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Durchschnittliche monatliche Sonnenscheindauer in Deutschland bis März 2021

Im März 2021 wurden durchschnittlich 144 Sonnenstunden gemessen. Das vieljährige Mittel* in Höhe von 111 Sonnenstunden wurde somit deutlich überschritten. Im Vorjahresmonat wurde der Soll-Wert ebenfalls überschritten. Weitere Informationen zum Wetter in Deutschland sind in dem gleichnamigen Dossier zu finden.

Sonnenschein in Deutschland

Im Jahr 2020 schien die Sonne im Durchschnitt hierzulande rund 1.900 Stunden. Die sonnenscheinreichsten Bundesländer im Jahr 2020 waren Baden-Württemberg, Bayern und das Saarland. Am wenigsten zeigte sich die Sonne im angegeben Jahr in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen. Neben der vielen Sonnenstunden erwies sich das vergangene Jahr als eher niederschlagsarm und warm.

Vor- und Nachteile der Sonnenstrahlung

Die Sonnenstrahlung hat sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Zum einen kann sie das Wohlbefinden der Menschen steigern und Vitamin D bilden, welches relevant für den Knochenbau, die Muskulatur und das Immunsystem ist. Eine hohe UV-Strahlung ist jedoch auch eine Gefahr für die Haut (z.B. in Form von Sonnenbränden) und die Augen (z.B. in Form von Hornhautzündungen). In Bezug auf die Umwelt sei erwähnt, dass mithilfe von Solarzellen Lichtenergie in elektrische Energie umgewandelt werden kann. In diesem Zusammenanhang wird von Photovoltaikanlagen gesprochen, welche den Erneuerbaren Energien zuzuordnen sind.

Durchschnittliche Sonnenscheindauer pro Monat in Deutschland von März 2020 bis März 2021

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Quelle

DWD

Veröffentlichungsdatum

März 2021

Region

Deutschland

Erhebungszeitraum

März 2020 bis März 2021

Hinweise und Anmerkungen

* Das vieljährige Mittel bezieht sich auf den Zeitraum von 1961 bis 1990. Dieser Zeitraum ist ein von der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) festgelegter internationaler klimatologischer Referenzzeitraum. Er wird laut Quelle benutzt, um bei Untersuchungen klimatologischer Entwicklungen von einer einheitlichen Datenbasis auszugehen. 30-jährige Zeiträume haben sich laut Quelle für klimatologische Untersuchungen als günstig erwiesen, da sie einerseits gewährleisten, dass statistische Kenngrößen wie Mittelwerte und Streuungen relativ verlässlich berechnet werden können und andererseits auch genügend vollständige Messreihen zur Verfügung stehen.

Die Angaben für die Monate vor März 2021 wurden früheren Publikationen des Deutschen Wetterdienstes entnommen.

Laut Quelle sind die genannten Monatswerte vorläufige Werte. Die für die letzten Tage des Monats verwendeten Daten basieren auf Prognosen.

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