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Statistiken zum Thema Radio in der Schweiz

Das Radio ist das älteste der elektronischen Massenmedien. Es unterhält und informiert Menschen seit Anfang des 20. Jahrhunderts durch die Aussendung von Musik und Sprache. Die Schweiz war das erste Land mit kommerzieller Radionutzung in Mitteleuropa. Bis in die 1960er Jahre war die Bezeichnung Rundspruch für Radio in der Schweiz geläufig. Noch heute ist das Radio ein beliebtes Medium in der Schweiz mit einer Tagesreichweite von 74 bis 81 Prozent je nach Sprachregion.

Die Radionutzung sinkt

Dennoch ging die Radio-Tagesreichweite in der Schweiz in den letzten Jahren zurück. Lag die Tagesreichweite in der Deutschschweiz 2009 noch bei knapp 90 Prozent, fiel sie bis 2021 auf gut 77 Prozent. Auch die Dauer der Radionutzung nimmt immer weiter ab. Während die Tagesreichweite in der italienischen Schweiz am höchsten ist, ist die durchschnittliche Radiohördauer in der Deutschschweiz am längsten. Dort lag sie im Jahr 2021 im Schnitt bei 90 Minuten am Tag. 2010 wurde das Radio mit 117 Minuten täglich noch fast eine halbe Stunde länger konsumiert. Besonders beliebt ist das Radio vor allem bei den über 60-Jährigen, wohingegen die Jüngeren deutlich weniger Radio hören.

Die beliebtesten Sender

Private Schweizer Radiosender hatten im Jahr 2021 einen Marktanteil in der Deutschschweiz von knapp 37 Prozent. Den größten Marktanteil hatte aber die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG SSR) mit rund 60 Prozent. Die restlichen Prozent entfallen auf ausländische Radiosender. In der italienischen Schweiz war der Marktanteil der SRG SSR mit knapp 73 Prozent sogar noch höher. In der Deutschschweiz war der Sender SRF 1 am beliebtesten, in der Westschweiz hatte La Première den größten Marktanteil und in der italienischen Schweiz war Rete Uno am verbreitetsten.

Wie finanziert sich das Radio?

Wie alle Medien profitiert auch die Radiobranche von Werbung. Die Bruttoausgaben für Radiowerbung stiegen 2021 nach jahrelangem Schrumpfen wieder deutlich an. Während sich die privaten Radio-Sender überwiegend über Werbung finanzieren, erzielt die SRG SSR den größten Teil ihres Umsatzes aus Gebühren. Die Abgabe für Radio und Fernsehen löste 2019 die bis dahin geltenden Empfangsgebühren ab. Privat- und Kollektivhaushalte müssen seit 2021 jährlich eine Abgabe von 335 bzw. 670 Schweizer Franken entrichten. Auch in der Schweiz ansässige Unternehmen zahlen eine Abgabe, die Höhe hängt dabei vom Unternehmensumsatz ab.

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