Gesamtbevölkerung in Südafrika bis 2018

Südafrika: Gesamtbevölkerung von 2008 bis 2018 (in Millionen Einwohner)

von Bruno Urmersbach, zuletzt geändert am 07.05.2019
Gesamtbevölkerung in Südafrika bis 2018 Das kontinuierliche Bevölkerungswachstum Südafrikas setzt sich fort und das Land erreicht im Jahr 2018 eine Gesamtbevölkerung von rund 57,7 Millionen Einwohnern. Damit hat Südafrika rund acht Millionen Einwohner mehr, als noch vor zehn Jahren. Die Fertilitätsrate Südafrikas ist relativ niedrig, sinkt weiterhin kontinuierlich und nähert sich langsam dem Bestandhaltungsniveau der Industrieländer. Sie ist zu niedrig, um dieses Bevölkerungswachstum zu erklären.
Lebenserwartung steigt

Die positive Einwohnerentwicklung Südafrikas fußt im Wesentlichem auf zwei Säulen:
Südafrika ist das wirtschaftlich bedeutendste Land der Sub-Sahara-Region und besitzt daher eine hohe Attraktivität für Einwanderer. Die Nettomigration von Südafrika ist hoch. Darüber hinaus hat sich die Lebenserwartung in Südafrika in den vergangenen Jahren erheblich erhöht. Ein Neugeborenes hat gegenwärtig eine um rund zehn Jahren höhere Lebenserwartung als noch vor einem Jahrzehnt. Im internationalen Vergleich ist die Lebenserwartung jedoch weiterhin sehr niedrig. Ein Umstand, der auch in der hohen Prävalenz von HIV-Infektionen in Südafrika begründet liegt. Gleichzeitig hat sich die medizinische Versorgung, explizit auch der HIV-Erkrankten, drastisch verbessert, mit direkten Auswirkungen auf die Lebenserwartung und die Einwohnerzahl.

Natürliche Bevölkerungsentwicklung oder Migration?

Grundsätzlich kann bei der Bevölkerungsentwicklung zwischen dem natürlichen Bevölkerungswachstum und der Zuwachsrate (allgemeines Bevölkerungswachstum) unterschieden werden:
  • natürliches Bevölkerungswachstum
  • Das natürliche Bevölkerungswachstum ergibt sich aus der Verrechnung von Geburten und Todesfällen.
  • Zuwachsrate
  • Bei der Zuwachsrate wird das natürliche Bevölkerungswachstum mit dem Migrationssaldo, also dem Saldo aus Immigration (Einwanderung) und Emigration (Auswanderung) verrechnet.
  • Zusammenhang
  • Industrieländer benötigen im Allgemeinen eine Geburtenrate (Fertilitätsrate) von durchschnittlich 2,1 Kindern je Frau, um den Bestand der Population konstant zu halten (Bestandhaltungsniveau). Für ein positives Bevölkerungswachstum wird dementsprechend eine höhere Geburtenrate oder ein positiver Migrationssaldo benötigt.
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Südafrika: Gesamtbevölkerung von 2008 bis 2018 (in Millionen Einwohner)

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Einwohner in Millionen
2018*57,73
201756,52
201655,62
201554,75
201453,91
201353,1
201252,33
201151,57
201050,85
200950,15
200849,48
Einwohner in Millionen
2018*57,73
201756,52
201655,62
201554,75
201453,91
201353,1
201252,33
201151,57
201050,85
200950,15
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von Bruno Urmersbach, zuletzt geändert am 07.05.2019
Das kontinuierliche Bevölkerungswachstum Südafrikas setzt sich fort und das Land erreicht im Jahr 2018 eine Gesamtbevölkerung von rund 57,7 Millionen Einwohnern. Damit hat Südafrika rund acht Millionen Einwohner mehr, als noch vor zehn Jahren. Die Fertilitätsrate Südafrikas ist relativ niedrig, sinkt weiterhin kontinuierlich und nähert sich langsam dem Bestandhaltungsniveau der Industrieländer. Sie ist zu niedrig, um dieses Bevölkerungswachstum zu erklären.
Lebenserwartung steigt

Die positive Einwohnerentwicklung Südafrikas fußt im Wesentlichem auf zwei Säulen:
Südafrika ist das wirtschaftlich bedeutendste Land der Sub-Sahara-Region und besitzt daher eine hohe Attraktivität für Einwanderer. Die Nettomigration von Südafrika ist hoch. Darüber hinaus hat sich die Lebenserwartung in Südafrika in den vergangenen Jahren erheblich erhöht. Ein Neugeborenes hat gegenwärtig eine um rund zehn Jahren höhere Lebenserwartung als noch vor einem Jahrzehnt. Im internationalen Vergleich ist die Lebenserwartung jedoch weiterhin sehr niedrig. Ein Umstand, der auch in der hohen Prävalenz von HIV-Infektionen in Südafrika begründet liegt. Gleichzeitig hat sich die medizinische Versorgung, explizit auch der HIV-Erkrankten, drastisch verbessert, mit direkten Auswirkungen auf die Lebenserwartung und die Einwohnerzahl.

Natürliche Bevölkerungsentwicklung oder Migration?

Grundsätzlich kann bei der Bevölkerungsentwicklung zwischen dem natürlichen Bevölkerungswachstum und der Zuwachsrate (allgemeines Bevölkerungswachstum) unterschieden werden:
  • natürliches Bevölkerungswachstum
  • Das natürliche Bevölkerungswachstum ergibt sich aus der Verrechnung von Geburten und Todesfällen.
  • Zuwachsrate
  • Bei der Zuwachsrate wird das natürliche Bevölkerungswachstum mit dem Migrationssaldo, also dem Saldo aus Immigration (Einwanderung) und Emigration (Auswanderung) verrechnet.
  • Zusammenhang
  • Industrieländer benötigen im Allgemeinen eine Geburtenrate (Fertilitätsrate) von durchschnittlich 2,1 Kindern je Frau, um den Bestand der Population konstant zu halten (Bestandhaltungsniveau). Für ein positives Bevölkerungswachstum wird dementsprechend eine höhere Geburtenrate oder ein positiver Migrationssaldo benötigt.
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Dr. Felix Wunderer

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