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Statistiken zur Metallindustrie

In der Metallindustrie dreht sich alles um die Herstellung sowie die Verarbeitung von Stahl und Nichteisenmetallen in erster Stufe zu Halbzeug (vorgefertigtem Rohmaterial). Dabei kann die Metallindustrie grob in vier Bereiche unterteilt werden: Stahl-, Gießerei- und NE-Metallindustrie sowie Metallverarbeitung. Die Umsatzzahlen der deutschen Metallindustrie befanden sich in den vergangenen Jahren auf einem schwankenden Niveau. Im Jahr 2020 belief sich der Umsatz auf rund 91,8 Milliarden Euro. Das waren fast 10 Milliarden Euro weniger als im Vorjahr. Nordrhein-Westfalen ist bekannt für das Ruhrgebiet, eines der größten industriellen Ballungsgebiete Europas. NRW ist mit großem Abstand das Bundesland mit dem höchsten Umsatz in der Metallindustrie.

Stabile Beschäftigungslage in der Metallindustrie

Seit vielen Jahren bleibt die Beschäftigtenzahl in der Metallindustrie in Deutschland relativ stabil. Im Jahr 2020 erreichte die Anzahl der Beschäftigten seit zehn Jahren jedoch einen Tiefpunkt. Die zwei Sektoren mit den meisten Beschäftigten in der Metallindustrie ist die Roheisen-, Stahl- und Ferrolegierungerzeugung sowie die Gießereiindustrie. Nachdem mehrere Jahre hintereinander die Anzahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in der Metall- und Elektroindustrie in Deutschland anstieg, kam es im Jahr 2020 zu einem rapiden Abstieg dieser Zahl. Die Anzahl der Betriebe in der Metallindustrie in Deutschland schwankt seit einiger Zeit. Zuletzt war sie eher auf leicht absteigendem Niveau.

Metallindustrie als wichtiger Teil des verarbeitenden Gewerbes

Der wichtigste Sektor der Metallindustrie – gemessen am Umsatzanteil – ist die Nichteisen-Metallindustrie. Die Teilbranche umfasst die Erzeugung und Bearbeitung von Bunt- und Leichtmetallen, wie beispielsweise Kupfer, Zink und Aluminium. In Deutschland ist die Metallindustrie ein wichtiger Industriezweig im Verarbeitenden Gewerbe. Der Anteil der Metallindustrie an der Bruttowertschöpfung des Verarbeitenden Gewerbes lag zuletzt bei etwa 3,4 Prozent - das entspricht rund 23 Milliarden Euro ("Metallerzeugung und -bearbeitung"). Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass im Bereich Metallerzeugung und -bearbeitung tätigen Unternehmen in Deutschland wachsend Kapital investierten. Die Investitionen in der Metallindustrie erreichten zuletzt einen Höhepunkt (Stand: 2019).

Metallindustrie: Schweiz als wichtiger Handelspartner

Das Verhältnis zwischen Import zu Export von Metallen ist in Deutschland relativ ausgeglichen. Nach mehreren Jahren, in denen die Importe jedoch höher waren, wurden 2019 erstmals wieder mehr Exporte als Importe verzeichnet. Deutschland bezieht seine Metallimporte aus verschiedenen Ländern. Zu den wichtigsten Lieferländern von Metall zählen die Schweiz, Belgien, Italien und Österreich. Die Ausfuhr von Metall geschieht vorwiegend in die Schweiz, das Vereinigte Königreich und Frankreich.

Wichtigste metallerzeugende Unternehmen in Deutschland sind unter anderem thyssenkrupp, Salzgitter AG und Aurubis. Aurubis zählt unter anderem zu den wichtigsten Buntmetallproduzenten weltweit. Die höchsten Produktionsmengen erzielt mit großem Abstand jedoch das Schweizer Unternehmen GlencoreXstrata.

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