Ausländische Direktinvestitionen in Nigeria bis 2018

Nigeria verzeichnet im Jahr 2018 weiterhin sinkende Zuflüsse ausländischer Direktinvestitionen (FDI inflows) während die Höhe nigerianischer Investitionen im Ausland relativ konstant bleibt. Im Jahr 2018 wurden FDI mit einem Investitionsvolumen in Höhe von rund 2 Milliarden US-Dollar in Nigeria realisiert und damit so wenig wie zuletzt im Jahr 2004.

Investoren kehren Nigeria den Rücken

In den vergangenen zehn Jahren betrug das jährliche Investitionsvolumen vom Ausland in Nigeria durchschnittlich rund 5,5 Milliarden US-Dollar jährlich. Dagegen blieben die nigerianischen Investments im Ausland (FDI outflows) in den vergangenen Jahren insgesamt recht stabil und erhöhten sich zuletzt leicht auf rund 1,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2018. Die Gründe für den sinkenden FDI-inflow in Nigeria sind vielfältig, allen voran die politische Instabilität des Landes, die sich verschlechternde Situation der Marktwirtschaft in Nigeria und nicht zuletzt der Rückgang chinesischer Investments:

Bedeutungsverlust für FDI aus China

Keine Nation oder Staatenverbund (Europäische Union) investierte in den vergangenen Jahren mehr Kapital in die Staaten Afrika als China. Nigeria war lange Zeit bevorzugtes Investitionsziel für chinesische Direktinvestitionen in Afrika. Anfang 2020 betrug der Kapitalbestand chinesischer Direktinvestitionen in Nigeria rund 46,5 Milliarden US-Dollar - Äthiopien folgt mit rund 24,5 Milliarden auf dem zweiten Platz. Im Jahr 2019 investierte China jedoch nur noch rund 0,5 Milliarden US-Dollar in Nigeria.

Foreign Direct Investment (FDI)

Direktinvestitionen (DI) sind internationale Investitionen, die ein in einem Wirtschaftsgebiet ansässiger Investor tätigt, um eine langfristige Beteiligung an einem in einem anderen Wirtschaftsgebiet ansässigen Unternehmen zu erwerben. Langfristige Beteiligung bedeutet, dass eine dauerhafte Beziehung zwischen dem Direktinvestor und dem Unternehmen besteht und dass der Investor einen maßgeblichen Einfluss auf die Geschäftspolitik des Unternehmens ausübt. Nach der offiziellen Definition ist ein Unternehmen Gegenstand einer Direktinvestition, wenn ein Direktinvestor mindestens 10 Prozent der Stammaktien oder Stimmrechte (im Fall eines Unternehmens mit eigener Rechtspersönlichkeit) bzw. einen vergleichbaren Anteil (im Fall eines Unternehmens ohne eigene Rechtspersönlichkeit) besitzt.

Nigeria: Eingehende und ausgehende ausländische Direktinvestitionen (FDI net inflows/outflows) von 1977 bis 2018

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Quelle

World Bank

Veröffentlichungsdatum

März 2020

Region

Nigeria

Erhebungszeitraum

1977 bis 2018

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