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Statistiken zu den Rundfunkgebühren

Die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in der Bundesrepublik Deutschland (GEZ) war bis einschließlich Dezember 2012 für den Einzug und die Verteilung der Rundfunkgebühren in Deutschland zuständig, wobei das Entgelt für den Beitrag für jedes Empfangsgerät zu bezahlen war. Seit Januar 2013 ist die Struktur von einem pro Haushalt zu entrichtendem Rundfunkbeitrag abgelöst worden. Lag die Höhe des Rundfunkbeitrags bei Einführung noch bei 17,98 Euro, so sanken die Gebühren auf aktuell 17,50 Euro. Verantwortlich für das Eintreiben der Haushaltspauschale ist der neu gegründete ARD-ZDF-Deutschlandradio-Beitragsservice. Die Rundfunkgebühren tragen zur Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten bei, denen gemäß Rundfunkstaatsvertrag ein Grundversorgungsauftrag zugewiesen ist. Die zuständige Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) ermittelte einen erhöhten Bedarf, weswegen sich ab 2021 der Beitrag auf 18,36 Euro erhöhen sollte. Während die Ministerpräsidenten der Länder diesem Vorschlag zustimmten, scheiterte die Erhöhung im Dezember 2020 am Landtag von Sachsen-Anhalt. Gegen diese Entscheidung sind Klagen beim Bundesverfassungsgericht anhängig, vorerst ist die Erhöhung jedoch gescheitert (Stand: Juni 2021).

Beitragsvolumen und Sendeanstalten mit dem höchsten Anteil

Die Gesamteinnahmen aus den Rundfunkgebühren lagen im Jahr 2020 bei rund 8,11 Milliarden Euro und verzeichneten gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen leichten Anstieg. Mit mehr als zwei Milliarden Euro an Einnahmen war das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) die Rundfunkanstalt mit dem größten absoluten Anteil am Gesamtertrag, gefolgt vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) und dem Südwestrundfunk (SWR).

Mahnverfahren und Vollstreckungen

Doch nicht alle Bundesbürger zahlen freiwillig: So wurden 2020 seitens des Beitragsservice rund 17,71 Millionen Mahnmaßnahmen ohne Vollstreckungen eingeleitet, was einem minimalen Anstieg gegenüber dem Vorjahr entspricht. Seit 2015 ist die Gesamtanzahl jedoch um rund 6,3 Millionen Mahnmaßnahmen ohne Vollstreckungen gesunken. Gleichzeitig ist die Anzahl der Beitragskonten für den Rundfunkbeitrag gestiegen. Zum 31. Dezember 2020 gab es rund 46 Millionen Beitragskonten im privaten und nicht privaten Bereich in Deutschland.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Rundfunkgebühren" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice

Interessante Statistiken

In den folgenden 2 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten {amountStatistics} Statistiken aus dem Thema "Rundfunkgebühren".

Rundfunkgebühren

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Statistiken zu den Rundfunkgebühren

Die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in der Bundesrepublik Deutschland (GEZ) war bis einschließlich Dezember 2012 für den Einzug und die Verteilung der Rundfunkgebühren in Deutschland zuständig, wobei das Entgelt für den Beitrag für jedes Empfangsgerät zu bezahlen war. Seit Januar 2013 ist die Struktur von einem pro Haushalt zu entrichtendem Rundfunkbeitrag abgelöst worden. Lag die Höhe des Rundfunkbeitrags bei Einführung noch bei 17,98 Euro, so sanken die Gebühren auf aktuell 17,50 Euro. Verantwortlich für das Eintreiben der Haushaltspauschale ist der neu gegründete ARD-ZDF-Deutschlandradio-Beitragsservice. Die Rundfunkgebühren tragen zur Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten bei, denen gemäß Rundfunkstaatsvertrag ein Grundversorgungsauftrag zugewiesen ist. Die zuständige Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) ermittelte einen erhöhten Bedarf, weswegen sich ab 2021 der Beitrag auf 18,36 Euro erhöhen sollte. Während die Ministerpräsidenten der Länder diesem Vorschlag zustimmten, scheiterte die Erhöhung im Dezember 2020 am Landtag von Sachsen-Anhalt. Gegen diese Entscheidung sind Klagen beim Bundesverfassungsgericht anhängig, vorerst ist die Erhöhung jedoch gescheitert (Stand: Juni 2021).

Beitragsvolumen und Sendeanstalten mit dem höchsten Anteil

Die Gesamteinnahmen aus den Rundfunkgebühren lagen im Jahr 2020 bei rund 8,11 Milliarden Euro und verzeichneten gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen leichten Anstieg. Mit mehr als zwei Milliarden Euro an Einnahmen war das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) die Rundfunkanstalt mit dem größten absoluten Anteil am Gesamtertrag, gefolgt vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) und dem Südwestrundfunk (SWR).

Mahnverfahren und Vollstreckungen

Doch nicht alle Bundesbürger zahlen freiwillig: So wurden 2020 seitens des Beitragsservice rund 17,71 Millionen Mahnmaßnahmen ohne Vollstreckungen eingeleitet, was einem minimalen Anstieg gegenüber dem Vorjahr entspricht. Seit 2015 ist die Gesamtanzahl jedoch um rund 6,3 Millionen Mahnmaßnahmen ohne Vollstreckungen gesunken. Gleichzeitig ist die Anzahl der Beitragskonten für den Rundfunkbeitrag gestiegen. Zum 31. Dezember 2020 gab es rund 46 Millionen Beitragskonten im privaten und nicht privaten Bereich in Deutschland.

Interessante Statistiken

In den folgenden 2 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten {amountStatistics} Statistiken aus dem Thema "Rundfunkgebühren".

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