nachfrage nach Produkten mit Fairtrade-Gütesiegel einen weiteren Schub erhielt. Andererseits haben die Blumen- und Pflanzenverkäufe wegen der Schließung der Blumenläden während der Lockdowns gelitten. Auch in der Gastronomie hat es Einbußen gegeben, insbesondere beim Kaffee, Fruchtsaft und bei den Backwaren.

Die Schweizer sind Weltmeister beim Kauf von Fairtrade-Produkten

Absoluter Spitzenreiter, was die Pro-Kopf-Ausgaben für Fairtrade-Produkte in den einzelnen Ländern betrifft, ist die Schweiz. Zum Vergleich: In Deutschland lag der Fairtrade-Umsatz 2020 bei rund 2 Milliarden Euro (dies entspricht gerade einmal 20,50 Euro pro Person), in Österreich bei circa 351 Millionen Euro (rund 35 Euro pro Person). Die wichtigsten Absatzländer von Fairtrade-Produkten in Europa, gemessen am gesamten Umsatz, sind das Vereinigte Königreich und Deutschland. (Stand: 2017)
Insgesamt ist der Fair-Trade-Anteil am Handel jedoch nach wie vor sehr gering. Der Preiskampf im Lebensmitteleinzelhandel sorgt dafür, dass nachhaltige Produkte es es nicht leicht haben.

Kontakt

Sie haben noch Fragen? Wir helfen gerne.
Statista Locations
Kontakt Jens Weitemeyer
Jens Weitemeyer
Customer Relations

Mo - Fr, 9:30 - 17:00 Uhr (CET)

Kontakt Hadley Ward
Hadley Ward
Sales Manager– Kontakt (Vereinigte Staaten)

Mo - Fr, 9:00 - 18:00 Uhr (EST)

Kontakt Ziyan Zhang
Ziyan Zhang
Customer Relations– Kontakt (Asien)

Mo - Fr, 11:30 - 22:00 Uhr (IST)

Kontakt Kisara Mizuno
Kisara Mizuno
Customer Success Manager– Kontakt (Asien)

Mon - Fri, 9:30am - 5:30pm (JST)

Kontakt Lodovica Biagi
Lodovica Biagi
Director of Operations– Kontakt (Europa)

Mo - Fr, 9:30 - 17:00 Uhr (GMT)

Kontakt Catalina Rodriguez
Catalina Rodriguez
Key Account Manager - LAC– Kontakt (Lateinamerika)

Mo - Fr, 9:00 - 18:00 Uhr (EST)