Statistiken zu Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt ist eines der deutschen Bundesländer im Inneren der Republik. Die Landeshauptstadt ist Magdeburg. Sachsen-Anhalt hat rund 2,25 Millionen EinwohnerInnen auf einer Fläche von 20.452 km².

Mit einem Bruttoinlandsprodukt von rund 59,38 Milliarden Euro im Jahr 2016 befand sich Sachsen-Anhalt im Bundesländer-Ranking im unteren Drittel. Auch das BIP je Erwerbstätigen lag mit 57.633 Euro klar unter dem bundesweiten Durchschnitt von 70.437 Euro. Die Arbeitslosenquote hat sich seit dem Jahr 2003 halbiert und stand 2016 bei 9,6 Prozent. Die Jugendarbeitslosigkeit betrug im Jahr 2016 etwa 10 Prozent.
Das Baugewerbe ist in Sachsen-Anhalt überdurchschnittlich repräsentiert. Mit 26,4 Beschäftigten im Baugewerbe je 1.000 EinwohnerInnen stand Sachsen-Anhalt auf Rang eins des Bundesländer-Rankings im Jahr 2015.

Das verfügbare Einkommen privater Haushalte je Einwohner befand sich in Sachsen-Anhalt mit 18.182 Euro unter dem bundesweiten Schnitt von 21.583 Euro. Der Schuldenstand im Bundesland erreichte im Jahr 2017 (Stand: Juni) rund 21,76 Milliarden Euro, wodurch Sachsen-Anhalt zu den eher schuldenärmeren Bundesländern gehörte. Sachsen-Anhalt ist eines der Empfängerländer beim Länderfinanzausgleich und wurde im Jahr 2016 mit 644,57 Millionen Euro gefördert.

In Sachsen-Anhalt standen im Jahr 2016 pro 1.000 EinwohnerInnen 573 Wohnungen zur Verfügung und erreichte damit den deutschlandweit höchsten Wert. Die Wohnfläche war mit 46 m² je Einwohner im Jahr 2016 relativ durchschnittlich.
Der energiebedingte CO2-Ausstoß je Einwohner ist in Sachsen-Anhalt überdurchschnittlich und erreichte einen Wert von 11,4 Tonnen je Einwohner (Stand 2014). Auch der Primärenergieverbrauch und der Endenergieverbrauch je Einwohner waren überdurchschnittlich. Der Anteil erneuerbarer Energien an der Bruttostromerzeugung lag im Jahr 2015 bei 53,9 Prozent, bundesweit der dritthöchste Wert nach Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen.

Die Einwohnerzahl in Sachsen-Anhalt sank bis zum Jahr 2014 kontinuierlich, stieg aber im Jahr 2015 wieder leicht an. Die Bevölkerungsdichte betrug 109 Einwohner je km² – bundesweit betrachtet ein geringer Wert. Der Anteil der erwerbsfähigen Bevölkerung belief sich im Jahr 2015 auf rund 63,2 Prozent. Der Anteil der ausländischen Bevölkerung war im Vergleich sehr gering und erreichte im Jahr 2015 lediglich 3,9 Prozent.

In Sachsen-Anhalt wurden im Jahr 2016 mit 8.749 Straftaten je 100.000 Einwohner verhältnismäßig viele Delikte erfasst. Nur in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen wurde dieser Wert übertroffen. Die Aufklärungsquote lag im selben Jahr bei 55,4 Prozent.

Der Anteil der SchulabgängerInnen ohne Abschluss war im Jahr 2016 mit 9,6 Prozent der höchste unter den Bundesländern. Der Anteil der AbiturientInnen hingegen war der zweitgeringste. Im Wintersemester 2016/2017 waren 54.629 Studierende an Hochschulen in Sachsen-Anhalt eingeschrieben.

Eine Vielzahl von Statistiken zu Sachsen-Anhalt sind im Statista-Dossier zu Sachsen-Anhalt zusammengestellt. Die vielfältigen Statistiken zu diversen Themen werden dabei in der Regel mit entsprechenden Statistiken für alle Bundesländer ergänzt, um einen Vergleich Sachsen-Anhalts mit den anderen deutschen Bundesländern zu ermöglichen.


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