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Statistiken zu regionalen Tageszeitungen in Deutschland

Regionale Zeitungen informieren ihre Leser neben überregionalen Inhalten über relevante Themen der Region und nehmen damit in Deutschland eine wichtige Position bei der Meinungsbildung ein. Die Regionalzeitungen der Funke Mediengruppe für Nordrhein-Westfalen waren dabei im zweiten Quartal 2020 die mit insgesamt knapp 442.900 Exemplaren die auflagenstärksten regionalen Tageszeitungen in Deutschland, gefolgt von der Rheinischen Post aus Düsseldorf. Auch die reichweitenstärksten Tageszeitungen wurden 2019 von den Funke-Regionalzeitungen angeführt, allerdings kamen hier der Münchner Merkur und die Kombination Kölner-Stadt-Anzeiger/Kölnische Rundschau auf die Folgeplätze.

Rückgang der Bedeutung: Sinkende Auflagen und Umsätze

Insgesamt haben jedoch die Regionalzeitungen wie die meisten Printmedien mit einem Bedeutungsrückgang zu kämpfen: So sank die durchschnittliche Auflage der regionalen Zeitungen von 18,1 Millionen Exemplaren im Jahr 1995 auf 10,3 Millionen Exemplare im Jahr 2020. Ebenso ist der Umsatz der Regionalzeitungen rückläufig: Im Jahr 2019 wurden noch rund 5,8 Millionen Euro erwirtschaftet, ein Rückgang um fast drei Millionen Euro gegenüber dem Jahr 2013. Der Rückgang ist überwiegend auf sinkende Anzeigenumsätze zurückzuführen.

Steigende E-Paper-Auflagen als Rettung?

In den vergangenen Jahren konnte der Auflagenrückgang durch den Verkauf von E-Paper-Ausgaben zwar nicht ausgeglichen, aber zumindest gebremst werden. Bei regionalen Tageszeitungen wird knapp die Hälfte der Digitalausgaben im Abonnement verkauft. Neben den E-Paper-Ausgaben spielen auch die Online-Angebote der regionalen Zeitungen eine zunehmende Rolle: Merkur.de erreichte im Juni 2020 die höchste Zahl der Visits (110,8 Millionen) vor dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).



Wie steht es um die Werbeausgaben der Regionalzeitungsverlage?

Die Verlage der Regionalzeitungen investieren zumeist am ehesten in Printwerbung - Funke Medien NRW, der Stuttgarter Zeitungsverlag, Rheinische Post Verlagsgesellschaft, die Neue Osnabrücker Zeitung, die DDV Mediengruppe und der Tagesspiegel Verlag gehörten 2020 zu den Unternehmen mit den höchsten Bruttoinvestitionen in Printwerbung.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Regionalzeitungen" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Auflagen

E-Paper-Auflagen

Reichweiten

Umsätze und weitere Angebote

Werbeaufwendungen

Interessante Statistiken

In den folgenden 6 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten {amountStatistics} Statistiken aus dem Thema "Regionalzeitungen".

Regionalzeitungen

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Statistiken zu regionalen Tageszeitungen in Deutschland

Regionale Zeitungen informieren ihre Leser neben überregionalen Inhalten über relevante Themen der Region und nehmen damit in Deutschland eine wichtige Position bei der Meinungsbildung ein. Die Regionalzeitungen der Funke Mediengruppe für Nordrhein-Westfalen waren dabei im zweiten Quartal 2020 die mit insgesamt knapp 442.900 Exemplaren die auflagenstärksten regionalen Tageszeitungen in Deutschland, gefolgt von der Rheinischen Post aus Düsseldorf. Auch die reichweitenstärksten Tageszeitungen wurden 2019 von den Funke-Regionalzeitungen angeführt, allerdings kamen hier der Münchner Merkur und die Kombination Kölner-Stadt-Anzeiger/Kölnische Rundschau auf die Folgeplätze.

Rückgang der Bedeutung: Sinkende Auflagen und Umsätze

Insgesamt haben jedoch die Regionalzeitungen wie die meisten Printmedien mit einem Bedeutungsrückgang zu kämpfen: So sank die durchschnittliche Auflage der regionalen Zeitungen von 18,1 Millionen Exemplaren im Jahr 1995 auf 10,3 Millionen Exemplare im Jahr 2020. Ebenso ist der Umsatz der Regionalzeitungen rückläufig: Im Jahr 2019 wurden noch rund 5,8 Millionen Euro erwirtschaftet, ein Rückgang um fast drei Millionen Euro gegenüber dem Jahr 2013. Der Rückgang ist überwiegend auf sinkende Anzeigenumsätze zurückzuführen.

Steigende E-Paper-Auflagen als Rettung?

In den vergangenen Jahren konnte der Auflagenrückgang durch den Verkauf von E-Paper-Ausgaben zwar nicht ausgeglichen, aber zumindest gebremst werden. Bei regionalen Tageszeitungen wird knapp die Hälfte der Digitalausgaben im Abonnement verkauft. Neben den E-Paper-Ausgaben spielen auch die Online-Angebote der regionalen Zeitungen eine zunehmende Rolle: Merkur.de erreichte im Juni 2020 die höchste Zahl der Visits (110,8 Millionen) vor dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).



Wie steht es um die Werbeausgaben der Regionalzeitungsverlage?

Die Verlage der Regionalzeitungen investieren zumeist am ehesten in Printwerbung - Funke Medien NRW, der Stuttgarter Zeitungsverlag, Rheinische Post Verlagsgesellschaft, die Neue Osnabrücker Zeitung, die DDV Mediengruppe und der Tagesspiegel Verlag gehörten 2020 zu den Unternehmen mit den höchsten Bruttoinvestitionen in Printwerbung.

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