Statistiken zu Krankenhäusern in Österreich

Veröffentlicht von Martin Kords, 20.05.2019
Die Österreicher hatten im Jahr 2017 die Wahl zwischen 271 verschiedenen Krankenhäusern. Damit sank die Zahl der Krankenanstalten im dritten Jahr in Folge. Vor allem die Zahl der Sanatorien verringerte sich in diesem Zeitraum deutlich, von 48 im Jahr 2014 auf 31 im Jahr 2017. Dem Trend entgegen entwickelten sich nur die Sonderkrankenhäuser und Genesungsheime, sie machten auch den größten Teil im Jahr 2017 aus. Insgesamt gab es 129 dieser Einrichtungen. Diese Entwicklung spiegelt sich auch bei der Betrachtung der Krankenhäuser nach Versorgungssektor wider. Während die Zahl der Anstalten für die Akut-/Kurzzeitversorgung kontinuierlich sinkt, steigt gleichzeitig die Anzahl der Kliniken, in denen Patienten durchschnittlich mehr als 18 Tage verbringen.

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Die Struktur der Krankenanstalten in Österreich wird auf verschiedene Arten gegliedert. Neben der Einteilung nach dem Krankenanstaltentyp und dem Versorgungssektor gibt es darüber hinaus die Aufschlüsselung nach Versorgungsbereich (Einteilung nach angebotenem Leistungsspektrum), Finanzierung (Einteilung nach Fondzugehörigkeit), rechtlichem Status (Einteilung nach Öffentlichkeitsrecht und/oder Gemeinnützigkeit) und Träger.

Die Statistik der Krankenhausbetten in Österreich von 1985 bis 2017 nimmt einen ähnlichen Verlauf, wie die Zahl der Krankenhäuser insgesamt. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass sich die Zahl der behördlich genehmigten Betten in den Anstalten anders entwickelte, als die der tatsächlich aufgestellten Betten. Im Jahr 2017 betrug die Differenz etwa 2.400, im Jahr 2009 lag der Unterschied bei nur 1.300.

Die Österreicher waren 2017 im Vergleich mit 2009 zwar häufiger im Krankenhaus, jedoch sank die Zahl der Aufenthaltstage im gleichen Zeitraum um rund 1,6 Millionen Tage. Ein Grund dafür war der Anstieg der sogenannten 0-Tagesaufenthalte, also die Zahl der stationären Aufenthalte, bei denen die Patienten in ein Krankenhaus aufgenommen und am selben Kalendertag aus diesem entlassen werden.

Die Verteilungen der öffentlichen und der privaten Gesundheitsausgaben zeigen, dass die stationäre Gesundheitsversorgung einen erheblichen Anteil an den gesamten Gesundheitskosten in Österreich hat. Insgesamt beliefen sich die Mittel für die durch die Landesgesundheitsfonds finanzierten Kliniken im Jahr 2017 auf 13,83 Milliarden Euro.

Krankenhäuser in Österreich

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