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Statistiken zum Schiffbau

Die Schiffbauindustrie umfasst die Herstellung und Reparatur von Schiffen. Der Bau bzw. die Instandsetzung von Schiffen findet in Werften statt. Die Volksrepublik China war 2019 gemessen am Auftragsbestand mit rund 27 Millionen CGT die größte Schiffbaunation, gefolgt von Südkorea und Japan. Deutsche Werften sind vor allem auf den Bau von Spezialschiffen, wie Fähren, Luxusyachten und Kreuzfahrtschiffen spezialisiert. In diesen Nischenmärkten wird nun allerdings China eine größere Konkurrenz werden: Die chinesische Regierung erklärte den Bau von Spezialschiffen zu einem strategischen Ziel.

Schiffbau in der Krise

Der Schiffbau steckte in den letzten Jahren in der Krise, vor allem wegen eines Überangebots und sinkenden Wachstumsraten. Die Covid-Pandemie verschärfte die Krise, da viele Reedereien ihre geplanten Schiffsbestellungen verschoben haben. Die Werften in Deutschland erwirtschafteten im Jahr 2020 einen Umsatz von rund fünf Milliarden Euro. Der Umsatz sank gegenüber 2019 um über 600 Millionen und ist deutlich geringer als im Jahr 2014, als 6,4 Milliarden Euro erwirtschaftet wurden. In den Bundesländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein wurde ein besonders hoher Anteil des Umsatzes generiert. Die Werften in Niedersachsen erwirtschafteten 39 Prozent des bundesweiten Umsatzes im Schiffbau. Die Anzahl abgelieferter Schiffe im deutschen Schiffbau betrug im Jahr 2020 13. Dies waren zwei Schiffe weniger als im Vorjahr. Parallel dazu gab es nur 10 Auftragseingänge – im Jahr 2018 waren es noch 19.

Größte Werft in Deutschland: Meyer Werft

Im deutschen Schiffbau arbeiteten im Jahr 2020 rund 18.000 Menschen. Die Werftengruppe mit den meisten Beschäftigten war dabei die Meyer Werft Gruppe. Das Familienunternehmen wurde im Jahr 1795 gegründet und stellt unter anderem große Kreuzfahrtschiffe, Auto- und Passagierfähren sowie RoRo-Schiffe her. Zu den größten Werften in Deutschland zählen außerdem unter anderem Blohm+Voss und Thyssen Krupp Marine Systems.

Schiffe werden gemäß der NGO Shipbreaking Platform meistens auf gefährliche und umweltschädliche Weise in Südasien verschrottet. Die Länder mit den meisten Schiffsverschrottungen waren 2020 Indien und Bangladesch. Im Jahr 2020 wurden insgesamt 48 Schiffe von Reeder aus Griechenland verschrottet.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Schiffbau" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Auftragseingänge im deutschen Schiffbau

Auftragseingänge weltweit

Schiffsabwrackungen

Interessante Statistiken

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Schiffbau

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Die Schiffbauindustrie umfasst die Herstellung und Reparatur von Schiffen. Der Bau bzw. die Instandsetzung von Schiffen findet in Werften statt. Die Volksrepublik China war 2019 gemessen am Auftragsbestand mit rund 27 Millionen CGT die größte Schiffbaunation, gefolgt von Südkorea und Japan. Deutsche Werften sind vor allem auf den Bau von Spezialschiffen, wie Fähren, Luxusyachten und Kreuzfahrtschiffen spezialisiert. In diesen Nischenmärkten wird nun allerdings China eine größere Konkurrenz werden: Die chinesische Regierung erklärte den Bau von Spezialschiffen zu einem strategischen Ziel.

Schiffbau in der Krise

Der Schiffbau steckte in den letzten Jahren in der Krise, vor allem wegen eines Überangebots und sinkenden Wachstumsraten. Die Covid-Pandemie verschärfte die Krise, da viele Reedereien ihre geplanten Schiffsbestellungen verschoben haben. Die Werften in Deutschland erwirtschafteten im Jahr 2020 einen Umsatz von rund fünf Milliarden Euro. Der Umsatz sank gegenüber 2019 um über 600 Millionen und ist deutlich geringer als im Jahr 2014, als 6,4 Milliarden Euro erwirtschaftet wurden. In den Bundesländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein wurde ein besonders hoher Anteil des Umsatzes generiert. Die Werften in Niedersachsen erwirtschafteten 39 Prozent des bundesweiten Umsatzes im Schiffbau. Die Anzahl abgelieferter Schiffe im deutschen Schiffbau betrug im Jahr 2020 13. Dies waren zwei Schiffe weniger als im Vorjahr. Parallel dazu gab es nur 10 Auftragseingänge – im Jahr 2018 waren es noch 19.

Größte Werft in Deutschland: Meyer Werft

Im deutschen Schiffbau arbeiteten im Jahr 2020 rund 18.000 Menschen. Die Werftengruppe mit den meisten Beschäftigten war dabei die Meyer Werft Gruppe. Das Familienunternehmen wurde im Jahr 1795 gegründet und stellt unter anderem große Kreuzfahrtschiffe, Auto- und Passagierfähren sowie RoRo-Schiffe her. Zu den größten Werften in Deutschland zählen außerdem unter anderem Blohm+Voss und Thyssen Krupp Marine Systems.

Schiffe werden gemäß der NGO Shipbreaking Platform meistens auf gefährliche und umweltschädliche Weise in Südasien verschrottet. Die Länder mit den meisten Schiffsverschrottungen waren 2020 Indien und Bangladesch. Im Jahr 2020 wurden insgesamt 48 Schiffe von Reeder aus Griechenland verschrottet.

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