Statistik-Lexikon: Definition Zufallsauswahl

Die Zufallsauswahl zählt zu den Auswahlverfahren der Ziehung von repräsentativen Stichproben. Bei einer Zufallsauswahl hat jedes Element der Grundgesamtheit die gleiche Wahrscheinlichkeit in die Stichprobe zu gelangen. Ein Beispiel für eine einfache Zufallsstichprobe ist das Ziehen einer Kugel aus einer Urne, wie zum Beispiel bei der wöchentlichen Ziehung der Lottozahlen. Bei geschichteten Zufallsstichproben werden die Elemente einer Grundgesamtheit zunächst nach einem bestimmten Merkmal in Gruppen eingeteilt. Anschließend wird dann innerhalb der Gruppen eine einfache Zufallsauswahl durchgeführt. Ein Beispiel hierfür wäre die zufällige Auswahl von je 100 Einwohnern der 16 Bundesländer.
Weitere Arten der Zufallsauswahl sind Clusterstichproben und mehrstufige Auswahlverfahren.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den einzelnen Definitionen in unserem Statistik-Lexikon um vereinfachte Erläuterungen handelt. Hierbei ist es das Ziel, die einzelnen Begriffe einer möglichst breiten Nutzergruppe näher zu bringen. Insofern besteht die Möglichkeit, dass einzelne Definitionen wissenschaftlichen Standards nicht zur Gänze entsprechen.

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