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Statistiken zur Unterhaltungselektronik in der Schweiz

Unterhaltungselektronik wird in der Schweiz im Vergleich zu anderen Produkten besonders viel im Internet bestellt. Im Jahr 2021 lag der Online-Anteil bei fast 60 Prozent, welcher in den kommenden Jahren noch weiter steigen soll. Zur Unterhaltungselektronik (auch Consumer Electronics) zählen dabei alle elektronischen und digitalen Geräte, die zum privaten Gebrauch zur Unterhaltung oder Kommunikation genutzt werden. Darunter fallen zum Beispiel Fernsehgeräte, Computer, Telefone, Radios oder Videospielkonsolen, aber auch Zubehör wie Lautsprecher oder Kopfhörer. Obwohl der Absatz von Unterhaltungselektronik in der Schweiz während der Corona-Pandemie 2020 und 2021 leicht gestiegen ist, macht sich dieses Wachstum nicht bei den Umsätzen bemerkbar, welche unterhalb derer von 2019 liegen. Auch in den nächsten Jahren sollen die Umsätze im Bereich Consumer Electronics weiter zurückgehen. Allerdings gestalten sich die Trends in den einzelnen Segmenten recht unterschiedlich.

TV-Nutzung nahm während des Lockdowns zu

Zu den verbreitetsten Geräten der Unterhaltungselektronik zählt der Fernseher, den über 90 Prozent der Schweizer nutzten. Trotz gleichbleibender Absatz-Zahlen sinken die Umsätze, was vor allem an den billigeren Preisen für TV-Geräte liegt. Während ein Fernseher im Jahr 2016 noch durchschnittlich fast 680 Schweizer Franken kostete, bezahlte man 2021 im Schnitt nur noch etwa 607 Schweizer Franken. Etwa zwei Drittel der Fernseher sind dabei bereits Smart TVs, also Geräte, die mit dem Internet verbunden sind. Immer beliebter werden außerdem Smart-Streaming-Geräte, welche man an den eigentlichen Fernseher anschließt, um damit Streamen zu können. Obwohl die TV-Nutzungszeit während des Corona-Lockdowns 2020 in allen Schweizer Sprachregionen etwas angestiegen ist, konnte sich dieser Trend im Jahr 2021 nicht weiter fortsetzen.

Smartphones verdrängen Feature Phones

Ebenfalls weit verbreitet ist das Smartphone, welches von 89 Prozent der Schweizer genutzt wird. Betrachtet man die Schweizer Haushalte, so gibt es in fast jedem davon (98 Prozent) ein solches Gerät. Dabei verdrängt das Smartphone immer mehr das Feature Phone, welches zwar auf das Internet zugreifen kann aber in der Regel keinen Touchscreen besitzt und auf das keine Apps geladen werden können. Vier von fünf Schweizer Smartphones sind Geräte von den beiden beliebtesten Herstellern Apple oder Samsung. Im Gegensatz zu Fernsehern sind Smartphones im Jahr 2021 deutlich teurer geworden. Zum einen liegt das an der deutlich fortgeschritteneren Ausstattung von Smartphones, wie beispielsweise besseren Kameras oder höheren Speicherkapazitäten. Zum anderen wurde die Herstellung wie etwa durch die weltweite Chipkrise und durch Lieferengpässe deutlich teurer. Für viele Medienaktivitäten wie etwa die Nutzung von digitalen Musikinhalten, Videospielen und Online-Shopping ist das Smartphone das beliebteste Gerät.

Laptops sind beliebter als Desktop-PCs

Den größten Umsatz in der Unterhaltungselektronik bringen Computer und Zubehör ein. Dabei ist der Laptop bzw. das Notebook mit einem Nutzeranteil von 74 Prozent im Jahr 2021 allgemein weiterverbreitet als der stationäre Desktop-PC mit einem Nutzeranteil von 66 Prozent. Auch generieren die Laptops im Segment Computer und Zubehör den größten Anteil der Umsätze. Allerdings sind die Umsätze mit Laptops seit Jahren am Sinken, was zuletzt vor allem auch an den billigeren Preisen liegen dürfte. Im Gegensatz dazu sind die Umsätze mit Tablets vor allem während der Pandemie gestiegen. Ähnlich wie auf dem Schweizer Smartphone-Markt dominieren bei den Tablets die beiden Marken Apple und Samsung mit einem Marktanteil von zusammen über 80 Prozent.

Die Nachfrage nach Kopfhörern und Lautsprechern steigt

Ein besonders starkes Wachstum hatten in den letzten Jahren die Audio-Geräte Kopfhörer und Lautsprecher. Bei den Kopfhörern waren vor allem Apple uns Samsung beliebt, wohingegen bei den Lautsprechern die Marken JBL und Sony gefragt waren. Im Gegensatz dazu stagnierten sowohl die Umsätze als auch Absätze mit Radio-Geräten. Auch die durchschnittliche Radiohördauer ist in den letzten Jahren in allen drei Sprachregionen deutlich weniger geworden.

Handykameras ersetzen Digitalkameras

Noch nicht so weit verbreitet, dafür aber ordentlich am Boomen sind Videospiele und Wearables. Zu letzterem zählen Smartwatches und Aktivitäts- bzw. Fitness-Tracker. Unter den drei beliebtesten Marken für Smartwatches und Fitness-Tracker ist auch das Schweizer Unternehmen Garmin. Weniger gefragt waren hingegen Digitalkameras. Das dürfte vor allem an den immer besser werdenden direkt im Smartphone integrierten Kameras liegen.

Interessante Statistiken

In den folgenden 7 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 53 Statistiken aus dem Thema "Unterhaltungselektronik in der Schweiz".

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