
Getötete Journalisten weltweit bis 2020
Im Jahr 2020 sind weltweit 45 Journalisten in Ausübung ihrer Tätigkeit getötet worden. Gemäß der Jahresbilanz der Pressefreiheit der Organisation Reporter ohne Grenzen war das im Vergleich zum Vorjahr ein deutlicher Anstieg, im Jahr 2019 waren noch 36 Journalisten getötet worden.
Von den 63 Getöteten, starben je acht in Mexiko, sechs in Irak und fünf in Afghanistan.
Die untersten Plätze der Rangliste der Pressefreiheit wurden von Nordkorea, Turkmenistan und Eritrea angeführt.
Von den 63 Getöteten, starben je acht in Mexiko, sechs in Irak und fünf in Afghanistan.
Weitere Repressalien gegen Journalisten im Jahr 2020
Außer den 45 Journalisten wurden auch ein Bürgerjournalist und vier Medienmitarbeiter getötet. Als weitere Repressalien wurden 54 Journalisten entführt und 387 befanden sich in Haft. Insbesondere die Zahl der neu inhaftierten Journalisten hat sich in den letzten Jahren deutlich erhöht. China, Ägypten und Saudi-Arabien sind bei den Inhaftierungen führend.Die Länder mit der höchsten und der niedrigsten Pressefreiheit
Die Länder mit der höchsten Pressefreiheit im Jahr 2020 waren Norwegen, Finnland und Dänemark. Das erste nichteuropäische Land war Jamaika auf Platz sechs der Rangliste.Die untersten Plätze der Rangliste der Pressefreiheit wurden von Nordkorea, Turkmenistan und Eritrea angeführt.





