Statistiken zur Metallindustrie

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Metallindustrie in Deutschland

Die Bruttowertschöpfung der Metallindustrie ("Metallerzeugung und -bearbeitung") in Deutschland lag im Jahr 2013 bei rund 21 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anteil von vier Prozent an der gesamten Bruttowertschöpfung des Verarbeitenden Gewerbes.

Der Umsatz in der deutschen Metallindustrie belief sich im Jahr 2015 auf 94,3 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Im deutschen Maschinenbau waren es im Jahr zuvor 124 Milliarden Euro mehr.

Der höchste Umsatz innerhalb der Metallindustrie wird in der Nichteisen-Metallindustrie generiert. Zu den bedeutendsten NE-Metallen gehören die Buntmetalle Kupfer, Zink, Blei und Nickel sowie das Leichtmetall Aluminium.

Das Verhältnis zwischen Import zu Export von Metallen ist in Deutschland recht ausgeglichen. Wichtigste Lieferländer sind Belgien, die Niederlande und Österreich. Exportiert wird vornehmlich nach Frankreich, in die Schweiz und in das Vereinigte Königreich.

Wichtigste metallerzeugende Unternehmen in Deutschland sind ThyssenKrupp, Salzgitter und Aurubis. Obwohl Aurubis der weltweit zweitgrößte Produzent von Kupfer ist, spielt die Stahlerzeugung in Deutschland die weitaus größere Rolle. So produzierte ThyssenKrupp als mit Abstand größter Stahlerzeuger Deutschlands rund 12,4 Millionen Tonnen Stahl im letzten Jahr.



Bild: Wikimedia/cc; Ben Mills

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