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Schweizer Sportfachhandel - Umsätze, Unternehmen & Marken

Wie viele andere Branchen auch, ist der Sportfachhandel in der Schweiz von den negativen Auswirkungen der Corona-Krise nicht verschont geblieben. Vor allem der zweite Lockdown Anfang 2021 traf den Schweizer Sportfachhandel, da er in die umsatzstarke Zeit der Wintermonate fiel. Die wirtschaftliche Entwicklung der Branche im Jahr 2020 war hingegen weniger schlecht als teilweise erwartet. Letztendlich hielt sich der Umsatz im Sportartikel-Gesamtmarkt auf dem gleichen Niveau wie im Jahr 2019.
Absolute Werte zum Umsatz des Sportartikeldetailhandels für die Jahre 2019 und 2020 liegen nicht vor; 2018 lag dieser bei 2,07 Milliarden Schweizer Franken. Insgesamt 1.375 Unternehmen sind im Detailhandel mit Sportartikeln tätig.
Der bevorzugte Kaufkanal von Sportartikeln bleibt weiterhin der stationäre Handel: Bei einer Anfang 2021 durchgeführten Umfrage gab ein Drittel der Befragten an, Sportausrüstung ausschließlich lokal einzukaufen. Weitere 17 Prozent kaufen Artikel dieser Art laut eigener Aussage zumindest mehrheitlich stationär ein. 32 Prozent der befragten Schweizer bevorzugen hingegen den Onlinehandel und kaufen mehrheitlich oder sogar all ihre Sportausrüstung online ein.
Die Auslandseinkäufe von Sportartikeln haben sich im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr leicht verringert. Gaben bei der bereits zitierten Umfrage 79 Prozent der Befragten an 2019 überwiegend in der Schweiz eingekauft zu haben, waren es für das Jahr 2020 84 Prozent, die ihre Einkäufe für Sportausrüstung zum größeren Teil in der Schweiz tätigten.

Wachsende Umsätze prognostiziert

Betrachtet man die einzelnen Produktsegmente von Sportartikeln, zeigt sich für jedes eine positive Umsatzentwicklung für die Zukunft: Die Verkaufserlöse für Sportausrüstung, für Sportbekleidung - sowohl für Herren, Damen als auch Kinder - sowie für Sportschuhe werden laut Prognose des Statista Consumer Market Outlooks in den nächsten Jahren zunehmen.
Das Segment Sportausrüstung umfasst eine breite Produktpalette, bspw. Skier, Wanderstöcke und Fischereibedarf. Das Jahr 2020 führte hier nur zu einem leichten Knick in der ansonsten stetig positiven Umsatzentwicklung in den vergangenen Jahren.
Im Segment der Sportbekleidung war die Umsatzentwicklung in der Vergangenheit hingegen weniger geradlinig. Auch hier hat das Corona-Jahr 2020 zu rückläufigen Umsätzen im Vergleich zum Vorjahr geführt. Zu Sportbekleidung wird auch sportlich inspirierte Bekleidung gezählt, oft als „Athleisure“ bezeichnet. Ein Wort, das sich aus den Begriffen „Athletic“ und „Leisure Wear“ zusammensetzt und damit Sportkleidung meint, die in der Freizeit getragen wird. Dies ist ein Trend, welcher in den vergangenen Jahren mehr und mehr an Bedeutung gewonnen hat und von dem vor allem die Sportartikelhersteller, aber auch die Sportartikelhändler profitieren, weshalb auch für die Zukunft steigende Umsätze in diesem Bereich erwartet werden.

Führende Sportartikelhändler & -marken

Der französische Sporthändler Decathlon, bekannt für seine kostengünstigen Produkte, ist seit der Übernahme der Kette Athleticum im Jahr 2018 auf dem Schweizer Markt aktiv und gewinnt seitdem stetig Marktanteile hinzu. Zahlen für die von Decathlon in der Schweiz erzielten Umsätze sind jedoch nicht verfügbar. Auch Ochsner Sport, einer der größten Schweizer Sportfachhändler, veröffentlicht keine Umsatzzahlen. Weitere große Schweizer Sporthändler sind zudem Scott Sports und SportXX mit Umsätzen in Höhe von 700 Millionen Schweizer Franken bzw. 316 Millionen Schweizer Franken im Jahr 2019.
Einem durch Kundenbefragungen erstellten Serviceranking der Schweizer Sportmodehändler zufolge bietet Ochsner Sport den besten Service an, gefolgt von SportXX und Decathlon. Beliebte Sportmarken sind unter anderem Mammut, Odlo und Sherpa.

