Statistiken zu Lindt & Sprüngli

Mit einem Umsatz von rund vier Milliarden Franken und rund 14.500 Beschäftigten zählt der Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli zu den größten Süßwarenkonzernen weltweit und zu den bekanntesten Marken für Schokolade- und Nougatprodukte in Deutschland.


Der Kern des heutigen Konzerns geht auf zwei Schweizer Unternehmen aus dem 19. Jahrhundert zurück. Die 1836 im Zürich gegründete Konditorei Confiserie Sprüngli & Sohn begann ab 1845 mit der Herstellung von Schokoladenwaren. Mit dem Rückzug des Gründers Rudolf Sprüngli gingen die Schokoladenfabrik und die Confiserie auf seine beiden Söhne über und damit ab 1891 getrennte Wege. 1899 wurde die Schokoladenfabrik Rodolphe Lindts aus Bern übernommen und mit ihr ein Patent für das Conchiervarfahren, das eine cremige Schokoladenstruktur erlaubte statt der bis dahin üblichen brüchigen Konsistenz. Dieses Verfahren findet noch heute Verwendung in der Süßwarenherstellung. Aus der Fusion wurde die „Aktiengesellschaft Vereinigte Berner und Zürcher Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli“ gegründet, bis heute eines der erfolgreichsten Unternehmen der Schweizer Schokoladenkultur.

Seit dem Börsengang im Jahr 1986 hat Lindt & Sprüngli seine bereits vorher verfolgte Internationalisierungsstrategie weiter forciert. Auf dem deutschen Markt ist Lindt seit 1935 vertreten. Zunächst produzierte die Leonhard Monheim AG (gehört heute unter dem Namen Ludwig Schokolade zur Krüger-Gruppe) die Schokoladenwaren in Lizenz, seit 1988 befindet sich die deutsche Dependence Lindt & Sprüngli GmbH in Aachen im Besitz des Schweizer Konzerns. Parallel wurden auch die Lizenzpartner in Frankreich und Italien unter direkte Kontrolle gebracht und in Österreich die Confiserie Hofbauer übernommen. Ende der 90er expandierte Lindt & Sprüngli auch nach Australien (1997) und in die USA. Dort übernahmen die Schweizer 1998 die traditionsreiche Ghirardelli Chocolate Company sowie 2014 Russell Stover.

Nordamerika und Deutschland stellen die wichtigsten Märkte für Lindt & Sprüngli dar. In Deutschland setzte der Konzern zuletzt mehr als 500 Millionen Euro um und kam bei Schokoladenwaren auf einen wertmäßigen Marktanteil von rund 13 Prozent. Bei Schokoladentafeln ist Lindt bei deutschen Verbrauchern die drittbeliebteste Marke nach Milka (Mondelez International) und Ritter Sport. In Nordamerika setzte Lindt 2018 rund 1,7 Milliarden US-Dollar um. Auf dem Schweizer Heimatmarkt setzt Lindt knapp 400 Millionen Franken jährlich um, was die Eidgenossenschaft zum drittwichtigsten Markt für Lindt & Sprüngli macht.



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