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Kreuzfahrtindustrie: Markt für Hochsee- und Flusskreuzfahrten in Deutschland

Weltweit verzeichnet der Markt für Kreuzfahrten rund 30 Millionen Passagiere pro Jahr. Dabei sind Kreuzfahrten mit weitem Abstand bei US-Amerikanern am beliebtesten, gefolgt von Chinesen und den Deutschen. Über 30 Prozent der weltweiten Kreuzfahrtschiffe werden in der Karibik eingesetzt, damit ist sie vor dem Mittelmeer das beliebteste Fahrtgebiet. Auf Nordamerika, also der Karibik, den USA, Kanada und Mexiko, entfällt dadurch mit knapp 44 Prozent die Mehrheit der Ausgaben im weltweiten Kreuzfahrtmarkt. Mit Royal Caribbean kommt auch der Kreuzfahrtlinie mit dem größten Marktanteil nach Umsatz weltweit aus den USA.

Die deutsche Kreuzfahrtindustrie setzt jährlich rund 800 Millionen Euro um. Damit ist der Markt für Kreuzfahrten in Deutschland nach den USA im weltweiten Vergleich am umsatzstärksten. Rund 3,1 Millionen Personen aus Deutschland unternahmen im Jahr 2019 eine Kreuzfahrt. Dabei wird zwischen Hochseekreuzfahrten und Flusskreuzfahrten unterschieden. Der Großteil der Kreuzfahrtpassagiere in Deutschland unternimmt eine Hochseekreuzfahrt. Die Dauer einer Hochseekreuzfahrt liegt in Deutschland bei circa 9-10 Tagen. Mit 7,5 Tagen dauern Flusskreuzfahrten durchschnittlich kürzer.

Warum unternehmen Deutsche eine Kreuzfahrt?

Rund 16 Millionen Personen aus Deutschland favorisieren eine Kreuzfahrt als Urlaubreise. Als Hauptgründe eine Kreuzfahrt zu unternehmen sehen die Deutschen den hohen Komfort und die Bequemlichkeit der Reiseart sowie die Möglichkeit viele Destinationen in kurzer Zeit zu besuchen. Aber auch das Freizeitangebot an Board macht eine Kreuzfahrt für Reisende attraktiv. Auf der Gegenseite wird unter anderem die kurze Aufenthaltsdauer an den Zielorten als kritisch gesehen. Als größten Nachteil einer Kreuzfahrt empfinden Deutsche jedoch, dass diese Art des Reisens nicht als sehr umweltfreundlich gilt. Besonders gerne würden deutsche Kreuzfahrturlauber eine Weltreise machen. Aber auch die Karibik als auch Asien gehören zu den Traumzielen einer Kreuzfahrt von Deutschen Urlaubern.

Erfolgreichste Anbieter für Kreuzfahrten in Deutschland

Im Ranking der Kreuzfahrtanbieter mit dem besten Service in Deutschland belegte AIDA Cruises im Jahr 2020 den ersten Platz, gefolgt von TUI Cruises. Mit einem Umsatz von 2,1 Milliarden Euro im Jahr 2019 ist AIDA Cruises gleichzeitig das umsatzstärkste Kreuzfahrtunternehmen aus Deutschland. Das größte Schiff der Flotte, die AIDAnova, weist eine Passagierkapazität von 5.200 Personen auf. Deutschlands zweitgrößter Anbieter für Kreuzfahrten war im selben Jahr TUI Cruises mit einem Umsatz von rund 966 Millionen Euro. Mit einer Passagierkapazität von 2.895 Personen sind die Schiffe Mein Schiff 1 & Mein Schiff 2 die größten der Flotte. Im Ranking der Flusskreuzfahrtanbieter mit dem besten Service in Deutschland belegte der Anbieter 1AVista den ersten Platz des Rankings. Auf Platz Zwei folgte das Kreuzfahrtunternehmen A-Rosa. Im Gegensatz zu Hochseekreuzfahrten sind die Schiffe der Flusskreuzfahrten-Anbieter deutlich kleiner. So weisen die größten Schiffe von A-Rosa eine Passagierkapazität von 242 Passagieren auf.

Einbruch der Kreuzfahrtindustrie durch die Corona-Krise

Im Jahr 2020 wurde die Kreuzfahrtbranche weltweit und in Deutschland stark von dem Ausbruch der Corona-Krise getroffen. In Deutschland brach die Anzahl an Kreuzfahrtpassagieren stark ein und sank auf rund 1,4 Millionen Passagiere im Jahr 2020 - dies entspricht einem Rückgang um mehr als 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig nahm im Jahr 2020 die Dauer von Hochseekreuzfahrten in Deutschland zu. So verbrachten Urlauber zuletzt durchschnittlich rund 10,6 Tage auf den Schiffen der Branche und damit im Durchschnitt 1,5 Tage länger als noch im Jahr zuvor. Dort lag die Dauer noch bei rund 9,1 Tagen. Weltweit verzeichnete die Branche aufgrund der Corona-Pandemie Verluste bei den globalen ökonomischen Aktivitäten von circa 77 Milliarden US-Dollar. Mehr als 500.000 Beschäftigte der Branche verloren im Jahr 2020 durch den Ausbruch des Coronavirus ihren Job.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Kreuzfahrt" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Hochseekreuzfahrten

