Statistiken zu BioNTech

Bis zum Sommer 2021 über eine Milliarde ausgelieferte COVID-19-Impfstoffdosen und Lieferverträge für 2021 mit einem Volumen von 2,2 Milliarden Impfdosen: der Mainzer mRNA-Spezialist BioNTech ist durch die Corona-Pandemie und die erste EU-Zulassung seines Impfstoffs Comirnaty binnen Monaten zu einem der wertvollsten und vielversprechendsten Biotechunternehmen der Welt aufgestiegen. Zusammen mit anderen mRNA-Pionierunternehmen wie Moderna aus den USA oder CureVac aus Tübingen hat BioNTech damit die Tür für einen Paradigmenwechsel in der Medizin weit aufgestoßen.


Statistik: Umsatz der BioNTech SE in den Jahren 2012 bis Q2 2021 (in Millionen Euro) | Statista

BioNTech – Visionäre aus Mainz

Belief sich der Umsatz des Unternehmens 2020 noch auf rund 482 Millionen Euro, so stieg er bereits im ersten Halbjahr 2021 auf über 7,3 Milliarden Euro. Mit einem Börsenwert von derzeit über 80 Milliarden US-Dollar hat sich das ehemals kleine Biotechunternehmen mit rund 2.000 Mitarbeitern in die Top 20 der wertvollsten Pharmakonzerne katapultiert. Das 2008 gegründete Biotechunternehmen mit Schwerpunkt auf individualisierter Krebstherapie verfolgte dabei von Anfang an die Vision, mRNA synthetisch herzustellen und als Arzneimittel oder Impfstoff zu verwenden. Als Ende 2019 COVID-19 über die Welt hereinbrach, entwickelt BioNTech binnen Jahresfrist ein funktionsfähiges Vakzin auf mRNA-Basis. Den Mainznern um die Gründer Uğur Şahin und Özlem Türeci gelingt damit eine dreifache Prämiere: der in Rekorzdzeit entwickelte und am 21. Dezember 2020 für die EU zugelassene Impfstoff Comirnaty ist nicht nur der erste zugelassene COVID-19-Impfstoff und das erste Präparat des Unternehmens am Markt, es ist auch weltweit das erste zugelassen mRNA-Arzneimittel überhaupt. BioNTech und dem US-Ostküsten Wettbewerber Moderna, dessen mRNA-Impfstoff nur Wochen später in der EU zugelassen wird, erbringen mit ihren mRNA-Vakzinen den Beweis für Funktionstüchtigkeit und Sicherheit der Technologie und begründen einen zukünftigen Milliardenmarkt.


Statistik: Weltweiter Umsatz mit Pharmaprodukten basierend auf mRNA-Technologie in den Jahren 2021 bis 2035  (in Milliarden US-Dollar) | Statista

mRNA-Therapeutika - Beginn einer neuen Ära?

Die zu Beginn der 1960er Jahre entdeckte mRNA (messenger ribonucleic acid) transportiert genetische Informationen zum Aufbau bestimmter Proteine von der DNA im Zellkern zu den Proteinherstellungsmaschinen der Zelle, den sogeannten Ribosomen. mRNA-Therapeutika unterscheiden sich grundsätzlich von bisherigen Arzneimitteln. Sie sind weder niedermolekulare Verbindungen (small molecules) wie konventionelle Pharmazeutika. Und sie sind auch keine herkömmlichen Biologika (rekombinante Proteine und monoklonale Antikörper). Stattdessen handelt es sich bei mRNA-Arzneimitteln um eine Reihe von Anweisungen für Körperzellen, um Proteine zur Vorbeugung oder Bekämpfung von Krankheiten herzustellen. Die Hoffnungen, die von Anfang an mit dieser Technologie verbunden waren, haben durch den Erfolg der Corona-Impfstoffe einen gewaltigen Schub bekommen und die gesamte Pharmabranche euphorisiert. Seither gründen sich im Wochentakt mRNA-Startups, die Kooperationen mit Branchengrößen eingehen oder von diesen geschluckt werden. Kein etabliertes Pharmaunternehmen möchte die Aussicht auf diesen Paradigmenwechsel in der Medizin verpassen. Die Anwendungsgebiete der mRNA-Technologie reichen dabei neben den COVID-19-Impfstoffen von individualisierter Krebstherapie über hocheffektive Impfungen gegen Malaria, Grippe, Hepatitis oder HIV bis hin zu mRNA-Therapeutika gegen tödlche Erbkrankheiten wie etwa Mukoviszidose.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "BioNTech" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

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COVID-19-Impfstoff

Interessante Statistiken

In den folgenden 4 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 23 Statistiken aus dem Thema "BioNTech".

