Statistiken zur Elektromobilität in Österreich

Veröffentlicht von Statista Research Department, 23.05.2019
Elektromobilität ist der Oberbegriff für die Nutzung von Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb. Dies können zum Beispiel Elektroautos oder Elektrofahrräder sein. Auch sogenannte Hybridfahrzeuge werden häufig in den Bereich der Elektromobilität gezählt.

Die Zahl der Elektrofahrzeuge (inklusive Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeuge) insgesamt lag im Jahr 2017 in Österreich bei rund 29.000. Der größte Teil davon sind mittlerweile reine Elektro-Pkw, im Jahr 2017 gab es rund 14.600 Personenkraftwagen mit Elektroantrieb in Österreich . Der Anteil der PKW mit elektrischem Antrieb stieg auf rund 0,3 Prozent des Gesamtbestands von Personenkraftwagen.

In anderen Fahrzeugklassen ist eine ähnliche Entwicklung zu beobachten. Der Bestand an Elektrolastkraftwagen steigt seit 2010 kontinuierlich, das Wachstum erfolgte aber bisher ausschließlich in der Klasse bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht (Fahrzeugklasse N1). So waren im Jahr 2017 rund 1.760 Elektrolieferwagen in Österreich für den Straßenverkehr zugelassen. In der Fahrzeugklasse L (Motorbikes/Trikes/Quadricyles) ist ebenfalls ein stetiger Anstieg zu beobachten. Die Zahl der Omnibusse mit Elektroantrieb entwickelte sich hingegen unstetig.

Die Zahl der Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen (inklusive Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeuge) erreichte im Jahr 2017 einen neuen Höchststand, erstmals wurden über 9.000 Elektrofahrzeuge neu zugelassen. Fast 74 Prozent der Neuzulassungen von reinen Elektrofahrzeugen waren im Jahr 2017 Personenkraftwagen, insgesamt wurden rund 5.400 Elektroautos erstmals registriert. Der Anteil an den Pkw-Neuzulassungen belief sich auf 1,54 Prozent. Das meistverkaufte Elektroauto war im Jahr 2017 das Model Zoe von Renault.

Neben den Elektroautos sind E-Bikes ein wichtiges Thema im Bereich der Elektromobilität. Ihr Absatz in Österreich steigt ebenfalls seit 2008 durchgängig und erreichte im Jahr 2016 mit rund 86.500 einen Höchstwert in diesem Zeitraum. Dies entsprach einem Anteil von rund 22 Prozent am Absatz im Fahrradmarkt. Der Marktanteil von E-Bikes wächst in Österreich seit 2008.

Österreich setzt mit verschiedenen Maßnahmen Anreize zum Kauf von elektrisch betriebenen Fahrzeugen. Dazu zählen etwa finanzielle Förderungen und Steuerbefreiungen. Auf Bundesebene gab es in den Jahren 2017 und 2018 ein Programm in Höhe von 72 Millionen Euro zur Unterstützung von E-Zweirädern und Pkw. Ebenfalls gefördert wurde die Einrichtung von Ladeinfrastruktur. Für 2019 und 2020 wurde ein ähnliches Programm aufgelegt, dieses Mal in Höhe von insgesamt 93 Millionen Euro. Weitere Förderungen gibt es auf den Ebenen der Bundesländer und Gemeinden.

Insgesamt stehen rund drei Viertel der Österreicher der Entwicklung von Elektroautos für den Straßenverkehr positiv gegenüber. Dennoch stimmten bei einer Umfrage im Jahr 2016 76 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass die geringe Verfügbarkeit von Elektrotankstellen gegen den Kauf eines Elektroautos spricht.

Interessante Statistiken

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