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Führen weniger Schwimmer und mehr Hitzetage hierzulande zu mehr Badeunfällen?

Schwimmen ist Freizeit, Spaß und Erholung, aber auch eine der gesündesten Arten, Sport zu betreiben. Ganz gleich mit welchem Motiv geschwommen wird, eine ausreichend gute Infrastruktur muss für das Badevergnügen gegeben sein. Entweder in Form von natürlichen Gewässern wie Seen, Flüssen und dem Meer, in künstlichen Gewässern wie Baggerseen oder in Schwimmbädern.

Im Jahr 2020 gingen in Deutschland rund 20 Millionen Personen ab 14 Jahren in ihrer Freizeit mindestens einmal im Monat Schwimmen. Die Sportart Schwimmen erfreut sich somit einer großen Beliebtheit: Knapp zwei Drittel der Bevölkerung geben an, dass ihnen schwimmen Spaß macht (Siehe eine Umfrage zur Freude am Schwimmen in Deutschland). Obwohl Schwimmen so populär ist, schlägt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) seit einigen Jahren Alarm und warnt vor der sinkenden Schwimmfähigkeit in Deutschland. Insbesondere für Menschen, die nie richtig Schwimmen gelernt haben, kann aus dem Spaß schnell eine echte Gefahr werden. Im Jahr 2020 erfasste die DLRG bundesweit insgesamt 378 Todesfälle durch Ertrinken in Deutschland. In den letzten Jahren lag die Zahl der Badetoten konstant auf einem hohen Niveau. Mit dem Klimawandel und immer mehr Hitzetagen, an denen die Menschen Abkühlung beim Baden suchen, scheint eine Trendwende nicht in Sicht.

Ein wesentlicher Grund für die sinkende Schwimmfähigkeit hierzulande ist das Bädersterben. Viele Schwimmbäder mussten in den letzten Jahren aufgrund mangelnder finanzieller Mittel schließen oder haben einen hohen Investitionsrückstand aufgebaut, was sich in der Qualität der Schwimmbäder niederschlägt. Eine sinkende Anzahl von Schwimmbädern führt dazu, dass immer weniger Kinder die Möglichkeit bekommen, an Schwimmunterricht teilzunehmen.

Während sich die Situation von Schwimmbädern in den letzten Jahren tendenziell verschlechtert hat, liegt die Badegewässerqualität in Deutschland im europäischen Vergleich auf einem der vorderen Plätze (Stand 2019). Von 1.924 Binnenbadegewässern in Deutschland wurden 2019 rund 94 Prozent als ausgezeichnet bewertet (Siehe die Qualität der Binnengewässer in Deutschlands).

Interessante Statistiken

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Schwimmen in Deutschland

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Führen weniger Schwimmer und mehr Hitzetage hierzulande zu mehr Badeunfällen?

Schwimmen ist Freizeit, Spaß und Erholung, aber auch eine der gesündesten Arten, Sport zu betreiben. Ganz gleich mit welchem Motiv geschwommen wird, eine ausreichend gute Infrastruktur muss für das Badevergnügen gegeben sein. Entweder in Form von natürlichen Gewässern wie Seen, Flüssen und dem Meer, in künstlichen Gewässern wie Baggerseen oder in Schwimmbädern.

Im Jahr 2020 gingen in Deutschland rund 20 Millionen Personen ab 14 Jahren in ihrer Freizeit mindestens einmal im Monat Schwimmen. Die Sportart Schwimmen erfreut sich somit einer großen Beliebtheit: Knapp zwei Drittel der Bevölkerung geben an, dass ihnen schwimmen Spaß macht (Siehe eine Umfrage zur Freude am Schwimmen in Deutschland). Obwohl Schwimmen so populär ist, schlägt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) seit einigen Jahren Alarm und warnt vor der sinkenden Schwimmfähigkeit in Deutschland. Insbesondere für Menschen, die nie richtig Schwimmen gelernt haben, kann aus dem Spaß schnell eine echte Gefahr werden. Im Jahr 2020 erfasste die DLRG bundesweit insgesamt 378 Todesfälle durch Ertrinken in Deutschland. In den letzten Jahren lag die Zahl der Badetoten konstant auf einem hohen Niveau. Mit dem Klimawandel und immer mehr Hitzetagen, an denen die Menschen Abkühlung beim Baden suchen, scheint eine Trendwende nicht in Sicht.

Ein wesentlicher Grund für die sinkende Schwimmfähigkeit hierzulande ist das Bädersterben. Viele Schwimmbäder mussten in den letzten Jahren aufgrund mangelnder finanzieller Mittel schließen oder haben einen hohen Investitionsrückstand aufgebaut, was sich in der Qualität der Schwimmbäder niederschlägt. Eine sinkende Anzahl von Schwimmbädern führt dazu, dass immer weniger Kinder die Möglichkeit bekommen, an Schwimmunterricht teilzunehmen.

Während sich die Situation von Schwimmbädern in den letzten Jahren tendenziell verschlechtert hat, liegt die Badegewässerqualität in Deutschland im europäischen Vergleich auf einem der vorderen Plätze (Stand 2019). Von 1.924 Binnenbadegewässern in Deutschland wurden 2019 rund 94 Prozent als ausgezeichnet bewertet (Siehe die Qualität der Binnengewässer in Deutschlands).

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