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Bis zum Sommer 2021 über eine Milliarde ausgelieferte COVID-19-Impfstoffdosen und Lieferverträge für 2021 mit einem Volumen von 2,2 Milliarden Impfdosen: der Mainzer mRNA-Spezialist BioNTech ist durch die Corona-Pandemie und die erste EU-Zulassung seines Impfstoffs Comirnaty binnen Monaten zu einem der wertvollsten und vielversprechendsten Biotechunternehmen der Welt aufgestiegen. Zusammen mit anderen mRNA-Pionierunternehmen wie Moderna aus den USA oder CureVac aus Tübingen hat BioNTech damit die Tür für einen Paradigmenwechsel in der Medizin weit aufgestoßen.


Statistik: Umsatz der BioNTech SE in den Jahren 2012 bis Q2 2021 (in Millionen Euro) | Statista

BioNTech – Visionäre aus Mainz

Belief sich der Umsatz des Unternehmens 2020 noch auf rund 482 Millionen Euro, so stieg er bereits im ersten Halbjahr 2021 auf über 7,3 Milliarden Euro. Mit einem Börsenwert von derzeit über 80 Milliarden US-Dollar hat sich das ehemals kleine Biotechunternehmen mit rund 2.000 Mitarbeitern in die Top 20 der wertvollsten Pharmakonzerne katapultiert. Das 2008 gegründete Biotechunternehmen mit Schwerpunkt auf individualisierter Krebstherapie verfolgte dabei von Anfang an die Vision, mRNA synthetisch herzustellen und als Arzneimittel oder Impfstoff zu verwenden. Als Ende 2019 COVID-19 über die Welt hereinbrach, entwickelt BioNTech binnen Jahresfrist ein funktionsfähiges Vakzin auf mRNA-Basis. Den Mainznern um die Gründer Uğur Şahin und Özlem Türeci gelingt damit eine dreifache Prämiere: der in Rekorzdzeit entwickelte und am 21. Dezember 2020 für die EU zugelassene Impfstoff Comirnaty ist nicht nur der erste zugelassene COVID-19-Impfstoff und das erste Präparat des Unternehmens am Markt, es ist auch weltweit das erste zugelassen mRNA-Arzneimittel überhaupt. BioNTech und dem US-Ostküsten Wettbewerber Moderna, dessen mRNA-Impfstoff nur Wochen später in der EU zugelassen wird, erbringen mit ihren mRNA-Vakzinen den Beweis für Funktionstüchtigkeit und Sicherheit der Technologie und begründen einen zukünftigen Milliardenmarkt.


Statistik: Weltweiter Umsatz mit Pharmaprodukten basierend auf mRNA-Technologie in den Jahren 2021 bis 2035  (in Milliarden US-Dollar) | Statista

mRNA-Therapeutika - Beginn einer neuen Ära?

Die zu Beginn der 1960er Jahre entdeckte mRNA (messenger ribonucleic acid) transportiert genetische Informationen zum Aufbau bestimmter Proteine von der DNA im Zellkern zu den Proteinherstellungsmaschinen der Zelle, den sogeannten Ribosomen. mRNA-Therapeutika unterscheiden sich grundsätzlich von bisherigen Arzneimitteln. Sie sind weder niedermolekulare Verbindungen (small molecules) wie konventionelle Pharmazeutika. Und sie sind auch keine herkömmlichen Biologika (rekombinante Proteine und monoklonale Antikörper). Stattdessen handelt es sich bei mRNA-Arzneimitteln um eine Reihe von Anweisungen für Körperzellen, um Proteine zur Vorbeugung oder Bekämpfung von Krankheiten herzustellen. Die Hoffnungen, die von Anfang an mit dieser Technologie verbunden waren, haben durch den Erfolg der Corona-Impfstoffe einen gewaltigen Schub bekommen und die gesamte Pharmabranche euphorisiert. Seither gründen sich im Wochentakt mRNA-Startups, die Kooperationen mit Branchengrößen eingehen oder von diesen geschluckt werden. Kein etabliertes Pharmaunternehmen möchte die Aussicht auf diesen Paradigmenwechsel in der Medizin verpassen. Die Anwendungsgebiete der mRNA-Technologie reichen dabei neben den COVID-19-Impfstoffen von individualisierter Krebstherapie über hocheffektive Impfungen gegen Malaria, Grippe, Hepatitis oder HIV bis hin zu mRNA-Therapeutika gegen tödlche Erbkrankheiten wie etwa Mukoviszidose.

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