Statistiken zu erneuerbaren Energien in der Schweiz

Veröffentlicht von Martin Kords, 09.07.2019
Den erneuerbaren Energien wird in der Schweiz zukünftig eine noch größere Bedeutung zukommen. Durch die Annahme der Energiestratgie 2050 dürfen in der Schweiz keine neuen Kernkraftwerke gebaut werden, die bereits bestehenden sollen am Ende ihrer sicherheitstechnischen Betriebsdauer stillgelegt werden. Zwar sank der Stromverbrauch zuletzt, gleichzeitig nahm der Anteil des durch Kernkraftwerke produzierten Stroms jedoch wieder zu. Die Energiestrategie sieht zur Kompensation zum einen eine Steigerung der Energieeffizienz vor und zum anderen den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien.

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Erneuerbare Energien nehmen in der Energie- und Stromversorgung der Schweiz bereits heute eine wichtige Rolle ein. So lag ihr Anteil am Endenergieverbrauch im Jahr 2017 bei knapp 22,3 Prozent. Der Anteil an der Stromerzeugung ist dementsprechend hoch und die aus erneuerbaren Energien erzeugte Strommenge steigt kontinuierlich. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass der Großteil des Stroms (über 91 Prozent) im Jahr 2016 durch Wasserkraftwerke erzeugt wurde. Der Anteil der Wasserkraft an der gesamten Stromerzeugung in der Schweiz lag bei rund 55,4 Prozent.

Die weiteren erneuerbaren Energiequellen haben entsprechend nur einen geringen Anteil an der Energieerzeugung in der Schweiz. Allerdings weisen sie teilweise ein starkes Wachstum auf. So stieg der Energieertrag der Schweizer Photovoltaik-Anlagen in den letzten Jahren konstant. Auch der Energieertrag solarthermischer Kollektoren wächst kontinuierlich. Insgesamt sieht das Bundesamt für Energie das Solarenergiepotenzial der Schweizer Hausdächer und -fassaden bei rund 67 Terawattstunden pro Jahr und zeigt auf einer interaktiven Karte geeignete Immobilien in der Schweiz.

Andere erneuerbare Energien sind in der Schweiz noch wenig genutzt. Die Nutzung erneuerbarer Anteile aus Abfall generierte etwa 4.560 Terajoule Energie. Aus Biomasse wurden in der Schweiz im Jahr 2017 rund 446 Gigawattstunden Strom erzeugt. Die Stromerzeugung aus Windkraft nahm in den letzten Jahren zwar zu, spielt in der Schweiz aber weiterhin eine vergleichsweise untergeordnete Rolle.

Die Förderung erneuerbarer Energien erfolgt in der Schweiz über das Einspeisevergütungssystem. Betreiber entsprechender Anlagen können die Vergütung beantragen, um die höheren Produktionskosten auszugleichen. Zur Finanzierung wird von den Stromkunden ein Netzzuschlag in Höhe von 2,3 Rappen erhoben.

Erneuerbare Energien in der Schweiz

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