Onlinehandel gewinnt weiter an Bedeutung

Wie weiter oben im Text bereits erwähnt, ist der stationäre Handel bei Sportartikeln immer noch der dominierende Verkaufskanal. Der Onlinehandel gewinnt in dieser Branche jedoch zunehmend an Bedeutung: Von 2019 auf 2020 wurde ein Umsatzsprung im Sportartikel-Onlinehandel von 206 Millionen Schweizer Franken auf 288 Millionen Schweizer Franken verzeichnet. Dieser Umsatzanstieg lässt sich auf die Corona-Pandemie zurückführen, wodurch viele Schweizer aufgrund zeitweise geschlossener Geschäfte ihre Einkäufe vermehrt online getätigt hatten. Für die Zukunft werden - unabhängig von den Einflüssen der Corona-Krise - weiterwachsende Umsätze in diesem Verkaufskanal erwartet. Auch in Relation zum stationären Handel mit Sportartikeln ist die Entwicklung in den vergangenen Jahren beeindruckend: Wurden 2014 nur rund 4 Prozent der Umsätze im Sportfachhandel online erwirtschaftet, waren es 2020 bereits 26 Prozent. Im Jahr 2020 kauften bereits 1,7 Millionen Schweizer (auch) online Sport- und Outdoorartikel ein.
Zu den umsatzstärksten Online-Shops im Sport & Outdoorsegment zählt der Vollsortimenter galaxus.ch (47 Millionen Schweizer Franken in 2020). Dahinter folgen die Shops brack.ch und bikester.ch mit Umsätzen in Höhe von 39 Millionen Schweizer Franken bzw. 34 Millionen Schweizer Franken im Jahr 2020.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Sportfachhandel in der Schweiz" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Produktsegmente

Sportartikelhändler & -marken

Onlinehandel

Interessante Statistiken

In den folgenden 4 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 24 Statistiken aus dem Thema "Sportfachhandel in der Schweiz".

Sportfachhandel in der Schweiz

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Schweizer Sportfachhandel - Umsätze, Unternehmen & Marken

Wie viele andere Branchen auch, ist der Sportfachhandel in der Schweiz von den negativen Auswirkungen der Corona-Krise nicht verschont geblieben. Vor allem der zweite Lockdown Anfang 2021 traf den Schweizer Sportfachhandel, da er in die umsatzstarke Zeit der Wintermonate fiel. Die wirtschaftliche Entwicklung der Branche im Jahr 2020 war hingegen weniger schlecht als teilweise erwartet. Letztendlich hielt sich der Umsatz im Sportartikel-Gesamtmarkt auf dem gleichen Niveau wie im Jahr 2019.
Absolute Werte zum Umsatz des Sportartikeldetailhandels für die Jahre 2019 und 2020 liegen nicht vor; 2018 lag dieser bei 2,07 Milliarden Schweizer Franken. Insgesamt 1.375 Unternehmen sind im Detailhandel mit Sportartikeln tätig.
Der bevorzugte Kaufkanal von Sportartikeln bleibt weiterhin der stationäre Handel: Bei einer Anfang 2021 durchgeführten Umfrage gab ein Drittel der Befragten an, Sportausrüstung ausschließlich lokal einzukaufen. Weitere 17 Prozent kaufen Artikel dieser Art laut eigener Aussage zumindest mehrheitlich stationär ein. 32 Prozent der befragten Schweizer bevorzugen hingegen den Onlinehandel und kaufen mehrheitlich oder sogar all ihre Sportausrüstung online ein.
Die Auslandseinkäufe von Sportartikeln haben sich im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr leicht verringert. Gaben bei der bereits zitierten Umfrage 79 Prozent der Befragten an 2019 überwiegend in der Schweiz eingekauft zu haben, waren es für das Jahr 2020 84 Prozent, die ihre Einkäufe für Sportausrüstung zum größeren Teil in der Schweiz tätigten.

