Statistiken zum Thema Amok, Amoklauf

Mit dem Begriff Amok (malaiisch: meng-âmok "in blinder Wut angreifen und töten") werden Gewalthandlungen bezeichnet, bei denen mehrere Personen durch einen (oder mehrere) bei der Tat körperlich anwesende/n Täter innerhalb eines Tatereignisses lebensgefährlich angegriffen oder getötet werden. Laut Weltgesundheitsorganisation versteht man unter Amok eine willkürliche, anscheinend nicht provozierte Episode mörderischen oder erheblich (fremd)zerstörerischen Verhaltens. Ziel eines Amokläufers ist es häufig, möglichst viele Menschen zu verletzen oder zu töten. Oft begehen Amokschützen im Anschluss an den Amoklauf Selbstmord.


Amokläufe gab es in Deutschland unter anderem in Erfurt, Winnenden und München. Der wohl folgenschwerste Amoklauf der letzten Jahrzehnte wurde 2011 vom Norweger Anders Behring Breivik verübt. Dabei starben in Oslo und auf der Insel Utøya 77 Menschen. Der Amoklauf mit den meisten Todesopfern in Deutschland ereignete sich in Erfurt am 26. April 2002, als der 19-jährige Robert Steinhäuser elf Lehrer, zwei Schüler, eine Referendarin, eine Sekretärin und einen Polizisten tötete.
Besonders häufig kommt es in den USA zu Amokläufen. Im Dezember 2012 starben in der Kleinstadt Newtown 27 Menschen von der Hand eines Todesschützen, darunter 20 Grundschüler. Die hier verlinkte Infografik bietet einen Überblick über die verheerendsten Amokläufe in den USA.




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