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Statistiken zur Heimtierpopulation und Tierbesitzern in Deutschland

Ganz gleich ob auf dem Sofa, im Garten oder auch in der Voliere: Beinahe jeder zweite Haushalt in Deutschland besitzt ein oder mehrere Haustiere. Während sich der Begriff vor allem auf schon lange domestizierte Arten wie Hunde oder Katzen bezieht, schließt der Terminus Heimtier zusätzlich alle aus Interesse oder zu Geselligkeitszwecken im oder am Haus gehaltenen Tiere wie etwa auch Spinnen, Schlangen oder Vögel mit ein. Tatsächlich muss es im heimischen Wohnzimmer nicht immer extravagant sein: So war in den vergangenen Jahren zahlenmäßig die Katze das beliebteste Haustier der Deutschen. Rund 16,7 Millionen Samtpfoten verbrachten im Jahr 2021 eines ihrer neun Leben als Freigänger oder Stubentiger in deutschen Haushalten. Hunde folgten mit einigem Abstand.

Das Für und Wider bei der Haustierhaltung

Für die meisten Deutschen sind Haustiere ein zusätzliches Familienmitglied. Diese innige Beziehung bringt auch den größten Nachteil für Tierbesitzer:innen mit sich: die Akzeptanz des Verlustes des geliebten Vierbeiners. Dennoch würde sich rund die Hälfte nach dem Tod von Hund oder Katze erneut ein Haustier anschaffen, 40 Prozent wären dem prinzipiell nicht abgeneigt.
Das Halten von Haustieren bringt auch immer ein gewisses Maß an Aufwand und Kosten mit sich, dessen Höhe sich von Art zu Art unterscheidet. So sind die Kosten für eine Schildkröte im Verlauf ihres Lebens – das im besten Fall stolze 95 Jahre andauert – vergleichsweise hoch, doch sowohl die Anschaffungskosten als auch die monatlich anfallenden Kosten halten sich im Vergleich zu anderen Haustieren in Grenzen. Besonders die laufenden Kosten sowie der Pflegeaufwand, in Form von mehrmals täglichen Gassi-Runden, Fellpflege sowie Tierarztbesuchen, ist bei Hunden vergleichsweise hoch.

Haustiere in Zeiten von Corona

Während die Corona-Krise viele Branchen ins Schwanken oder gar gänzlich zum Erliegen brachte, erlebten Zoofachhandel, Züchter und Co. einen starken Andrang. Viele Menschen motivierte die durch Home-Office und Einschränkung des öffentlichen Lebens geschaffene Isolation dazu, sich einen tierischen Gefährten ins Heim zu holen. Doch das sorgte nicht nur für steigende Umsätze mit Heimtierbedarf in Deutschland. So hatten Züchter zum Teil derart viele Anfragen, dass zahlreiche Welpen bereits lange vor ihrem Geburtstermin fest verkauft waren. Die Anzahl der neugeborenen Welpen stieg bei den meisten Hunderassen im Jahr 2020 dementsprechend an. Doch der “Corona-Boom” zeigte bereits früh gravierende Auswirkungen für die Tiere, die gerade erst angeschafft oder aufgrund der extremen Nachfrage produziert worden waren: Der illegale Welpenhandel explodierte geradezu, Tierheime und Organisationen mit Vermittlungserlaubnis fuhren die Herausgabe von Tieren teilweise drastisch hinunter bzw. vermittelten nur noch an erfahrene Haushalte, um eine mögliche Flut an Rückkehrern so gering wie möglich zu halten.

Interessante Statistiken

In den folgenden 6 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 59 Statistiken aus dem Thema "Haustiere in Deutschland ".

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