Corporate Finance - Europa

  • Europa
  • Der Corporate-Finance-Markt in Europa wird voraussichtlich im Jahr 2024 einen Umsatz von 70,91Mrd. € erreichen und eine jährliche Wachstumsrate (CAGR 2024-2028) von -0,95% aufweisen.
  • Dies führt zu einem voraussichtlichen Gesamtbetrag von 68,26Mrd. € bis zum Jahr 2028.
  • Der durchschnittliche Transaktionswert im Corporate-Finance-Markt beträgt im Jahr 2024 164,90Mio. €.
  • Im globalen Vergleich zeigt sich, dass die USA den höchsten Umsatz erzielen (108,90Mrd. € im Jahr 2024).
  • In Deutschland ist die Nachfrage nach Corporate Finance Dienstleistungen aufgrund der wirtschaftlichen Stabilität und des starken Mittelstandssektors weiterhin hoch.
 
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Analystenmeinung

In Europa bevorzugen Unternehmen bei der Auswahl von Finanzierungsinstrumenten verstärkt alternative Finanzierungsquellen gegenüber traditionellen Bankkrediten.

Kundenpräferenzen:
Europäische Unternehmen tendieren dazu, sich vermehrt von Bankkrediten abzuwenden und stattdessen alternative Finanzierungsoptionen wie Unternehmensanleihen, Private Equity und Venture Capital in Betracht zu ziehen. Diese Entwicklung wird durch den zunehmenden Wettbewerb auf dem Finanzmarkt sowie durch die Suche nach flexibleren und maßgeschneiderten Finanzierungslösungen vorangetrieben.

Trends auf dem Markt:
In Ländern wie Deutschland und Frankreich gewinnen Unternehmensanleihen als Finanzierungsinstrument an Beliebtheit, da sie Unternehmen die Möglichkeit bieten, Kapital zu beschaffen, ohne sich auf Bankkredite verlassen zu müssen. Zudem ist ein Anstieg von Private-Equity-Investitionen in aufstrebende Unternehmen in Ländern wie Großbritannien und Schweden zu beobachten, was auf das Streben nach hohen Renditen und langfristigem Wachstum seitens der Investoren hinweist.

Lokale Besonderheiten:
In Südeuropa, insbesondere in Ländern wie Italien und Spanien, spielen Bankkredite nach wie vor eine dominierende Rolle im Corporate Finance-Markt. Dies liegt unter anderem an der traditionellen Bindung von Unternehmen an Banken sowie an der vergleichsweise restriktiven Regulierung für alternative Finanzierungsmöglichkeiten in diesen Ländern.

Grundlegende makroökonomische Faktoren:
Die niedrigen Zinsen in der Eurozone haben dazu geführt, dass Unternehmen vermehrt nach renditeträchtigeren Finanzierungsoptionen suchen, um ihr Wachstum voranzutreiben. Gleichzeitig hat die wirtschaftliche Unsicherheit aufgrund geopolitischer Spannungen und Handelskonflikte dazu geführt, dass Unternehmen vorsichtiger bei der Aufnahme von Verbindlichkeiten sind und vermehrt auf alternative Finanzierungsquellen zurückgreifen.

Methodik

Datenabdeckung:

Die Zahlen beruhen auf den Einnahmen des Investmentbanking-Marktes sowie auf dem Transaktionswert, der Anzahl der Transaktionen und der durchschnittlichen Transaktionsgröße der Märkte für Mergers and Acquisitions (M&A) und Initial Public Offerings (IPO).

Modellierungsansatz/Marktgröße:

Die Marktgrößen werden nach einem Bottom-up-Ansatz ermittelt und basieren auf einer spezifischen Begründung für jeden Markt. Als Grundlage für die Bewertung der Märkte verwenden wir Marktforschung und -analyse sowie Daten aus Jahresfinanzberichten. Darüber hinaus verwenden wir relevante Marktkennzahlen und Daten von länderspezifischen Verbänden und nationalen Datenbüros, wie z. B. das BIP, das Pro-Kopf-Vermögen und die Gesamtinvestitionen (in % des BIP). Diese Daten helfen uns, die Marktgröße für jedes einzelne Land zu schätzen.

Prognosen:

Bei unseren Prognosen wenden wir verschiedene Prognosetechniken an. Die Auswahl der Prognosetechniken richtet sich nach dem Verhalten des jeweiligen Marktes. In diesem Markt verwenden wir die HOLT-gedämpfte Trendmethode, um die zukünftige Entwicklung zu prognostizieren. Die wichtigsten Einflussfaktoren sind das Pro-Kopf-BIP und die Gesamtinvestitionen (in % des BIP).

Zusätzliche Hinweise:

Der Markt wird zweimal pro Jahr aktualisiert, falls sich die Marktdynamik ändert.

Übersicht

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