Flusskreuzfahrten

Deutsche Kreuzfahrtunternehmen

Interessante Statistiken

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Kreuzfahrtmarkt in Deutschland

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Kreuzfahrtindustrie: Markt für Hochsee- und Flusskreuzfahrten in Deutschland

Weltweit verzeichnet der Markt für Kreuzfahrten rund 30 Millionen Passagiere pro Jahr. Dabei sind Kreuzfahrten mit weitem Abstand bei US-Amerikanern am beliebtesten, gefolgt von Chinesen und den Deutschen. Über 30 Prozent der weltweiten Kreuzfahrtschiffe werden in der Karibik eingesetzt, damit ist sie vor dem Mittelmeer das beliebteste Fahrtgebiet. Auf Nordamerika, also der Karibik, den USA, Kanada und Mexiko, entfällt dadurch mit knapp 44 Prozent die Mehrheit der Ausgaben im weltweiten Kreuzfahrtmarkt. Mit Royal Caribbean kommt auch der Kreuzfahrtlinie mit dem größten Marktanteil nach Umsatz weltweit aus den USA.

Die deutsche Kreuzfahrtindustrie setzt jährlich rund 800 Millionen Euro um. Damit ist der Markt für Kreuzfahrten in Deutschland nach den USA im weltweiten Vergleich am umsatzstärksten. Rund 3,1 Millionen Personen aus Deutschland unternahmen im Jahr 2019 eine Kreuzfahrt. Dabei wird zwischen Hochseekreuzfahrten und Flusskreuzfahrten unterschieden. Der Großteil der Kreuzfahrtpassagiere in Deutschland unternimmt eine Hochseekreuzfahrt. Die Dauer einer Hochseekreuzfahrt liegt in Deutschland bei circa 9-10 Tagen. Mit 7,5 Tagen dauern Flusskreuzfahrten durchschnittlich kürzer.

Warum unternehmen Deutsche eine Kreuzfahrt?

Rund 16 Millionen Personen aus Deutschland favorisieren eine Kreuzfahrt als Urlaubreise. Als Hauptgründe eine Kreuzfahrt zu unternehmen sehen die Deutschen den hohen Komfort und die Bequemlichkeit der Reiseart sowie die Möglichkeit viele Destinationen in kurzer Zeit zu besuchen. Aber auch das Freizeitangebot an Board macht eine Kreuzfahrt für Reisende attraktiv. Auf der Gegenseite wird unter anderem die kurze Aufenthaltsdauer an den Zielorten als kritisch gesehen. Als größten Nachteil einer Kreuzfahrt empfinden Deutsche jedoch, dass diese Art des Reisens nicht als sehr umweltfreundlich gilt. Besonders gerne würden deutsche Kreuzfahrturlauber eine Weltreise machen. Aber auch die Karibik als auch Asien gehören zu den Traumzielen einer Kreuzfahrt von Deutschen Urlaubern.

Erfolgreichste Anbieter für Kreuzfahrten in Deutschland

Im Ranking der Kreuzfahrtanbieter mit dem besten Service in Deutschland belegte AIDA Cruises im Jahr 2020 den ersten Platz, gefolgt von TUI Cruises. Mit einem Umsatz von 2,1 Milliarden Euro im Jahr 2019 ist AIDA Cruises gleichzeitig das umsatzstärkste Kreuzfahrtunternehmen aus Deutschland. Das größte Schiff der Flotte, die AIDAnova, weist eine Passagierkapazität von 5.200 Personen auf. Deutschlands zweitgrößter Anbieter für Kreuzfahrten war im selben Jahr TUI Cruises mit einem Umsatz von rund 966 Millionen Euro. Mit einer Passagierkapazität von 2.895 Personen sind die Schiffe Mein Schiff 1 & Mein Schiff 2 die größten der Flotte. Im Ranking der Flusskreuzfahrtanbieter mit dem besten Service in Deutschland belegte der Anbieter 1AVista den ersten Platz des Rankings. Auf Platz Zwei folgte das Kreuzfahrtunternehmen A-Rosa. Im Gegensatz zu Hochseekreuzfahrten sind die Schiffe der Flusskreuzfahrten-Anbieter deutlich kleiner. So weisen die größten Schiffe von A-Rosa eine Passagierkapazität von 242 Passagieren auf.

Einbruch der Kreuzfahrtindustrie durch die Corona-Krise

Im Jahr 2020 wurde die Kreuzfahrtbranche weltweit und in Deutschland stark von dem Ausbruch der Corona-Krise getroffen. In Deutschland brach die Anzahl an Kreuzfahrtpassagieren stark ein und sank auf rund 1,4 Millionen Passagiere im Jahr 2020 - dies entspricht einem Rückgang um mehr als 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig nahm im Jahr 2020 die Dauer von Hochseekreuzfahrten in Deutschland zu. So verbrachten Urlauber zuletzt durchschnittlich rund 10,6 Tage auf den Schiffen der Branche und damit im Durchschnitt 1,5 Tage länger als noch im Jahr zuvor. Dort lag die Dauer noch bei rund 9,1 Tagen. Weltweit verzeichnete die Branche aufgrund der Corona-Pandemie Verluste bei den globalen ökonomischen Aktivitäten von circa 77 Milliarden US-Dollar. Mehr als 500.000 Beschäftigte der Branche verloren im Jahr 2020 durch den Ausbruch des Coronavirus ihren Job.

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