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Statistiken zum Glücksspielmarkt in der Schweiz

Zum Glückspiel zählen Spiele um Geld, deren Verlauf allein oder überwiegend vom Zufall und nicht von Fähigkeiten oder Geschick abhängt. In der Schweiz existieren strenge gesetzliche Vorschriften, die den Glücksspielmarkt reglementieren.

Casinos

Um in der Schweiz ein Casino zu betreiben, muss das Unternehmen gemäß Spielgesetz (BSG) über eine Konzession verfügen. Der Bundesrat legt die Anzahl der Konzessionen fest und vergibt diese für zwanzig Jahre. Zur Zeit gibt es in der Schweiz 21 Konzessionen für landbasierte Casinos. Das Casino mit dem höchsten Bruttospielertrag in der Schweiz war im Jahr 2021 das Casino Zürich. Der Bruttospielertrag entspricht den Spieleinsätzen minus den ausgezahlten Spielgewinnen. Seit 2019 erlaubt das neue Gelspielgesetz auch Online-Casinos, welche durch eine Konzessionserweiterung von den landbasierten Spielbanken betrieben werden dürfen. Diese bieten neben automatisierten Spielen auch Live-Spiele wie z.B. Online-Poker an. Während die Bruttospielerträge von landbasierten Casinos während der Corona-Pandemie deutlich eingebrochen sind, verzeichneten die Online-Casinos wachsenden Erträge.

Spielbankenabgabe

Schweizer Casinos müssen laut BSG eine Spielbankenabgabe entrichten. Die Spielbankenabgabe kommt je nach Konzession der Casinos (A oder B Konzession) der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV) oder den Standortkantonen zugute. Die Basisabgabe für die in landbasierten Casinos erzielten Bruttospielerträge beträgt 40 Prozent und wird bis 10 Millionen Schweizer Franken erhoben; für jede weitere Million Schweizer Franken Bruttospielertrag steigt der Abgabesatz um 0,5 Prozent bis zum Höchstsatz von 80 Prozent. Der Basisabgabesatz für die online erzielten Bruttospielerträge beträgt 20 Prozent. Er wird auf Bruttospielerträge bis 3 Millionen Franken erhoben. Der Grenzabgabesatz steigt in der Folge in fünf Tranchen bis zum Höchstsatz von 80 Prozent.

Lotterien

Bei Lotterien wird das Ergebnis durch ein und dieselbe Zufallsziehung oder eine ähnliche Prozedur ermittelt. Großlotterien dürfen in der Schweiz nur durch die beiden Lotteriegesellschaften Swisslos (in der deutsch- und italienischsprachigen Schweiz) und Loterie Romande (in der französischsprachigen Schweiz) durchgeführt werden. Diese bieten unter anderem die Zahlenlottos „Swiss Lotto“ und „Euro-Millions“, aber auch Lose und Sportwetten an. Neben diesen Großlotterien, die einer hohen Anzahl an Personen offenstehen müssen, gibt es außerdem Kleinlotterien. Diese dürfen allerdings nicht automatisiert oder online durchgeführt werden. Kleinlotterien werden von kantonalen Behörden bewilligt und dürfen nicht in anderen Kantonen angeboten werden. Die meisten Kleinlotterien wurden im Jahr 2021 im Kanton Freiburg bewilligt.

Interessante Statistiken

In den folgenden 4 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 27 Statistiken aus dem Thema "Glücksspielmarkt in der Schweiz".

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