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Statistiken zu Fußball-Transfers

Spitzenteam, Mitläufer oder Absteiger? In der halbjährig stattfindenden Transferperiode im globalen Profifußball entscheidet sich, wie ein Fußballteam zukünftig aufgestellt sein wird. Hier haben die Fußballvereine die Chance Spieler zu leihen, zu kaufen sowie zu verkaufen. Dabei bewegen sich die überwiesenen Summen für Fußball-Profis in ganz unterschiedlichen Dimensionen. Nur wenige Clubs können sich Ablösesummen in dreistelliger Millionenhöhe leisten, wie z.B. Paris St. Germain im Sommer 2017. Der französische Hauptstadt-Club zahlte für den brasilianischen Superstar Neymar einen Betrag von 222 Millionen Euro an den FC Barcelona – der bisher teuerste Fußballtransfer weltweit. Gleichzeitig stellte dieses Kaufgeschäft den Spielertransfer mit dem größten Gewinn dar. So wie Neymar gehören zahlreiche weitere brasilianische Profis zu den weltweiten Top-Transfers. Nicht ohne Grund ist Brasilianisch die mit deutlichem Abstand häufigste Nationalität der Spieler internationaler Transfers im weltweiten Profifußball.

RB Leipzig als Transfer-König der Bundesliga

Die 1. Fußball-Bundesliga zählt zu den sogenannten Big Five der europäischen Fußball-Ligen. In den vergangenen Jahren lagen die Transfereinnahmen der Fußball-Bundesligaklubs zumeist unter den Ausgaben. In der Saison 2022 (Stand: September 2022) waren die Transfereinnahmen jedoch höher. Hier investierten vor allem der FC Bayern München, Borussia Dortmund und RB Leipzig, gleichzeitig klingelten jedoch auch die Kassen. Mit rund 137 Millionen Euro verzeichnete Bayern München die höchsten Transferausgaben der Clubs der 1. Fußball-Bundesliga in der laufenden Saison 2022/2023. Mittlerweile ist die Bundesliga als Sprungbrett zu den größten und erfolgreichsten Vereinen Europas bekannt. Spieler blühen in Vereinen wie Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen auf und wagen den Schritt ins Geschäft der gigantischen Geldsummen. Die zwei Rekordtransfers der 1. Fußball-Bundesliga gelangen Borussia Dortmund mit den Spielern Ousmane Dembélé sowie Jadon Sancho. Die Transfer-Offensive des FC Chelsea im Sommer 2020 machte Kai Havertz zum teuersten deutschen Fußballtransfer weltweit.

Die Premier League galoppiert davon

Eines der beliebtesten Ziele für Investoren sind die Clubs der englischen Premier League. Dies führt zu einer wachsenden Dominanz der englischen Vereine im internationalen Transfergeschäft. Hier lagen die Ausgaben für Spieler-Transfers allein im Transfersommer der Saison 2022/2023 bei über zwei Milliarden Euro. Zu den wohl bekanntesten Club-Besitzern der Premier League gehört der arabische Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan von Manchester City. Seit Jahren investiert der Milliardär viel Geld in die Gehälter, Stadien sowie Transfers. Der FC Chelsea und Manchester City sind die Clubs mit den höchsten kumulierten Transferausgaben der Big Five-Ligen. Die britische Vormachtstellung auf dem weltweiten Transfermarkt zeigt auch der Anteil der aufnehmender Premier League-Clubs an den zwanzig Top Transfers der vergangenen Jahre. In der Saison 2017/2018 wurde ein Höchstwert erreicht. 70 Prozent der zwanzig teuersten Transfers (Einkäufe) wurden von Premier League-Vereinen getätigt.

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