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Prognose zum Erbschaftsvolumen in Ost- und Westdeutschland bis 2024

Diese Statistik zeigt eine Prognose zum Erbschaftsvolumen (generationenübergreifende Übertragungen) in Ost- und Westdeutschland im Zeitraum der Jahre von 2015 bis 2024. Die Auswahl der Erbschaften erfolgte gemäß der Quelle ohne die zwei Prozent der einkommensreichsten Haushalte. Im untersuchten Zeitraum 2015 bis 2024 wird sich das Volumen der vererbten Geldvermögen in Ostdeutschland inklusive Berlin auf schätzungsweise etwa 86 Milliarden Euro belaufen.

Prognose zum Erbschaftsvolumen in Ost- und Westdeutschland in den Jahren von 2015 bis 2024

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Quellen

Veröffentlichungsdatum

September 2015

Region

Deutschland

Erhebungszeitraum

2015

Hinweise und Anmerkungen

Alle Angaben nach Abzug von Krediten sowie in Preisen und Werten des Jahres 2015, ohne Berücksichtigung von Erbschaftssteuern.

Die Quelle macht folgende Anmerkung zur Methodik, mit der das Erbschaftsvolumen geschätzt wurde:

Als Erbschaftsvolumen wird das Nettovermögen der Haushalte mit erbschaftsrelevanten Todesfällen in den Jahren 2015 – 24 bezeichnet. Die Anzahl der Todesfälle wurde anhand der amtlichen Sterbetafeln für die Haushalte in Mikrodatensätzen wie der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) oder dem Sozio-ökonomischen Panel (SOEP) simuliert. Erbschaftsrelevant waren dann alle Todesfälle von Haushaltsvorständen oder deren Lebensgefährten. Weil unbekannt war, in welchen Fällen ein Berliner Testament existierte, kamen zwei verschiedene Schätzmethoden zur Anwendung:
Einmal wurde angenommen, dass ein Erbschaftsfall dann eintritt, wenn der Haushaltsvorstand oder dessen Lebensgefährte stirbt (Zählung mit Berücksichtigung von Erbschaften zwischen Paaren).
Im zweiten Fall trat ein Erbschaftsfall erst dann ein, wenn beide Lebensgefährten gestorben sind (rein generationenübergreifende Erbschaften).

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