Statistiken zum Thema Mord

Veröffentlicht von Statista Research Department, 21.06.2019
Mord bezeichnet das vorsätzliche Töten eines anderen Menschen. Häufig ist ein Mord gekennzeichnet durch ein besonderes Motiv wie Habgier oder die Vertuschung einer anderen Straftat. Neben der Tötung selbst sind im deutschen Strafgesetzbuch weitere Merkmale zu Einstufung einer Tat als Mord aufgelistet, die den Mord von anderen Tötungsdelikten wie Totschlag oder vorsätzliche Tötung abgrenzen. So wird ein Mord „heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln“ begangen.

Für die Aufklärung von Mordfällen ist die Mordkommission der Polizei zuständig. Laut Artikel 211 des StGB wird Mord mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe geahndet, sofern nicht das Jugendstrafrecht greift oder der Täter nicht voll schuldfähig ist.
Die Anzahl der Mordopfer in Deutschland belief sich im Jahr 2015 laut Statistik des Bundeskriminalamtes (BKA) auf 296. Davon wurden 27 Mordopfer unter 18 Jahren gezählt. Im bundesweiten Vergleich gab es die meisten Morde in Bremen, gefolgt von Hessen, Niedersachsen und Hamburg. Die wenigsten Morde gab es im Gegensatz dazu in Rheinland-Pfalz mit 1,4 Fällen pro 100.000 Einwohner. Die polizeiliche Aufklärungsquote bei Mord lag im Jahr 2015 bei mehr als 90 Prozent.




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