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Statistiken zur Stadt Köln

Köln ist die größte Stadt in Nordrhein-Westfalen und die viertgrößte in Deutschland. Die Bevölkerungszahl lag Ende 2020 mit rund 1,08 Millionen etwas unter dem Wert des Vorjahres. Nichtsdestotrotz ist die Bevölkerung Kölns in den vergangenen Jahren tendenziell gewachsen.

Die Gründung geht bis in die Jahre um 50 v. Chr. zurück. In der Entstehung der römischen Kolonie Colonia Claudia Ara Agrippinensium findet die heutige Stadt Köln ihren Ursprung. Das Wahrzeichen der Stadt ist der Kölner Dom. Nach der Grundsteinlegung im Jahr 1248 wurde der Bau erst 1880 vollendet. Heute ist die Kirche Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.

Wer lebt in Köln?

Die Stadt ist in neun Bezirke und 86 Stadtteile gegliedert. Mit rund 154.000 Einwohner:innen war Lindenthal zum Ende des Jahres 2020 der bevölkerungsreichste Bezirk. Mühlheim war zum selben Zeitpunkt mit rund 43.000 Einwohner:innen der bevölkerungsreichste Stadtteil.
Köln ist eine multikulturelle und weltoffene Stadt, in der viele unterschiedliche Gruppen und Nationalitäten zu Hause sind. Die LGBTQ*-Community ist seit vielen Jahren fester Bestandteil Kölns. Rund 10,6 Prozent der Kölner Bevölkerung gaben zuletzt an, nicht heterosexuell zu sein.
In etwa die Hälfte aller Kölner Haushalte waren im Jahr 2020 Single-Haushalte und 33 Prozent der Einwohner:innen verheiratet. Im Vergleich zu den anderen Großstädten in Nordrhein-Westfalen war die Bevölkerung in Köln zuletzt mit einem Durchschnittsalter von 45,2 Jahren eher alt. Die minderjährige Bevölkerung machte Ende 2020 etwa 16 Prozent der Gesamtbevölkerung Kölns aus.

Prosperierende Wirtschaft vor der Pandemie

Der Wirtschaftsstandort Köln gehörte zuletzt zu den Städten mit dem höchsten Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland. Seit 2010 ist das BIP Kölns jährlich gestiegen und betrug im Jahr 2019 rund 66,4 Milliarden Euro. Die Anzahl der Unternehmen belief sich im selben Jahr auf knapp 58.400. Die meisten Gewerbeanmeldungen der Bezirke konnten in der Innenstadt verzeichnet werden. In der Innenstadt waren mit knapp 51.000 zum Ende des Jahres 2019 auch die meisten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten tätig.
Köln gilt als wichtiger Standort der Medien- und Kreativwirtschaft. Die Stadt am Rhein ist Sitz der RTL-Group sowie des Westdeutschen Rundfunks Köln (WDR), der größten Sendeanstalt der ARD. Die Anzahl der Beschäftigten in der Informations- und Kommunikationsbranche belief sich im Jahr 2020 auf rund 49.700.

Die gute wirtschaftliche Lage der Stadt zeigte sich auch in der sinkenden Arbeitslosigkeit bis zum Jahr 2019. Beeinflusst durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie stiegen die Zahlen 2020 und 2021 deutlich an. Im Vergleich zu anderen Großstädten in Deutschland ist die Zahl recht hoch. Köln-Kalk hatte mit fast 15 Prozent die höchste Arbeitslosenquote der Bezirke, in Lindenthal betrug sie nur etwa 5 Prozent. Zuletzt erhielten rund 78.500 Personen Arbeitslosengeld II und etwa 32.300 Sozialgeld.

Wie steht es um die Bildungs- und Freizeitangebote in Köln?

Eltern von kleinen Kindern in Köln konnten sich zuletzt freuen: Die Anzahl der Kita-Plätze erhöhte sich auf rund 42.000 im Jahr 2020.
Mit fast 40.000 zählten die berufsbildenden Schulen die meisten Schüler:innen, gefolgt von den Grundschulen und Gymnasien. Im Jahr 2019 gab es nahezu 20.000 Auszubildende, von denen die meisten ihre Ausbildung im Dienstleistungssektor absolvierten. Im selben Zeitraum konnten etwa 103.000 Studierende gezählt werden, von denen rund die Hälfte die Universität zu Köln besuchte. Die Stadt hat noch acht weitere Hochschulen. Die Kölner Sportvereine konnten seit 2010 einen deutlichen Zuwachs verzeichnen – im Jahr 2022 waren es insgesamt rund 312.000 Vereinsmitglieder. Von den zahlreichen Kultur- und Freizeitangeboten der Stadt wurden die Kölner Schwimmbäder und die Stadtbibliothek am meisten genutzt.

In Köln gibt es fünf Jahreszeiten

Die fünfte Jahreszeit, der Karneval, wird in Köln mittlerweile von etlichen Karnevalsgesellschaften, Heimatvereinen und Viertelgemeinschaften, in rund 500 Sitzungen, Bällen und Umzügen gefeiert. Im Jahr 2020 wurden beim Rosenmontagszug ungefähr 12.000 Teilnehmer:innen gezählt. Der Ursprung des Karnevals lässt sich bis zu den antiken Frühlingsfesten der Römer zurückverfolgen.

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