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Stellantis: 14 Automarken unter neuem Dach

Mit der Fusion der beiden Konzerne Fiat Chrysler Automobiles (FCA) und der PSA Group am 16. Januar 2021 entstand der nach Absatz im Jahr 2020 viertgrößte Automobilhersteller. Der Name, der einen Tag nach dem Zusammenschluss offiziell wurde, bedeutet in etwa mit Sternen besetzt. Laut Aussage des Konzerns war er inspiriert durch die hohe Anzahl von traditionsreichen Automarken. Insgesamt gehören nun 14 Eigenmarken zum neuen Unternehmen. Stellantis gab bekannt, dass auch in Zukunft alle Marken bestehen bleiben und weiter Fahrzeuge produzieren. Darüber hinaus kündigte die Konzernleitung an alle Arbeitsplätze und Standorte zu erhalten.

Absatzpotentiale in Asien

Die zu Stellantis gehörenden Marken setzten 2021 den Großteil der Fahrzeuge in Europa und Nordamerika ab. In Asien und speziell China, dem weltweit größten Absatzmarkt, spielen die Marken bisher kaum eine Rolle. Die schnelle Erholung des chinesischen Automarktes, nach den dramatischen Einbrüchen zu Beginn der Corona-Krise, verhalf anderen Fahrzeughersteller durch die Krise. Die für Stellantis wichtigen Märkte konnten sich nicht in dieser Geschwindigkeit erholen. Insgesamt lag der gesamte Absatz von Stellantis 2020 daher etwa zwei Millionen unter dem Wert des Vorjahres. Der Umsatz betrug 2020 rund 134,4 Milliarden Euro und damit etwa 32,8 Milliarden Euro unter dem aggregierten Vorjahreswert.

Einsparungen in Milliardenhöhe

Durch den Zusammenschluss ergeben sich vor allem Einsparpotentiale bei der Entwicklung, je mehr Fahrzeuge diese nutzen, desto geringer sind die Kosten pro Einheit. Diese Effekte treten in fast allen Bereichen ein: sowohl bei der Konstruktion neuer Pkw, bei Investitionen in die Schaffung neuer Technologien, beim Einkauf und Marketing als auch in der Logistik und bei Lieferketten. Insgesamt soll es jährliche Synergien im Umfang von fünf Milliarden Euro geben. Die Einsparungen werden sich vor allem entlang der neu gruppierten Marken ergeben:
 
Positionierung der Marken
Global
SUV
American
Brands
CoreUpper
mainstream
PremiumLuxury
Jeep ChryslerAbarthOpel/VauxhallAlfa RomeoMaserati
DodgeCitroënPeugeotDS
RamFiatLancia
Fiat
Professional

 
Opel und Peugeot: interne Konkurrenten in der oberen Mittelklasse

Mit Opel gehört auch eine deutsche Marke zum Stellantis-Konzern. 2020 sorgte beim Autobauer für einen Umsatzrückgang von über 25 Prozent. Der Absatz fiel sogar um über 35 Prozent, nur etwa 633.000 Fahrzeuge wurden durch Opel bzw. die Tochtermarke Vauxhall verkauft. Trotzdem gelang es Opel ein operatives Ergebnis von etwa 527 Millionen Euro zu erzielen. Stellantis sieht die zukünftige Rolle Opels neben Peugeot in der oberen Mittelklasse.

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