Kostensenkung in der Kunststoffindustrie durch Prozessinnovationen bis 2018

Die Statistik bildet die Entwicklung des Kostensenkungsanteils in der Gummi- und Kunststoffverarbeitung in Deutschland durch Prozessinnovationen in den Jahren von 2008 bis 2018 ab. Der Kostensenkungsanteil durch Prozessinnovationen bezieht sich laut Quelle auf die Kosten je Stück bzw. Vorgang des betreffenden Jahres, die durch Prozessinnovationen eingespart werden konnten, die im zurückliegenden Dreijahreszeitraum eingeführt worden waren. Der Indikator drückt den Umfang der innovationsbedingten Kostensenkungen in einer Branche an den Gesamtkosten aller Unternehmen der Branche aus. Im Jahr 2018 verringerte die Gummi- und Kunststoffverarbeitung in Deutschland nach Erhebung des ZEW ihre durchschnittlichen Stückkosten um 2,3 Prozent.

Kostensenkungsanteil in der Gummi- und Kunststoffverarbeitung in Deutschland durch Prozessinnovationen in den Jahren von 2008 bis 2018

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Quelle

ZEW

Veröffentlichungsdatum

Februar 2020

Region

Deutschland

Erhebungszeitraum

2008 bis 2018

Besondere Eigenschaften

Unternehmen mit mindestens 5 Beschäftigten

Hinweise und Anmerkungen

Laut Quelle wird die deutsche Innovationserhebung im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW, Mannheim) seit 1993 in Zusammenarbeit mit infas (Institut für angewandte Sozialwissenschaft) sowie dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) durchgeführt. Die Erhebung zielt auf alle Unternehmen in Deutschland mit mindestens 5 Beschäftigten und einem wirtschaftlichen Schwerpunkt in der angeführten Branchengruppen ab. Die Definitionen und Messkonzepte entsprechen den internationalen Standards von OECD und Eurostat. Die Innovationserhebung ist alle zwei Jahre Teil der von Eurostat koordinierten Europaweiten Innovationserhebung (Community Innovation Survey - CIS). Alle Werte sind hochgerechnet auf die Grundgesamtheit der Unternehmen ab 5 Beschäftigte in Deutschland. An der Innovationserhebung 2019 haben sich etwa 19.000 Unternehmen beteiligt (= 43 % des Stichprobenumfangs), darunter 493 aus der Gummi- und Kunststoffverarbeitung.
Gummi- und Kunststoffverarbeitung: Herstellung und Runderneuerung von Reifen, Herstellung von Gummiwaren, von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus Kunststoffen, von Verpackungsmitteln und Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen sowie von sonstigen Kunststoffwaren.

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