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Statistiken zu Fußball-Transfers

Spitzenteam, Mitläufer oder Absteiger? In der halbjährig stattfindenden Transferperiode im globalen Profifußball entscheidet sich, wie ein Fußballteam zukünftig aufgestellt sein wird. Hier haben die Fußballvereine die Chance Spieler zu leihen, zu kaufen sowie zu verkaufen. Dabei bewegen sich die überwiesenen Summen für Fußball-Profis in ganz unterschiedlichen Dimensionen. Nur wenige Clubs können sich Ablösesummen in dreistelliger Millionenhöhe leisten, wie z.B. Paris St. Germain im Sommer 2017. Der französische Hauptstadt-Club zahlte für den brasilianischen Superstar Neymar einen Betrag von 222 Millionen Euro an den FC Barcelona – der bisher teuerste Fußballtransfer weltweit. Gleichzeitig stellte dieses Kaufgeschäft den Spielertransfer mit dem größten Gewinn dar. So wie Neymar gehören zahlreiche weitere brasilianische Profis zu den weltweiten Top-Transfers. Nicht ohne Grund ist Brasilianisch die mit deutlichem Abstand häufigste Nationalität der Spieler internationaler Transfers im weltweiten Profifußball.

RB Leipzig als Transfer-König der Bundesliga

Die 1. Fußball-Bundesliga zählt zu den sogenannten Big Five der europäischen Fußball-Ligen. In den vergangenen Jahren lagen die Transfereinnahmen der Fußball-Bundesligaklubs zumeist über den Ausgaben. In der Saison 2021 (Stand: September 2021) waren die Transfereinnahmen jedoch höher. Hier investierte vor allem der Club RB Leipzig, gleichzeitig klingelten jedoch auch die Kassen. Mit rund 108 Millionen Euro verzeichnete der Verein die höchsten Transferausgaben der Clubs der 1. Fußball-Bundesliga in der laufenden Saison 2021/2022. Mittlerweile ist die Bundesliga als Sprungbrett zu den größten und erfolgreichsten Vereinen Europas bekannt. Spieler blühen in Vereinen wie Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen oder dem VfL Wolfsburg auf und wagen den Schritt ins Geschäft der gigantischen Geldsummen. Die zwei Rekordtransfers der 1. Fußball-Bundesliga gelangen Borussia Dortmund mit den Spielern Ousmane Dembélé sowie Jadon Sancho. Die Transfer-Offensive des FC Chelsea im Sommer 2020 machte Kai Havertz zum teuersten deutschen Fußballtransfer weltweit.

Wie wirkt sich die Corona-Krise auf den Transfermarkt aus?

Wie viele andere Gesellschaftsbereiche ging auch der europäische Profifußball im Frühjahr 2020 für eine gewisse Zeit in den Lockdown – die laufenden Saisons wurden unter- oder sogar abgebrochen. Der Ausbruch der Corona-Pandemie machte die Anwesenheit von Fans im Stadion bis weit in das Jahr 2021 hinein unmöglich. Die Krise hatte folglich umfangreiche finanzielle Auswirkungen auf den Profifußball, lange stellte sich die Frage, ob Spielertransfers in Dimensionen der Vor-Corona-Zeit weiterhin möglich und sinnvoll sind. Es ist zu erkennen, dass die Ausgaben für internationale Transfers im Jahr 2020 im Vergleich zum Rekordjahr 2019 deutlich gesunken sind. Dabei ist eine Kluft zwischen den einzelnen Big Five-Ligen bezüglich der Transfersalden festzustellen. Ausgaben für Transfers in Milliardenhöhe sorgten in der Premier League für ein im negativen Milliarden-Bereich liegendes Transfersaldo. Als einzige Big Five-Liga verzeichnete die spanische La Liga seit dem Beginn der Corona-Krise bis zum Ende des Transfersommers 2021 eine positive Transferbilanz.

Die Premier League galoppiert davon

Eines der beliebtesten Ziele für Investoren sind die Clubs der englischen Premier League. Dies führt zu einer wachsenden Dominanz der englischen Vereine im internationalen Transfergeschäft. Hier lagen die Ausgaben für Spieler-Transfers allein im Transfersommer der Saison 2021/2022 bei über 1,3 Milliarden Euro. Die wohl bekanntesten Club-Besitzer der Premier League sind der russische Oligarch Roman Abramowitsch vom FC Chelsea und der arabische Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan von Manchester City. Seit Jahren investieren die Milliardäre viel Geld in die Gehälter, Stadien sowie Transfers ihrer Vereine. Der FC Chelsea und Manchester City sind die Clubs mit den höchsten kumulierten Transferausgaben der Big Five-Ligen. Die britische Vormachtstellung auf dem weltweiten Transfermarkt zeigt auch der Anteil der aufnehmender Premier League-Clubs an den zwanzig Top Transfers der vergangenen Jahre. In der Saison 2017/2018 wurde ein Höchstwert erreicht. 70 Prozent der zwanzig teuersten Transfers (Einkäufe) wurden von Premier League-Vereinen getätigt.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Fußball-Transfers" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Internationaler Transfermarkt

Deutscher Transfermarkt

Transfermarkt der Premier League

Interessante Statistiken

In den folgenden 4 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 30 Statistiken aus dem Thema "Fußball-Transfers".

