Tschechien: Gesamtbevölkerung von 1995 bis 2018 und Prognosen bis 2024
(in Millionen Einwohner)
Gesamtbevölkerung von Tschechien bis 2024
Die Gesamtbevölkerung von Tschechien hat im Jahr 2018 geschätzt rund 10,6 Millionen Bürger betragen. Damit hat sich die Einwohnerzahl Tschechiens gegenüber dem Vorjahr minimal, um ca. 10.000 Einwohner, erhöht. Der Migrationssaldo von Tschechien war in den vergangenen Jahren positiv, mit steigender Tendenz. Die Nettomigration ist allerdings gegenwärtig nicht ausreichend, um ein nachhaltiges Bevölkerungswachstum zu generieren.

Fertilitätsrate noch nicht hoch genug

Die Einwohnerzahl kann auch ohne Zuwanderung erhöht werden, wenn die natürliche Bevölkerungsentwicklung positiv ist. Tschechien liegt zwar sowohl bei der Fertilitätsrate wie auch der Geburtenrate im europäischen Vergleich im oberen Drittel. Dies aber nur von einem geringen Niveau ausgehend – kein EU-Staat erreicht eine Fertilitätsrate, die mittel- bis langfristig ein natürliches Wachstum generieren kann.

Natürliche Bevölkerungsentwicklung oder Migration?

Grundsätzlich kann bei der Bevölkerungsentwicklung zwischen dem natürlichen Bevölkerungswachstum und der Zuwachsrate (allgemeines Bevölkerungswachstum) unterschieden werden:
  • natürliches Bevölkerungswachstum
  • Das natürliche Bevölkerungswachstum ergibt sich aus der Verrechnung von Geburten und Todesfällen.
  • Zuwachsrate
  • Bei der Zuwachsrate wird das natürliche Bevölkerungswachstum mit dem Migrationssaldo, also dem Saldo aus Immigration (Einwanderung) und Emigration (Auswanderung) verrechnet.
  • Zusammenhang
  • Industrieländer benötigen im Allgemeinen eine Geburtenrate (Fertilitätsrate) von durchschnittlich 2,1 Kindern je Frau, um den Bestand der Population konstant zu halten (Bestandserhaltungsniveau). Für ein positives Bevölkerungswachstum wird dementsprechend eine höhere Geburtenrate oder ein positiver Migrationssaldo benötigt.
Tschechien: Gesamtbevölkerung von 1995 bis 2018 und Prognosen bis 2024
(in Millionen Einwohner)
Einwohner in Millionen
2024*10,7
2023* 10,69
2022* 10,68
2021* 10,67
2020* 10,65
2019* 10,64
2018 10,61
2017 10,58
2016 10,55
2015 10,54
2014 10,51
2013 10,52
2012 10,51
2011 10,49
2010 10,46
2009 10,43
2008 10,34
2007 10,25
2006 10,22
2005 10,2
2004 10,2
2003 10,19
2002 10,2
2001 10,23
2000 10,28
1999 10,29
1998 10,3
1997 10,31
1996 10,32
1995 10,33
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Quelle

IMF

Veröffentlichungsdatum

Oktober 2019

Region

Tschechien

Erhebungszeitraum

1995 bis 2024

Hinweise und Anmerkungen

* Schätzung/Prognose.

Werte wurden zum besseren Verständnis der Statistik gerundet.

Gesamtbevölkerung von Tschechien bis 2024
Die Gesamtbevölkerung von Tschechien hat im Jahr 2018 geschätzt rund 10,6 Millionen Bürger betragen. Damit hat sich die Einwohnerzahl Tschechiens gegenüber dem Vorjahr minimal, um ca. 10.000 Einwohner, erhöht. Der Migrationssaldo von Tschechien war in den vergangenen Jahren positiv, mit steigender Tendenz. Die Nettomigration ist allerdings gegenwärtig nicht ausreichend, um ein nachhaltiges Bevölkerungswachstum zu generieren.

Fertilitätsrate noch nicht hoch genug

Die Einwohnerzahl kann auch ohne Zuwanderung erhöht werden, wenn die natürliche Bevölkerungsentwicklung positiv ist. Tschechien liegt zwar sowohl bei der Fertilitätsrate wie auch der Geburtenrate im europäischen Vergleich im oberen Drittel. Dies aber nur von einem geringen Niveau ausgehend – kein EU-Staat erreicht eine Fertilitätsrate, die mittel- bis langfristig ein natürliches Wachstum generieren kann.

Natürliche Bevölkerungsentwicklung oder Migration?

Grundsätzlich kann bei der Bevölkerungsentwicklung zwischen dem natürlichen Bevölkerungswachstum und der Zuwachsrate (allgemeines Bevölkerungswachstum) unterschieden werden:
  • natürliches Bevölkerungswachstum
  • Das natürliche Bevölkerungswachstum ergibt sich aus der Verrechnung von Geburten und Todesfällen.
  • Zuwachsrate
  • Bei der Zuwachsrate wird das natürliche Bevölkerungswachstum mit dem Migrationssaldo, also dem Saldo aus Immigration (Einwanderung) und Emigration (Auswanderung) verrechnet.
  • Zusammenhang
  • Industrieländer benötigen im Allgemeinen eine Geburtenrate (Fertilitätsrate) von durchschnittlich 2,1 Kindern je Frau, um den Bestand der Population konstant zu halten (Bestandserhaltungsniveau). Für ein positives Bevölkerungswachstum wird dementsprechend eine höhere Geburtenrate oder ein positiver Migrationssaldo benötigt.
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