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Fitnessbranche in der Schweiz

Seit Jahren ist in der Schweiz ein regelrechter Fitness-Boom festzustellen. Trotz der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Restriktionen konnten Schweizer Fitnessunternehmen ihren Gesamtumsatz im Jahr 2020 auf rund 1,37 Milliarden Schweizer Franken steigern. Im Vergleich zum Jahr 2018 bedeutete dies einen Anstieg um fast ein Drittel. Die Entwicklung des Umsatzes wurde im Jahr 2020 sehr differenziert betrachtet und ist mit Sicherheit auf die unsichere Zeit zurückzuführen. Rund 39 Prozent der Befragten einer 2020 durchgeführten Studie bewerteten die Umsatzentwicklung (sehr) positiv und rund 61 Prozent als durchschnittlich bzw. negativ.

Struktur und Mitglieder

Die Schweizer Fitnessunternehmen unterscheiden sich sehr stark in ihrer Größe und Ausrichtung. Der Großteil der Unternehmen setzte im Jahr 2020 mit rund 54 Prozent den Schwerpunkt mit Gesundheits- und Medizinorientierung. Was die Größe betrifft ging die durchschnittliche Quadratmeterzahl zwischen 2013 und 2018 deutlich zurück. Standen den Trainierenden 2013 noch rund 1.500 Quadratmeter zur Verfügung waren es 2018 nur noch knapp 1.000 Quadratmeter. Im Jahr 2020 stieg die durchschnittliche Größe jedoch wieder erheblich auf 1.434 Quadratmeter an. Eine Ähnliche Entwicklung zeichnet auch die durchschnittliche Zahl der Kund:innen je Fitnessunternehmen. Nachdem die Zahl in den vergangenen Jahren rückläufig war, stieg sie 2020 wieder an. In dem genannten Jahr trainierten im Schnitt 873 Kund:innen pro Fitnessunternehmen. Für den durchschnittlichen Jahresbeitrag von 971 Schweizer Franken haben die Kund:innen auch gewisse Erwartungen an ihr Fitnesstudio. Als wichtigstes Kriterium bewerteten sie die Betreuung und die Atmosphäre. Besonders negativ empfanden sie insbesondere den Sanitärbereich und die Wartezeiten bzw. Auslastung.

Trainingsverhalten und Fitnesszubehör

Im Jahr 2019 trieben laut einer Umfrage knapp 60 Prozent der Befragten Schweizer:innen mehrmals pro Woche Sport. Neun Prozent der Befragten gaben lediglich eine Trainingsfrequenz von weniger als einmal pro Woche an. Als ein besonders wichtiger Grund zum Sporttreiben galt für insgesamt 91 Prozent der Gesundheitsaspekt – gefolgt von Fitness und Freude an Bewegung. Bei der Frage nach der beliebtesten Sportart zeigt sich die Verbundenheit zur Natur. Ganz hoch im Kurs standen Wandern, Radfahren und Schwimmen. Der Trend in der Schweiz geht dahin, dass zwar mehr Sportarten ausgeübt werden (Polysportivität), dies aber weniger intensiv und nicht unbedingt mit einer Vereinsmitgliedschaft verbunden. Darüber hinaus ist auch in der Fitnessbranche eine deutlich voranschreitende Digitalisierung erkennbar. Dies ist beispielsweise an dem stetig steigenden Online-Anteil am Umsatz für Sportartikel sowie der Nutzung von Apps und Trackern für Fitness und Bewegung erkennbar. Im Jahr 2020 lag der Online-Anteil am Umsatz des Sportartikel-Gesamtmarkts in der Schweiz bei 26 Prozent. Fast drei Viertel der Befragten einer 2021 durchgeführten Umfrage nutzen bereits oder können sich Nutzung von Apps für Fitness und Bewegung vorstellen.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Fitnessbranche in der Schweiz" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Fitnessunternehmen: Struktur

Fitnessunternehmen: Mitglieder

Trainingsverhalten

Fitnesszubehör

Fitness-Apps und Fitness-Tracker

Interessante Statistiken

In den folgenden 6 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 41 Statistiken aus dem Thema "Fitnessbranche in der Schweiz".