Fußball-Transfers

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Statistiken zu Fußball-Transfers

Spitzenteam, Mitläufer oder Absteiger? In der halbjährig stattfindenden Transferperiode im globalen Profifußball entscheidet sich, wie ein Fußballteam zukünftig aufgestellt sein wird. Hier haben die Fußballvereine die Chance Spieler zu leihen, zu kaufen sowie zu verkaufen. Dabei bewegen sich die überwiesenen Summen für Fußball-Profis in ganz unterschiedlichen Dimensionen. Nur wenige Clubs können sich Ablösesummen in dreistelliger Millionenhöhe leisten, wie z.B. Paris St. Germain im Sommer 2017. Der französische Hauptstadt-Club zahlte für den brasilianischen Superstar Neymar einen Betrag von 222 Millionen Euro an den FC Barcelona – der bisher teuerste Fußballtransfer weltweit. Gleichzeitig stellte dieses Kaufgeschäft den Spielertransfer mit dem größten Gewinn dar. So wie Neymar gehören zahlreiche weitere brasilianische Profis zu den weltweiten Top-Transfers. Nicht ohne Grund ist Brasilianisch die mit deutlichem Abstand häufigste Nationalität der Spieler internationaler Transfers im weltweiten Profifußball.

RB Leipzig als Transfer-König der Bundesliga

Die 1. Fußball-Bundesliga zählt zu den sogenannten Big Five der europäischen Fußball-Ligen. In den vergangenen Jahren lagen die Transfereinnahmen der Fußball-Bundesligaklubs zumeist über den Ausgaben. In der Saison 2021 (Stand: September 2021) waren die Transfereinnahmen jedoch höher. Hier investierte vor allem der Club RB Leipzig, gleichzeitig klingelten jedoch auch die Kassen. Mit rund 108 Millionen Euro verzeichnete der Verein die höchsten Transferausgaben der Clubs der 1. Fußball-Bundesliga in der laufenden Saison 2021/2022. Mittlerweile ist die Bundesliga als Sprungbrett zu den größten und erfolgreichsten Vereinen Europas bekannt. Spieler blühen in Vereinen wie Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen oder dem VfL Wolfsburg auf und wagen den Schritt ins Geschäft der gigantischen Geldsummen. Die zwei Rekordtransfers der 1. Fußball-Bundesliga gelangen Borussia Dortmund mit den Spielern Ousmane Dembélé sowie Jadon Sancho. Die Transfer-Offensive des FC Chelsea im Sommer 2020 machte Kai Havertz zum teuersten deutschen Fußballtransfer weltweit.

Wie wirkt sich die Corona-Krise auf den Transfermarkt aus?

Wie viele andere Gesellschaftsbereiche ging auch der europäische Profifußball im Frühjahr 2020 für eine gewisse Zeit in den Lockdown – die laufenden Saisons wurden unter- oder sogar abgebrochen. Der Ausbruch der Corona-Pandemie machte die Anwesenheit von Fans im Stadion bis weit in das Jahr 2021 hinein unmöglich. Die Krise hatte folglich umfangreiche finanzielle Auswirkungen auf den Profifußball, lange stellte sich die Frage, ob Spielertransfers in Dimensionen der Vor-Corona-Zeit weiterhin möglich und sinnvoll sind. Es ist zu erkennen, dass die Ausgaben für internationale Transfers im Jahr 2020 im Vergleich zum Rekordjahr 2019 deutlich gesunken sind. Dabei ist eine Kluft zwischen den einzelnen Big Five-Ligen bezüglich der Transfersalden festzustellen. Ausgaben für Transfers in Milliardenhöhe sorgten in der Premier League für ein im negativen Milliarden-Bereich liegendes Transfersaldo. Als einzige Big Five-Liga verzeichnete die spanische La Liga seit dem Beginn der Corona-Krise bis zum Ende des Transfersommers 2021 eine positive Transferbilanz.

Die Premier League galoppiert davon

Eines der beliebtesten Ziele für Investoren sind die Clubs der englischen Premier League. Dies führt zu einer wachsenden Dominanz der englischen Vereine im internationalen Transfergeschäft. Hier lagen die Ausgaben für Spieler-Transfers allein im Transfersommer der Saison 2021/2022 bei über 1,3 Milliarden Euro. Die wohl bekanntesten Club-Besitzer der Premier League sind der russische Oligarch Roman Abramowitsch vom FC Chelsea und der arabische Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan von Manchester City. Seit Jahren investieren die Milliardäre viel Geld in die Gehälter, Stadien sowie Transfers ihrer Vereine. Der FC Chelsea und Manchester City sind die Clubs mit den höchsten kumulierten Transferausgaben der Big Five-Ligen. Die britische Vormachtstellung auf dem weltweiten Transfermarkt zeigt auch der Anteil der aufnehmender Premier League-Clubs an den zwanzig Top Transfers der vergangenen Jahre. In der Saison 2017/2018 wurde ein Höchstwert erreicht. 70 Prozent der zwanzig teuersten Transfers (Einkäufe) wurden von Premier League-Vereinen getätigt.

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