Wachsende Umsätze prognostiziert

Betrachtet man die einzelnen Produktsegmente von Sportartikeln, zeigt sich für jedes eine positive Umsatzentwicklung für die Zukunft: Die Verkaufserlöse für Sportausrüstung, für Sportbekleidung - sowohl für Herren, Damen als auch Kinder - sowie für Sportschuhe werden laut Prognose des Statista Consumer Market Outlooks in den nächsten Jahren zunehmen.
Das Segment Sportausrüstung umfasst eine breite Produktpalette, bspw. Skier, Wanderstöcke und Fischereibedarf. Das Jahr 2020 führte hier nur zu einem leichten Knick in der ansonsten stetig positiven Umsatzentwicklung in den vergangenen Jahren.
Im Segment der Sportbekleidung war die Umsatzentwicklung in der Vergangenheit hingegen weniger geradlinig. Auch hier hat das Corona-Jahr 2020 zu rückläufigen Umsätzen im Vergleich zum Vorjahr geführt. Zu Sportbekleidung wird auch sportlich inspirierte Bekleidung gezählt, oft als „Athleisure“ bezeichnet. Ein Wort, das sich aus den Begriffen „Athletic“ und „Leisure Wear“ zusammensetzt und damit Sportkleidung meint, die in der Freizeit getragen wird. Dies ist ein Trend, welcher in den vergangenen Jahren mehr und mehr an Bedeutung gewonnen hat und von dem vor allem die Sportartikelhersteller, aber auch die Sportartikelhändler profitieren, weshalb auch für die Zukunft steigende Umsätze in diesem Bereich erwartet werden.

Führende Sportartikelhändler & -marken

Der französische Sporthändler Decathlon, bekannt für seine kostengünstigen Produkte, ist seit der Übernahme der Kette Athleticum im Jahr 2018 auf dem Schweizer Markt aktiv und gewinnt seitdem stetig Marktanteile hinzu. Zahlen für die von Decathlon in der Schweiz erzielten Umsätze sind jedoch nicht verfügbar. Auch Ochsner Sport, einer der größten Schweizer Sportfachhändler, veröffentlicht keine Umsatzzahlen. Weitere große Schweizer Sporthändler sind zudem Scott Sports und SportXX mit Umsätzen in Höhe von 700 Millionen Schweizer Franken bzw. 316 Millionen Schweizer Franken im Jahr 2019.
Einem durch Kundenbefragungen erstellten Serviceranking der Schweizer Sportmodehändler zufolge bietet Ochsner Sport den besten Service an, gefolgt von SportXX und Decathlon. Beliebte Sportmarken sind unter anderem Mammut, Odlo und Sherpa.

Onlinehandel gewinnt weiter an Bedeutung

Wie weiter oben im Text bereits erwähnt, ist der stationäre Handel bei Sportartikeln immer noch der dominierende Verkaufskanal. Der Onlinehandel gewinnt in dieser Branche jedoch zunehmend an Bedeutung: Von 2019 auf 2020 wurde ein Umsatzsprung im Sportartikel-Onlinehandel von 206 Millionen Schweizer Franken auf 288 Millionen Schweizer Franken verzeichnet. Dieser Umsatzanstieg lässt sich auf die Corona-Pandemie zurückführen, wodurch viele Schweizer aufgrund zeitweise geschlossener Geschäfte ihre Einkäufe vermehrt online getätigt hatten. Für die Zukunft werden - unabhängig von den Einflüssen der Corona-Krise - weiterwachsende Umsätze in diesem Verkaufskanal erwartet. Auch in Relation zum stationären Handel mit Sportartikeln ist die Entwicklung in den vergangenen Jahren beeindruckend: Wurden 2014 nur rund 4 Prozent der Umsätze im Sportfachhandel online erwirtschaftet, waren es 2020 bereits 26 Prozent. Im Jahr 2020 kauften bereits 1,7 Millionen Schweizer (auch) online Sport- und Outdoorartikel ein.
Zu den umsatzstärksten Online-Shops im Sport & Outdoorsegment zählt der Vollsortimenter galaxus.ch (47 Millionen Schweizer Franken in 2020). Dahinter folgen die Shops brack.ch und bikester.ch mit Umsätzen in Höhe von 39 Millionen Schweizer Franken bzw. 34 Millionen Schweizer Franken im Jahr 2020.

Interessante Statistiken

In den folgenden 4 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 24 Statistiken aus dem Thema "Sportfachhandel in der Schweiz".

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