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Statistiken zu Treibhausgas- und CO2-Emissionen in der Schweiz

Als Treibhausgase werden gasförmige Stoffe in der Luft bezeichnet, die zum globalen Treibhauseffekt beitragen und sowohl einen natürlichen als auch einen durch den Menschen verursachten Ursprung haben können. Die Störung des natürlichen Gleichgewichts der Atmosphäre bzw. des natürlichen Erderwärmungsvorganges durch Eingriffe des Menschen verstärkt den natürlichen Treibhauseffekt und führt unweigerlich zu globaler Erwärmung und dem damit einhergehenden Klimawandel. Zu den wichtigsten Treibhausgasen, die Inhalt des Kyoto-Protokolls sind, gehören Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4), Distickstoffmonoxid (N2O) sowie die fluorierten F-Gase: wasserstoffhaltige Fluorkohlenwasserstoffe (HFKW), perfluorierte Kohlenwasserstoffe (FKW) und Schwefelhexafluorid (SF6). Seit 2015 kommt Stickstofftrifluorid (NF3) dazu.

Geringe Emissionsreduktion im Verkehrssektor

Die Treibhausgas-Emissionen in der Schweiz lagen 2019 bei 46,22 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente, etwa 36,9 Millionen Tonnen davon waren CO2-Emissionen. Der Verkehr in der Schweiz ist dabei der größte Verursacher von Treibhausgas-Emissionen. Zwar gelangen in diesem Sektor zwischen 2009 und 2019 Einsparungen von etwa 1,58 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten, die Reduzierung der CO2-Emissionen bei Gebäuden und in der Industrie fiel im gleichen Zeitraum jedoch in einem viel größerem Umfang aus.

Schweiz verfehlt Emissionsziel für 2020

Bereits 1999 wurde die Verringerung der CO2-Emissionen aus der Nutzung fossiler Energieträger im CO2-Gesetz festgehalten. Die Emissionen sollten sich im Vergleich zu 1990 bis zum Jahr 2010 um 10 Prozent reduzieren. Eine revidierte Fassung des Gesetzes 2011 gab als Ziel bis 2020 eine Reduktion des Ausstoßes um 20 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 vor. Dieses Ziel wurde - trotz zusätzlicher Einsparungen in der Corona-Krise - nicht erreicht. Zusätzlich zu den Klimazielen 2020 verpflichtete sich die Schweiz im Zuge des Pariser Klimaschutz-Abkommens zu weiteren Einsparungen (50 Prozent des Niveaus von 1990 bis zum Jahr 2030). Der derzeitige Entwurf einer Totalrevision des CO2-Gesetzes enthält zudem ein Nettonull-Emissionsziel bis 2050. Als Lenkungsinstrument führte die Schweiz bereits im Jahr 2008 eine CO2-Abgabe mit dem Ziel den Verbrauch von fossilen Brennstoffen zu senken ein. Die Einnahmen werden an die Bürger zurückgegeben, zum einen als Fördermaßnahmen für klimafreundliche Sanierungen und zum anderen als direkte Rückgabe. Ein verbrauchsarmer Umgang mit fossilen Brennstoffen zahlt sich dadurch finanziell aus. Seit Januar 2018 beträgt der Preis für eine Tonne CO2 96 Schweizer Franken. Im Jahr 2022 wird diese Abgabe auf 120 Schweizer Franken pro Tonne CO2erhöht.

Schweizer Emissionen im internationalen Vergleich

Zu den Ländern mit dem größten Anteil an den globalen Treibhausgas-Emissionen gehören China, die USA, Indien, Russland und Japan. Allein die USA erzeugt jährlich Treibhausgas-Emissionen in Höhe von rund 6,68 Milliarden Tonnen CO2-Äquivalenten. Bei der Betrachtung der Indexentwicklung der Treibhausgasemissionen zeigt sich, dass die Schweiz zu jenen europäischen Ländern gehört, welche den Ausstoß von Treibhausgasen im Vergleich zu 1990 verringerten. Im Verhältnis zur Bevölkerungszahl stößt die Schweiz zudem weniger CO2 aus als viele andere Industrienationen.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Treibhausgas-Emissionen in der Schweiz" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Treibhausgas-Emissionen in der Schweiz

CO2-Emissionen in der Schweiz

Interessante Statistiken

In den folgenden 5 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 43 Statistiken aus dem Thema "Treibhausgas-Emissionen in der Schweiz".

