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Statistiken zu Senioren in Österreich

Die Altersgrenze für den Begriff "Senior" ist nicht allgemeingültig definiert. Ähnliche Schlagworte wie "Best Ager" oder "Generation Gold" stammen aus dem Marketing und setzen meist bei einem Alter von 50 Jahren an. In der Bevölkerungsstatistik hingegen beginnt die ältere Gruppe ab 65 Jahren und repräsentiert damit das übliche Ruhestandalter. Nach dieser Abgrenzung gab es Anfang 2021 rund 1,72 Millionen Senioren in Österreich. Sowohl ihre absolute Zahl als auch ihr Bevölkerungsanteil nehmen aufgrund steigender Lebenserwartung kontinuierlich zu: Mittlerweile gehören 19,2 Prozent der Einwohner zu dieser Altersgruppe; 2011 waren es noch 17,6 Prozent gewesen. Dieser demografische Wandel wird sich laut Prognosen auch in den nächsten Jahrzehnten fortsetzen, wobei gemäß einer Umfrage aus dem Herbst 2018 65 Prozent der Österreicher das Land nur schlecht auf eine älter werdende Gesellschaft vorbereitet sehen. Dieser Prozess ist regional auch durchaus unterschiedlich: Das Bundesland mit dem höchsten Anteil von alten Menschen war Ende 2019 das Burgenland mit 22,2 Prozent; am niedrigsten war er hingegen in Wien mit 16,5 Prozent.

Lebensweise

Mit 69,2 Prozent leben Stand 2019 die meisten älteren Menschen in Österreich in einer Partnerschaft; 30,8 Prozent sind Alleinstehende - aufgrund der unterschiedlichen Lebenserwartung sind es dabei oftmals Frauen, die nach dem Tod des Partners allein zurückbleiben. Dabei sind Familie und Partnerschaft für diese Altersgruppe die mit Abstand wichtigsten Werte. Viele Senioren setzen dies auch in die Tat um und verbringen mehrere Stunden pro Woche damit, ihre Kinder oder Enkel zu unterstützen.

Mediennutzung

Wohl auch, um Kontakt zu den jüngeren Familienmitgliedern zu halten, kommen die modernen Medien zunehmend in der Freizeit der österreichischen Senioren an: 92 Prozent der 50- bis 59-Jährigen und 75 Prozent der 60- bis 69-Jährigen nutzen das Internet; erst bei den Über-70-Jährigen sind es mit 46 Prozent weniger als die Hälfte. Soziale Netzwerke werden in der Generation 50+ von 63,5 Prozent mindestens wöchentlich genutzt; mit Blick auf einzelne Social-Media-Anwendungen kommen dabei vor allem WhatsApp, Facebook und YouTube zum Einsatz. Trotzdem bleibt eine gewisse Skepsis gegenüber der Handy-Nutzung bestehen: Immerhin 22,4 Prozent der Über-50-Jährigen gaben bei einer Befragung Anfang 2019 an, sie bemühten sich, ihr Handy tagsüber so wenig wie möglich zu checken. Ganz ähnlich hätten 22,5 Prozent der Social-Media-Nutzer in dieser Altersgruppe kein Problem damit, auch wieder komplett auf soziale Netzwerke zu verzichten.

Finanzen & Konsum

Die finanzielle Situation älterer Menschen hängt sehr von ihrem Berufsstatus ab: Wer im höheren Alter noch berufstätig ist, verdient zumeist recht gut, aber Österreich ist auch für sein hohes Pensionsniveau bekannt. Ihre Einkäufe tätigen die Senioren laut einer im Sommer 2019 durchgeführten Erhebung vor allem im stationären Handel, wenngleich immerhin 17 Prozent mittlerweile das Online-Shopping bevorzugen. Stationär zahlen sie dabei am liebsten Bar (55 Prozent) oder mit Bankomatkarte (30,6 Prozent); online hingegen mit Kreditkarte (33,3 Prozent) und Überweisung (20,5 Prozent). Doch viele Senioren konsumieren nicht nur, sondern helfen ihren Angehörigen mit Geld- oder Sachleistungen.

Mobilität & Reisen

Mobilität ist im Alter ein wichtiges Thema, wobei die meisten noch auf ihre eigenen Fahrkünste vertrauen: Je nach Umgebung fühlen sich 89 bis 96 Prozent der Über-60-Jährigen in Österreich beim Autofahren sicher. Als größter Unsicherheitsfaktor im Straßenverkehr gilt 73 Prozent von ihnen das Fahrtverhalten der anderen; eigene Defizite wie Müdigkeit oder Ablenkung spielen hier eher eine untergeordnete Rolle. Ansonsten sind Senioren natürlich nicht nur im Alltag, sondern auch touristisch unterwegs: Vor allem europäische Staaten und das eigene Land waren 2019 bei ihnen beliebte Reiseziele.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Senioren in Österreich" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Demographie

Lebensweise

Mediennutzung

Finanzen & Konsum

Mobilität & Reisen

Interessante Statistiken

In den folgenden 5 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten {amountStatistics} Statistiken aus dem Thema "Senioren in Österreich".

