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Mord: Statistiken zum Thema

Mord ist die schlimmste Straftat im deutschen Strafrecht und bezeichnet das vorsätzliche Töten eines anderen Menschen, wenn beim Täter niedere Beweggründe wie Mordlust vorliegen. Im deutschen Strafgesetzbuch wird ein Mord durch bestimmte Merkmale von anderen Tötungsdelikten wie Totschlag oder vorsätzlicher Tötung abgegrenzt. Ein Mord wird „heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln“ begangen. Motive sind häufig Habgier oder die Vertuschung einer anderen Straftat. Mord wird von allen vorsätzlichen Tötungsarten am härtesten bestraft und verjährt nie. Laut Artikel 211 des StGB wird er mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe geahndet, sofern nicht das Jugendstrafrecht greift oder der Täter nicht voll schuldfähig ist. Für die Aufklärung von Mordfällen ist die Mordkommission der Polizei zuständig.

Besonders gefährliche Regionen sind Amerika und Afrika. Dort kommen jedes Jahr mit Abstand die meisten Menschen durch Mord ums Leben. Im Ranking der Städte mit den meisten Mordfällen befindet sich der Ballungsraum der mexikanischen Stadt Celaya auf dem ersten Rang. Mexiko hat seit Jahren stark mit der organisierten Kriminalität zu kämpfen. Dies spiegelt sich auch an den steigenden Zahlen der Mordopfer wider. Im Jahr 2018 erreichte die Mordrate einen Höchststand: Es wurden nahezu 29 Morde je 100.000 Einwohner gezählt. Als besonders gefährlich gilt der Bundesstaat Guerrero. Bezogen auf die Mordrate sind die Länder Japan und Singapur besonders sicher. Dort wurden lediglich 0,2 Morde je 100.000 Einwohner verzeichnet.

In Deutschland gab es im Vergleich dazu im Jahr 2020 durchschnittlich 2,9 Fälle von Mord und Totschlag je 100.000 Einwohner. Hierzulande ist die Mordrate somit ebenfalls sehr gering. Die Anzahl der Mordopfer in Deutschland belief sich im Jahr 2020 laut Statistik des Bundeskriminalamtes (BKA) auf 280 Personen und ist in den vergangenen Jahren tendenziell gesunken. Unter den registrierten Mordopfern wurden 32 Personen unter 18 Jahren gezählt. Insbesondere in Bremen ist es wahrscheinlicher als in anderen Bundesländern ein Opfer von Mord und Totschlag zu werden. Mit 8,3 Fällen je 100.000 Einwohnern liegt das norddeutsche Bundesland weit über dem bundesweiten Durchschnitt. Die polizeiliche Aufklärungsquote bei Mord ist sehr hoch und lag im Jahr 2020 bei mehr als 93 Prozent.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Mord" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Mord und Mordopfer international

Interessante Statistiken

In den folgenden 4 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 32 Statistiken aus dem Thema "Mord".

Mord

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Mord: Statistiken zum Thema

Mord ist die schlimmste Straftat im deutschen Strafrecht und bezeichnet das vorsätzliche Töten eines anderen Menschen, wenn beim Täter niedere Beweggründe wie Mordlust vorliegen. Im deutschen Strafgesetzbuch wird ein Mord durch bestimmte Merkmale von anderen Tötungsdelikten wie Totschlag oder vorsätzlicher Tötung abgegrenzt. Ein Mord wird „heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln“ begangen. Motive sind häufig Habgier oder die Vertuschung einer anderen Straftat. Mord wird von allen vorsätzlichen Tötungsarten am härtesten bestraft und verjährt nie. Laut Artikel 211 des StGB wird er mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe geahndet, sofern nicht das Jugendstrafrecht greift oder der Täter nicht voll schuldfähig ist. Für die Aufklärung von Mordfällen ist die Mordkommission der Polizei zuständig.

Besonders gefährliche Regionen sind Amerika und Afrika. Dort kommen jedes Jahr mit Abstand die meisten Menschen durch Mord ums Leben. Im Ranking der Städte mit den meisten Mordfällen befindet sich der Ballungsraum der mexikanischen Stadt Celaya auf dem ersten Rang. Mexiko hat seit Jahren stark mit der organisierten Kriminalität zu kämpfen. Dies spiegelt sich auch an den steigenden Zahlen der Mordopfer wider. Im Jahr 2018 erreichte die Mordrate einen Höchststand: Es wurden nahezu 29 Morde je 100.000 Einwohner gezählt. Als besonders gefährlich gilt der Bundesstaat Guerrero. Bezogen auf die Mordrate sind die Länder Japan und Singapur besonders sicher. Dort wurden lediglich 0,2 Morde je 100.000 Einwohner verzeichnet.

In Deutschland gab es im Vergleich dazu im Jahr 2020 durchschnittlich 2,9 Fälle von Mord und Totschlag je 100.000 Einwohner. Hierzulande ist die Mordrate somit ebenfalls sehr gering. Die Anzahl der Mordopfer in Deutschland belief sich im Jahr 2020 laut Statistik des Bundeskriminalamtes (BKA) auf 280 Personen und ist in den vergangenen Jahren tendenziell gesunken. Unter den registrierten Mordopfern wurden 32 Personen unter 18 Jahren gezählt. Insbesondere in Bremen ist es wahrscheinlicher als in anderen Bundesländern ein Opfer von Mord und Totschlag zu werden. Mit 8,3 Fällen je 100.000 Einwohnern liegt das norddeutsche Bundesland weit über dem bundesweiten Durchschnitt. Die polizeiliche Aufklärungsquote bei Mord ist sehr hoch und lag im Jahr 2020 bei mehr als 93 Prozent.

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