Treibhausgas-Emissionen in der Schweiz

Dossier zum Thema

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Statistiken zu Treibhausgas- und CO2-Emissionen in der Schweiz

Als Treibhausgase werden gasförmige Stoffe in der Luft bezeichnet, die zum globalen Treibhauseffekt beitragen und sowohl einen natürlichen als auch einen durch den Menschen verursachten Ursprung haben können. Die Störung des natürlichen Gleichgewichts der Atmosphäre bzw. des natürlichen Erderwärmungsvorganges durch Eingriffe des Menschen verstärkt den natürlichen Treibhauseffekt und führt unweigerlich zu globaler Erwärmung und dem damit einhergehenden Klimawandel. Zu den wichtigsten Treibhausgasen, die Inhalt des Kyoto-Protokolls sind, gehören Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4), Distickstoffmonoxid (N2O) sowie die fluorierten F-Gase: wasserstoffhaltige Fluorkohlenwasserstoffe (HFKW), perfluorierte Kohlenwasserstoffe (FKW) und Schwefelhexafluorid (SF6). Seit 2015 kommt Stickstofftrifluorid (NF3) dazu.

Geringe Emissionsreduktion im Verkehrssektor

Die Treibhausgas-Emissionen in der Schweiz lagen 2019 bei 46,22 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente, etwa 36,9 Millionen Tonnen davon waren CO2-Emissionen. Der Verkehr in der Schweiz ist dabei der größte Verursacher von Treibhausgas-Emissionen. Zwar gelangen in diesem Sektor zwischen 2009 und 2019 Einsparungen von etwa 1,58 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten, die Reduzierung der CO2-Emissionen bei Gebäuden und in der Industrie fiel im gleichen Zeitraum jedoch in einem viel größerem Umfang aus.

Schweiz verfehlt Emissionsziel für 2020

Bereits 1999 wurde die Verringerung der CO2-Emissionen aus der Nutzung fossiler Energieträger im CO2-Gesetz festgehalten. Die Emissionen sollten sich im Vergleich zu 1990 bis zum Jahr 2010 um 10 Prozent reduzieren. Eine revidierte Fassung des Gesetzes 2011 gab als Ziel bis 2020 eine Reduktion des Ausstoßes um 20 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 vor. Dieses Ziel wurde - trotz zusätzlicher Einsparungen in der Corona-Krise - nicht erreicht. Zusätzlich zu den Klimazielen 2020 verpflichtete sich die Schweiz im Zuge des Pariser Klimaschutz-Abkommens zu weiteren Einsparungen (50 Prozent des Niveaus von 1990 bis zum Jahr 2030). Der derzeitige Entwurf einer Totalrevision des CO2-Gesetzes enthält zudem ein Nettonull-Emissionsziel bis 2050. Als Lenkungsinstrument führte die Schweiz bereits im Jahr 2008 eine CO2-Abgabe mit dem Ziel den Verbrauch von fossilen Brennstoffen zu senken ein. Die Einnahmen werden an die Bürger zurückgegeben, zum einen als Fördermaßnahmen für klimafreundliche Sanierungen und zum anderen als direkte Rückgabe. Ein verbrauchsarmer Umgang mit fossilen Brennstoffen zahlt sich dadurch finanziell aus. Seit Januar 2018 beträgt der Preis für eine Tonne CO2 96 Schweizer Franken. Im Jahr 2022 wird diese Abgabe auf 120 Schweizer Franken pro Tonne CO2erhöht.

Schweizer Emissionen im internationalen Vergleich

Zu den Ländern mit dem größten Anteil an den globalen Treibhausgas-Emissionen gehören China, die USA, Indien, Russland und Japan. Allein die USA erzeugt jährlich Treibhausgas-Emissionen in Höhe von rund 6,68 Milliarden Tonnen CO2-Äquivalenten. Bei der Betrachtung der Indexentwicklung der Treibhausgasemissionen zeigt sich, dass die Schweiz zu jenen europäischen Ländern gehört, welche den Ausstoß von Treibhausgasen im Vergleich zu 1990 verringerten. Im Verhältnis zur Bevölkerungszahl stößt die Schweiz zudem weniger CO2 aus als viele andere Industrienationen.

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