Thailand: Gesamtbevölkerung von 1980 bis 2018 und Prognosen bis 2024
(in Millionen Einwohner)
Gesamtbevölkerung von Thailand bis 2024
Thailands Gesamtbevölkerung hat im Jahr 2018 geschätzt rund 67,8 Millionen Einwohner betragen. Damit hat sich die Einwohnerzahl des Landes gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig erhöht. Der Trend abnehmenden Bevölkerungswachstums in Thailand setzt sich demnach fort.

Bevölkerungshöchststand erreicht – Ausblick negativ

Thailand wird seine Platzierung im Ranking der Länder mit der größten Bevölkerung vermutlich bereits im kommenden Jahr verlieren. Mit einer Fertilitätsrate von nur rund 1,5 Kindern je Frau würde selbst in einem Industrieland das Bestandhaltungsniveau deutlich verfehlt werden. Für ein Schwellenland wie Thailand ist diese Fertilitätsrate erst recht zu gering, um mittel- bis langfristig ein natürliches Bevölkerungswachstum zu generieren. Kurzfristig kann eine geringe Fertilitätsrate durch eine günstige Altersstruktur der Gesellschaft kompensiert werden. Thailand wird seinen Bevölkerungshöchststand daher in den kommenden Jahren erreicht haben und danach eher mit einem Bevölkerungsrückgang konfrontiert sein.

Natürliche Bevölkerungsentwicklung oder Migration?

Grundsätzlich kann bei der Bevölkerungsentwicklung zwischen dem natürlichen Bevölkerungswachstum und der Zuwachsrate (allgemeines Bevölkerungswachstum) unterschieden werden:
  • natürliches Bevölkerungswachstum
  • Das natürliche Bevölkerungswachstum ergibt sich aus der Verrechnung von Geburten und Todesfällen.
  • Zuwachsrate
  • Bei der Zuwachsrate wird das natürliche Bevölkerungswachstum mit dem Migrationssaldo, also dem Saldo aus Immigration (Einwanderung) und Emigration (Auswanderung) verrechnet.
  • Zusammenhang
  • Industrieländer benötigen im Allgemeinen eine Geburtenrate (Fertilitätsrate) von durchschnittlich 2,1 Kindern je Frau, um den Bestand der Population konstant zu halten (Bestandserhaltungsniveau). Für ein positives Bevölkerungswachstum wird dementsprechend eine höhere Geburtenrate oder ein positiver Migrationssaldo benötigt.
Thailand: Gesamtbevölkerung von 1980 bis 2018 und Prognosen bis 2024
(in Millionen Einwohner)
Einwohner in Millionen
2024* 68,26
2023* 68,22
2022* 68,17
2021* 68,1
2020* 68,02
2019* 67,91
2018 67,79
2017 67,65
2016 67,46
2015 67,24
2014 67
2013 66,76
2012 66,49
2011 66,21
2010 65,92
2009 65,54
2008 65,17
2007 64,79
2006 64,42
2005 64,05
2004 63,69
2003 63,32
2002 62,96
2001 62,6
2000 62,24
1999 61,57
1998 60,9
1997 60,25
1996 59,6
1995 58,95
1994 58,32
1993 57,69
1992 57,06
1991 56,96
1990 56,3
1989 55,29
1988 54,96
1987 53,87
1986 52,97
1985 51,8
1984 50,58
1983 49,52
1982 48,85
1981 47,88
1980 46,5
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Quelle

IMF

Veröffentlichungsdatum

Oktober 2019

Region

Thailand

Erhebungszeitraum

1980 bis 2024

Hinweise und Anmerkungen

* Schätzung/Prognose.

Werte wurden zum besseren Verständnis der Statistik gerundet.

Gesamtbevölkerung von Thailand bis 2024
Thailands Gesamtbevölkerung hat im Jahr 2018 geschätzt rund 67,8 Millionen Einwohner betragen. Damit hat sich die Einwohnerzahl des Landes gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig erhöht. Der Trend abnehmenden Bevölkerungswachstums in Thailand setzt sich demnach fort.

Bevölkerungshöchststand erreicht – Ausblick negativ

Thailand wird seine Platzierung im Ranking der Länder mit der größten Bevölkerung vermutlich bereits im kommenden Jahr verlieren. Mit einer Fertilitätsrate von nur rund 1,5 Kindern je Frau würde selbst in einem Industrieland das Bestandhaltungsniveau deutlich verfehlt werden. Für ein Schwellenland wie Thailand ist diese Fertilitätsrate erst recht zu gering, um mittel- bis langfristig ein natürliches Bevölkerungswachstum zu generieren. Kurzfristig kann eine geringe Fertilitätsrate durch eine günstige Altersstruktur der Gesellschaft kompensiert werden. Thailand wird seinen Bevölkerungshöchststand daher in den kommenden Jahren erreicht haben und danach eher mit einem Bevölkerungsrückgang konfrontiert sein.

Natürliche Bevölkerungsentwicklung oder Migration?

Grundsätzlich kann bei der Bevölkerungsentwicklung zwischen dem natürlichen Bevölkerungswachstum und der Zuwachsrate (allgemeines Bevölkerungswachstum) unterschieden werden:
  • natürliches Bevölkerungswachstum
  • Das natürliche Bevölkerungswachstum ergibt sich aus der Verrechnung von Geburten und Todesfällen.
  • Zuwachsrate
  • Bei der Zuwachsrate wird das natürliche Bevölkerungswachstum mit dem Migrationssaldo, also dem Saldo aus Immigration (Einwanderung) und Emigration (Auswanderung) verrechnet.
  • Zusammenhang
  • Industrieländer benötigen im Allgemeinen eine Geburtenrate (Fertilitätsrate) von durchschnittlich 2,1 Kindern je Frau, um den Bestand der Population konstant zu halten (Bestandserhaltungsniveau). Für ein positives Bevölkerungswachstum wird dementsprechend eine höhere Geburtenrate oder ein positiver Migrationssaldo benötigt.
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