Statistik-Lexikon: Definition Auswahlverfahren

In der Regel können bei einer größeren Grundgesamtheit nicht alle Merkmalsträger direkt untersucht werden. Es wird daher eine Stichprobe aus der Grundgesamtheit gezogen, deren Erhebungsergebnisse stellvertretend für die Grundgesamtheit Auskunft geben sollen. Man unterscheidet drei übergeordnete Typen von Auswahlverfahren, um eine Stichprobe zu ziehen: die Zufallsauswahl, die bewusste bzw. systematische Auswahl (siehe Quotenauswahl) und die willkürliche Auswahl. Für repräsentative Befragungen werden zumeist Zufallsauswahlen verwendet, zum Teil aber auch systematische Auswahlverfahren. Die willkürliche Auswahl lässt keine Rückschlüsse auf die Grundgesamtheit zu. Beispiele für die willkürliche Auswahl sind die meisten Onlineumfragen, selektive Kundeninterviews, Hörerumfragen im Radio usw.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den einzelnen Definitionen in unserem Statistik-Lexikon um vereinfachte Erläuterungen handelt. Hierbei ist es das Ziel, die einzelnen Begriffe einer möglichst breiten Nutzergruppe näher zu bringen. Insofern besteht die Möglichkeit, dass einzelne Definitionen wissenschaftlichen Standards nicht zur Gänze entsprechen.

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