Statistiken zum Sport in der Schweiz

Etwa 2 Millionen Schweizer trieben im Jahr 2016 in rund 19.500 Vereinen aktiv Sport. Die gemeinsame Ertüchtigung hat eine lange Tradition bei den Schweizern, etwa 57 Prozent der Vereine bestehen bereits seit über 50 Jahren. Die Vereine konzentrieren sich dabei gerne auf ihre Kernsportart, 79 Prozent der Clubs waren im Jahr 2016 sogenannte Einspartenvereine und boten nur eine Sportart an.

Der mitgliederstärkste Verband innerhalb der Dachorganisation Swiss Olympic war im Jahr 2016 der Schweizerische Fußballverband. In der Saison 2017/18 gab es in der Schweiz über 287.000 eingetragene Fußballer. Allein in der Region Zürich spielten in dieser Saison fast 48.200 lizenzierte Fußballer. Im Gegensatz zum Fußballverband verliert der Schweizer Tennisverband in den letzten Jahren kontinuierlich Mitglieder. Waren im Jahr 2010 noch über 168.000 Tennisspieler registriert, reduzierte sich diese Zahl bis zum Jahr 2018 um etwa 6.000. Die Mitglieder treiben aber nicht nur Sport in ihren Vereinen, sie sind maßgeblich für das Bestehen dieser verantwortlich. Denn auch in der Schweiz sind die Vereine auf die ehrenamtliche Arbeit ihrer Mitglieder angewiesen, im Jahr 2016 leisteten ca. 335.000 Personen unentgeltliche Arbeit für die Clubs.

Neben den üblichen Sportarten wie Fußball oder Eishockey sorgten auch traditionelle Disziplinen für hohe Einschaltquoten. Beim SRF lag im Jahr 2017 auf Platz 4 der meistgeschauten Sportevents der Unspunnen-Schwinget. Bei dem nur alle 6 Jahre stattfindenden Schwingerfest werden neben dem Schwingen (eine Variante des Ringens) auch weitere traditionelle Wettkämpfe wie beispielsweise das Steinstoßen ausgetragen. Das allgemeine Interesse der Schweizer verteilt sich auf verschiedene Sportarten und ist nicht in dem Maße auf Fußball konzentriert, wie etwa in Deutschland. So erreichte die Ski-Alpin WM-Abfahrt der Frauen im Jahr 2017 den höchsten Marktanteil von Sportevents beim SRF. Ebenfalls sehr erfolgreich war das Tennis Finale in Wimbledon, welches Roger Federer im Juli 2017 gewann.

Das breite Spektrum an interessanten Sportevents spiegelt sich auch in der Attraktivität für Sponsoren wider. Im Jahr 2017 war das ansprechendste Sportereignis für die Sponsoren die Ski-WM in St. Moritz, gefolgt von Leichtathletik in Zürich und Tennis in Basel. Die erste Fußball-Veranstaltung war das Cup-Finale auf Platz 7.

Interessante Statistiken

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