Statistiken und Umfragen zur Bürgerschaftswahl in Hamburg

Am 15. Februar 2015 haben die Wahlberechtigten in Hamburg die neue Bürgerschaft gewählt.

Nach dem amtlichen Wahlergebnis wurde die SPD mit 45,6 Prozent der Wahlstimmen erneut zur stärksten politischen Kraft in der Hamburger Bürgerschaft gewählt. Der Alternative für Deutschland (AfD) gelang mit einem Wählerstimmenanteil von 6,1 Prozent erstmals der Einzug in ein westdeutsches Länderparlament. Die große Verliererin der Wahl war die CDU, die Stimmenverluste von sechs Prozentpunkten im Vergleich zur Bürgerschaftswahl 2011 hinnehmen musste. Die FDP konnte leichte Stimmenzugewinne verzeichnen und erreichte mit dem Wahlergebnis von 7,4 Prozent erneut den Einzug in die Hamburger Bürgerschaft. Nach starken Stimmenverlusten bei vorangegangenen Landtagswahlen bedeutet dieses Ergebnis für die FDP eine Stabilisierung im Hinblick auf die Zustimmung zur Parteipolitik.

Im Hinblick auf die Sitzverteilung in der Bürgerschaft hat die SPD Anspruch auf 58 der insgesamt 121 Sitze. Die Wahlbeteiligung bei der Bürgerschaftswahl im Hamburg fiel im Hinblick auf die Wahl 2011 geringer aus und lag 2015 bei rund 56,5 Prozent.

Im Dossier zu den Bürgerschaftswahlen in Hamburg finden Sie neben den Ergebnissen der Wahl auch detaillierte Angaben zu den Wählerwanderungen zwischen den einzelnen Parteien bei der Wahl im Jahr 2015 sowie die Ergebnisse aller bisherigen Bürgerschaftswahlen in Hamburg. Zudem enthält das Dossier aktuelle Umfragen zur politischen Stimmung in Hamburg.

Die nächste Bürgerschaftswahl in Hamburg findet voraussichtlich Frühjahr 2020 statt.

Gemäß der aktuellen Sonntagsfrage würde die SPD mit 39 Prozent die stärkste Kraft in Hamburg werden. Die CDU bekäme 18 Prozent der Wählerstimmen, die Grünen 15 Prozent. Die AfD würde laut der Sonntagsfrage auf 8 Prozent kommen.
Die Mehrheit der Wahlberechtigten in Hamburg ist laut Umfragen mit der Arbeit der Landesregierung zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Hohe Zustimmungswerte erzielt auch der Bürgermeister Olaf Scholz. 69 Prozent der Hamburger sind mit seiner politischen Arbeit mindestens zufrieden. Könnte man den Bürgermeister direkt wählen, würden laut einer Umfrage 67 Prozent der befragten Personen in Hamburg Olaf Scholz (SPD) bei der Wahlalternative Christoph Althaus (CDU) direkt zum Bürgermeister wählen. Zudem sprach sich eine Mehrheit der Befragten dafür aus, dass die nächste Landesregierung wieder von der SPD geführt wird.



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Bürgerschaftswahlen in Hamburg - Wichtige Statistiken

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