Senioren in Österreich

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Statistiken zu Senioren in Österreich

Die Altersgrenze für den Begriff "Senior" ist nicht allgemeingültig definiert. Ähnliche Schlagworte wie "Best Ager" oder "Generation Gold" stammen aus dem Marketing und setzen meist bei einem Alter von 50 Jahren an. In der Bevölkerungsstatistik hingegen beginnt die ältere Gruppe ab 65 Jahren und repräsentiert damit das übliche Ruhestandalter. Nach dieser Abgrenzung gab es Anfang 2021 rund 1,72 Millionen Senioren in Österreich. Sowohl ihre absolute Zahl als auch ihr Bevölkerungsanteil nehmen aufgrund steigender Lebenserwartung kontinuierlich zu: Mittlerweile gehören 19,2 Prozent der Einwohner zu dieser Altersgruppe; 2011 waren es noch 17,6 Prozent gewesen. Dieser demografische Wandel wird sich laut Prognosen auch in den nächsten Jahrzehnten fortsetzen, wobei gemäß einer Umfrage aus dem Herbst 2018 65 Prozent der Österreicher das Land nur schlecht auf eine älter werdende Gesellschaft vorbereitet sehen. Dieser Prozess ist regional auch durchaus unterschiedlich: Das Bundesland mit dem höchsten Anteil von alten Menschen war Ende 2019 das Burgenland mit 22,2 Prozent; am niedrigsten war er hingegen in Wien mit 16,5 Prozent.

Lebensweise

Mit 69,2 Prozent leben Stand 2019 die meisten älteren Menschen in Österreich in einer Partnerschaft; 30,8 Prozent sind Alleinstehende - aufgrund der unterschiedlichen Lebenserwartung sind es dabei oftmals Frauen, die nach dem Tod des Partners allein zurückbleiben. Dabei sind Familie und Partnerschaft für diese Altersgruppe die mit Abstand wichtigsten Werte. Viele Senioren setzen dies auch in die Tat um und verbringen mehrere Stunden pro Woche damit, ihre Kinder oder Enkel zu unterstützen.

Mediennutzung

Wohl auch, um Kontakt zu den jüngeren Familienmitgliedern zu halten, kommen die modernen Medien zunehmend in der Freizeit der österreichischen Senioren an: 92 Prozent der 50- bis 59-Jährigen und 75 Prozent der 60- bis 69-Jährigen nutzen das Internet; erst bei den Über-70-Jährigen sind es mit 46 Prozent weniger als die Hälfte. Soziale Netzwerke werden in der Generation 50+ von 63,5 Prozent mindestens wöchentlich genutzt; mit Blick auf einzelne Social-Media-Anwendungen kommen dabei vor allem WhatsApp, Facebook und YouTube zum Einsatz. Trotzdem bleibt eine gewisse Skepsis gegenüber der Handy-Nutzung bestehen: Immerhin 22,4 Prozent der Über-50-Jährigen gaben bei einer Befragung Anfang 2019 an, sie bemühten sich, ihr Handy tagsüber so wenig wie möglich zu checken. Ganz ähnlich hätten 22,5 Prozent der Social-Media-Nutzer in dieser Altersgruppe kein Problem damit, auch wieder komplett auf soziale Netzwerke zu verzichten.

Finanzen & Konsum

Die finanzielle Situation älterer Menschen hängt sehr von ihrem Berufsstatus ab: Wer im höheren Alter noch berufstätig ist, verdient zumeist recht gut, aber Österreich ist auch für sein hohes Pensionsniveau bekannt. Ihre Einkäufe tätigen die Senioren laut einer im Sommer 2019 durchgeführten Erhebung vor allem im stationären Handel, wenngleich immerhin 17 Prozent mittlerweile das Online-Shopping bevorzugen. Stationär zahlen sie dabei am liebsten Bar (55 Prozent) oder mit Bankomatkarte (30,6 Prozent); online hingegen mit Kreditkarte (33,3 Prozent) und Überweisung (20,5 Prozent). Doch viele Senioren konsumieren nicht nur, sondern helfen ihren Angehörigen mit Geld- oder Sachleistungen.

Mobilität & Reisen

Mobilität ist im Alter ein wichtiges Thema, wobei die meisten noch auf ihre eigenen Fahrkünste vertrauen: Je nach Umgebung fühlen sich 89 bis 96 Prozent der Über-60-Jährigen in Österreich beim Autofahren sicher. Als größter Unsicherheitsfaktor im Straßenverkehr gilt 73 Prozent von ihnen das Fahrtverhalten der anderen; eigene Defizite wie Müdigkeit oder Ablenkung spielen hier eher eine untergeordnete Rolle. Ansonsten sind Senioren natürlich nicht nur im Alltag, sondern auch touristisch unterwegs: Vor allem europäische Staaten und das eigene Land waren 2019 bei ihnen beliebte Reiseziele.

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