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Anteil von Mietern und Eigentümern in der Schweiz bis 2017

Anteil von Mietern und Eigentümern in der Bevölkerung der Schweiz von 2010 bis 2017

von Ute Wöhrmann, zuletzt geändert am 11.06.2019
Anteil von Mietern und Eigentümern in der Schweiz bis 2017 In der Schweiz leben 59 Prozent der Bevölkerung zur Miete und 41 Prozent im eigenen Haus bzw. der eigenen Wohnung. Die Wohneigentumsquote unterscheidet sich allerdings deutlich nach Kantonen: In ländlichen Kantonen wie dem Wallis, dem Jura oder Appenzell Inner- und Ausserrhoden liegt sie zwischen 50 und 60 Prozent. Dagegen kommt sie in den Kantonen mit städtischen Ballungszentren wie Basel-Stadt, Genf oder Zürich nur auf 15 bis 30 Prozent.
Schweiz hat niedrigste Wohneigentumsquote in Europa

Mit 41 Prozent hat die Schweiz die niedrigste Wohneigentumsquote in Europa, die durchschnittlich bei 69 Prozent liegt. Auf die Schweiz folgen Deutschland mit 51 Prozent und Österreich mit 55 Prozent. Die reicheren Länder Europas liegen also am unteren Ende der Skala. Dagegen haben die ärmeren Länder die höchsten Wohneigentumsquoten: in Rumänien, Kroatien und der Slowakei liegt der Anteil bei jeweils über 90 Prozent. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe.

Ein entwickelter Mietmarkt bedarf eines stabilen rechtlichen und administrativen Rahmens. Darüber hinaus bedeutet eine hohe Mietquote, das für alle Bevölkerungsschichten eine gute Wohnversorgung besteht, also auch für jene, deren Finanzkraft den Erwerb von Wohnungseigentum nicht zulässt. Denn wenn nur ein kleines Angebot an Mietwohnungen besteht, sind auch Menschen mit geringem Einkommen gezwungen, sich ein Eigenheim anzuschaffen, was in der Folge den Erwerb von Wohnungen mit nur schlechter Qualität oder aber auch hohe Kreditraten bedeutet.

Vom volkswirtschaftlichen Standpunkt her bringt eine höhere Mietquote also den Effekt mit sich, dass die Verschuldungsquote niedriger ist. Außerdem bleibt der Arbeitsmarkt flexibler, denn eine Mietwohnung lässt sich schneller wechseln als sich von Eigentum zu lösen.

Weiterführende Informationen zu Wohnimmobilien in der Schweiz finden sich im gleichnamigen Dossier.
Mehr erfahren

Anteil von Mietern und Eigentümern in der Bevölkerung der Schweiz von 2010 bis 2017

EigentümerMieter
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von Ute Wöhrmann, zuletzt geändert am 11.06.2019
In der Schweiz leben 59 Prozent der Bevölkerung zur Miete und 41 Prozent im eigenen Haus bzw. der eigenen Wohnung. Die Wohneigentumsquote unterscheidet sich allerdings deutlich nach Kantonen: In ländlichen Kantonen wie dem Wallis, dem Jura oder Appenzell Inner- und Ausserrhoden liegt sie zwischen 50 und 60 Prozent. Dagegen kommt sie in den Kantonen mit städtischen Ballungszentren wie Basel-Stadt, Genf oder Zürich nur auf 15 bis 30 Prozent.
Schweiz hat niedrigste Wohneigentumsquote in Europa

Mit 41 Prozent hat die Schweiz die niedrigste Wohneigentumsquote in Europa, die durchschnittlich bei 69 Prozent liegt. Auf die Schweiz folgen Deutschland mit 51 Prozent und Österreich mit 55 Prozent. Die reicheren Länder Europas liegen also am unteren Ende der Skala. Dagegen haben die ärmeren Länder die höchsten Wohneigentumsquoten: in Rumänien, Kroatien und der Slowakei liegt der Anteil bei jeweils über 90 Prozent. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe.

Ein entwickelter Mietmarkt bedarf eines stabilen rechtlichen und administrativen Rahmens. Darüber hinaus bedeutet eine hohe Mietquote, das für alle Bevölkerungsschichten eine gute Wohnversorgung besteht, also auch für jene, deren Finanzkraft den Erwerb von Wohnungseigentum nicht zulässt. Denn wenn nur ein kleines Angebot an Mietwohnungen besteht, sind auch Menschen mit geringem Einkommen gezwungen, sich ein Eigenheim anzuschaffen, was in der Folge den Erwerb von Wohnungen mit nur schlechter Qualität oder aber auch hohe Kreditraten bedeutet.

Vom volkswirtschaftlichen Standpunkt her bringt eine höhere Mietquote also den Effekt mit sich, dass die Verschuldungsquote niedriger ist. Außerdem bleibt der Arbeitsmarkt flexibler, denn eine Mietwohnung lässt sich schneller wechseln als sich von Eigentum zu lösen.

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Wohnimmobilien in der Schweiz
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Dr. Felix Wunderer

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VP Business Communication Products, Deutsche Telekom AG

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