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Repressalien gegen Journalisten, Blogger und Medien weltweit bis 2019

Im Jahr 2019 wurden laut der Jahresbilanz der Pressefreiheit der Organisation Reporter ohne Grenzen 36 Journalisten, zehn Bürgerjournalisten und drei Medienmitarbeiter getötet. Als weitere Repressalien waren 57 Journalisten entführt und 389 befanden sich in Haft. Insbesondere die Zahl der neu inhaftierten Journalisten hat sich in den letzten Jahren deutlich erhöht. China, Ägypten und Saudi-Arabien hatten die meisten Inhaftierungen.

Entwicklung der letzten Jahre und gefährlichste Länder

Von den 36 in Ausübung ihrer Tätigkeit getöteten Journalisten, starben jeweils zehn Journalisten in Syrien und Mexiko sowie fünf in Afghanistan, . Die 63 Getöteten stellen einen Rückgang der Tötungen im Vergleich Vorjahren dar. Mit 88 getöteten Journalisten stellt das Jahr 2007 den traurigen Höhepunkt des untersuchten Zeitraums seit 1995 dar.

Die Länder mit der höchsten und der niedrigsten Pressefreiheit

Die Länder mit der höchsten Pressefreiheit im Jahr 2019 waren Norwegen, Finnland und Schweden. Das erste nichteuropäische Land war Jamaika auf Platz achtder Rangliste.
Die letzten Plätze der Rangliste der Pressefreiheit wurden von Turkmenistan, Nordkorea und Eritrea angeführt.

Bilanz der Repressalien gegen Journalisten, Blogger und Medien weltweit in den Jahren 2018 und 2019

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Quelle

Reporter ohne Grenzen

Veröffentlichungsdatum

Dezember 2019

Region

Weltweit

Erhebungszeitraum

2018 und 2019

Besondere Eigenschaften

Stand: 01. Dezember 2019

Hinweise und Anmerkungen

Anmerkungen der Quelle: Reporter ohne Grenzen zählt in dieser Statistik lediglich Journalisten, Blogger und Medienmitarbeiter, die in direktem Zusammenhang mit ihrer journalistischen Arbeit getötet, angegriffen oder verfolgt wurden. Fälle, in denen Journalisten aus anderen Gründen, etwa wegen ihres politischen oder sozialen Engagements, verfolgt wurden, sowie Fälle, die wegen fehlender Informationen noch nicht eindeutig geklärt werden konnten, fließen nicht in die Statistik ein.
Die Werte wurden teilweise den Vorjahrespublikationen entnommen.

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