Fitnessbranche in der Schweiz

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Fitnessbranche in der Schweiz

Seit Jahren ist in der Schweiz ein regelrechter Fitness-Boom festzustellen. Trotz der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Restriktionen konnten Schweizer Fitnessunternehmen ihren Gesamtumsatz im Jahr 2020 auf rund 1,37 Milliarden Schweizer Franken steigern. Im Vergleich zum Jahr 2018 bedeutete dies einen Anstieg um fast ein Drittel. Die Entwicklung des Umsatzes wurde im Jahr 2020 sehr differenziert betrachtet und ist mit Sicherheit auf die unsichere Zeit zurückzuführen. Rund 39 Prozent der Befragten einer 2020 durchgeführten Studie bewerteten die Umsatzentwicklung (sehr) positiv und rund 61 Prozent als durchschnittlich bzw. negativ.

Struktur und Mitglieder

Die Schweizer Fitnessunternehmen unterscheiden sich sehr stark in ihrer Größe und Ausrichtung. Der Großteil der Unternehmen setzte im Jahr 2020 mit rund 54 Prozent den Schwerpunkt mit Gesundheits- und Medizinorientierung. Was die Größe betrifft ging die durchschnittliche Quadratmeterzahl zwischen 2013 und 2018 deutlich zurück. Standen den Trainierenden 2013 noch rund 1.500 Quadratmeter zur Verfügung waren es 2018 nur noch knapp 1.000 Quadratmeter. Im Jahr 2020 stieg die durchschnittliche Größe jedoch wieder erheblich auf 1.434 Quadratmeter an. Eine Ähnliche Entwicklung zeichnet auch die durchschnittliche Zahl der Kund:innen je Fitnessunternehmen. Nachdem die Zahl in den vergangenen Jahren rückläufig war, stieg sie 2020 wieder an. In dem genannten Jahr trainierten im Schnitt 873 Kund:innen pro Fitnessunternehmen. Für den durchschnittlichen Jahresbeitrag von 971 Schweizer Franken haben die Kund:innen auch gewisse Erwartungen an ihr Fitnesstudio. Als wichtigstes Kriterium bewerteten sie die Betreuung und die Atmosphäre. Besonders negativ empfanden sie insbesondere den Sanitärbereich und die Wartezeiten bzw. Auslastung.

Trainingsverhalten und Fitnesszubehör

Im Jahr 2019 trieben laut einer Umfrage knapp 60 Prozent der Befragten Schweizer:innen mehrmals pro Woche Sport. Neun Prozent der Befragten gaben lediglich eine Trainingsfrequenz von weniger als einmal pro Woche an. Als ein besonders wichtiger Grund zum Sporttreiben galt für insgesamt 91 Prozent der Gesundheitsaspekt – gefolgt von Fitness und Freude an Bewegung. Bei der Frage nach der beliebtesten Sportart zeigt sich die Verbundenheit zur Natur. Ganz hoch im Kurs standen Wandern, Radfahren und Schwimmen. Der Trend in der Schweiz geht dahin, dass zwar mehr Sportarten ausgeübt werden (Polysportivität), dies aber weniger intensiv und nicht unbedingt mit einer Vereinsmitgliedschaft verbunden. Darüber hinaus ist auch in der Fitnessbranche eine deutlich voranschreitende Digitalisierung erkennbar. Dies ist beispielsweise an dem stetig steigenden Online-Anteil am Umsatz für Sportartikel sowie der Nutzung von Apps und Trackern für Fitness und Bewegung erkennbar. Im Jahr 2020 lag der Online-Anteil am Umsatz des Sportartikel-Gesamtmarkts in der Schweiz bei 26 Prozent. Fast drei Viertel der Befragten einer 2021 durchgeführten Umfrage nutzen bereits oder können sich Nutzung von Apps für Fitness und Bewegung vorstellen.

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