Statistiken zu Landesbanken

Landesbanken sind die regionalen Spitzeninstitute der Sparkassenorganisation. Als Universalbanken betreiben sie alle Arten von Bankgeschäften, überlassen jedoch häufig den Sparkassen das Privatkundengeschäft. Ihr Marktanteil an den gesamten Aktiva der deutschen Bankenbranche belief sich im Dezember 2016 auf etwa 11,22 Prozent. Den ihnen zugehörigen Sparkassen bieten sie in ihrer Funktion als Zentralinstitute auch Bankdienstleistungen an (Giroverkehr, Interbankkredit, Auslandsgeschäft).


Im Geschäftsjahr 2015 erwirtschafteten die deutschen Landesbanken insgesamt einen Gewinn in Höhe von rund 1.041 Millionen Euro. Des Weiteren führen Sie auch Finanzgeschäfte für ihre Bundesländer durch. Mit einer Bilanzsumme von rund 234 Milliarden Euro war die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) im Jahr 2015 die größte deutsche Landesbank und gleichzeitig auch das sechstgrößte Finanzinstitut Deutschlands insgesamt.

Zum Ende des Jahres 2009 war die Westdeutsche Landesbank (WestLB) die erste deutsche Bank, die auf der Grundlage von neuen gesetzlichen Möglichkeiten risikoreiche Wertpapiere mit einem Volumen von etwa 77,5 Milliarden Euro in eine sogenannte Bad Bank mit dem Namen „Erste Abwicklungsanstalt“ (EAA) übertrug. Zum 30. Juni des Jahres 2012 wurde die WestLB endgültig abgewickelt.


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