Statistiken zu den Rundfunkgebühren

Veröffentlicht von Felix Balda, 24.07.2019
Die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in der Bundesrepublik Deutschland (GEZ) war bis einschließlich Dezember 2012 für den Einzug und die Verteilung der Rundfunkgebühren in Deutschland zuständig, wobei das Entgelt für den Beitrag für jedes Empfangsgerät zu bezahlen war. Seit Januar 2013 ist die Struktur von einem pro Haushalt zu entrichtendem Rundfunkbeitrag abgelöst worden. Lag die Höhe des Rundfunkbeitrags bei Einführung noch bei 17,98 Euro, so sanken die Gebühren auf aktuell 17,50 Euro. Verantwortlich für das Eintreiben der Haushaltspauschale ist der neu gegründete ARD-ZDF-Deutschlandradio-Beitragsservice. Die Rundfunkgebühren tragen zur Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten bei, denen gemäß Rundfunkstaatsvertrag ein Grundversorgungsauftrag zugewiesen ist.

Die Gesamteinnahmen aus den Rundfunkgebühren lagen bei rund 8,01 Milliarden Euro im Jahr 2018 und verzeichneten gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen leichten Anstieg. Mit mehr als 1,99 Milliarden Euro an Einnahmen war das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) die Rundfunkanstalt mit dem größten absoluten Anteil am Gesamtertrag, gefolgt vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) und dem Südwestrundfunk (SWR). Doch nicht alle Bundesbürger zahlen freiwillig: So wurden seitens des Beitragsservice rund 19 Millionen Mahnmaßnahmen ohne Vollstreckungen eingeleitet, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr entspricht. Seit 2015 ist die Gesamtanzahl somit um fünf Millionen Mahnmaßnahmen ohne Vollstreckungen gesunken. Gleichzeitig ist die Anzahl der Beitragskonten für den Rundfunkbeitrag gestiegen. Zum 31. Dezember 2018 gab es mehr als 45,8 Millionen Beitragskonten im privaten und nicht privaten Bereich in Deutschland.

Insgesamt scheint die Akzeptanz der Gebühren auch mit der neuen Pauschalgebühr nicht gewachsen zu sein: Laut einer Umfrage der TNS Forschung im Auftrag des Spiegel hielt es die Mehrheit der Deutschen im Dezember 2012 für falsch, dass nun jeder Haushalt einen Rundfunkbeitrag entrichten muss, unabhängig davon, ob ein Radio oder Fernseher vorhanden ist. Eine Umfrage von dem Meinungsforschungsinstitut YouGov aus dem Jahr 2018 zeigt, dass etwa 44 Prozent der Befragten die Rundfunkgebühr zu hoch finden und aufgrund dessen für eine Abschaffung sind.

Die wichtigsten Fakten zum Rundfunkbeitrag, dem ARD-ZDF-Deutschlandradio Beitragsservice und zur GEZ im Überblick:

Gesamterträge aus den Rundfunkgebühren
Erträge aus den Rundfunkgebühren nach Rundfunkanstalt
Verteilung des monatlichen Rundfunkbeitrages
Beitragskonten für den Rundfunkbeitrag
Mahnmaßnahmen des ARD-ZDF-Deutschlandradio Beitragsservice
Umfrage zu der angemessenen Höhe für den Rundfunkbeitrag


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